Oh Roland Koch von Hessen, du großer Potentat,
wie sind wir deiner Dienste so überdrüssig satt.
Was fangen wir nur an, in diesem Jammertal,
allwo ist nichts zu finden als Not und lauter Qual.

Was hast Du nicht verbrochen, was hast du nicht getan,
um deine Macht zu halten, ohne jede Scham.
Da hieß es unterjochen, von Morgen bis Mittag,
der Armen und der Schwachen und zwar den ganzen Tag.
Und als nach einer Neuwahl, das Volk entschieden hat,
da wurdest du gar zornig und wusstest keinen Rat.
Denn dieser Souverän, der nahm die Lügen krumm,
und wählte nicht den Roland, das war doch gar zu dumm.
Doch Roland hatte Glück, die Gegner war’n zu blöd
und stritten sich darüber, wer ihn beerben sollt.
Die Bildung musste leiden, Klaus Brender ebenso
die Steuersünder sicher, weil Roland es so wollt.
Nun trittst du endlich ab, wo wendest du dich hin?
Sicher nicht zu Merkel, ihr Langmut ist dahin.
Oh Roland Koch von Hessen, du großer Potentat,
wie sind wir deiner Dienste so überdrüssig satt.
Melodie: Hannes Wader
Schlechte Reime: Christian Soeder
Bild: Armin Kübelbeck (CC-BY-SA 3.0)

[…] Nachtrag: Während der Pressekonferenz betont Koch, dass er den heutigen Tag wohl ausgesucht hat. Blogger Christian Soeder weiß, warum und dichtet obendrein noch einen Abschiedsgruß. […]
@Christian:
dass Du den Ex-DKPler Hannes Wader hörst ;-)
Ist er kein DKP-Mitglied mehr? Sowas. :)