Importzölle abbauen

Wie, es gibt keine Importzölle? Was sind Agrarsubventionen denn, wenn nicht indi­rekte Importzölle, die inlän­di­sche Produkte verbil­li­gen und auslän­di­sche Produkte chan­cen­los machen? Agrarsubventionen abzu­bauen ist nicht nur eine Frage der wirt­schaft­li­chen Vernunft, sondern auch der inter­na­tio­na­len sozia­len Gerechtigkeit.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

5 Gedanken zu „Importzölle abbauen“

  1. Ich finde den Umweg über die Importzölle zwar etwas schräg, aber grund­sätz­lich ist die Abschaffung von Subventionen in der Regel zu begrü­ßen. Was insbe­son­dere die EU an Subventionen in diesem Bereich ausgibt, um über­holte Strukturen zu konser­vie­ren, ist grotesk.

  2. Volle Zustimmung. Leider wird das in dieser EU wohl auf ewig ein frommer Wunsch bleiben aber Freihandel ist meiner Meinung nach trotz­dem alter­na­tiv­los und ein ehren­wer­tes Ziel vernünf­ti­ger Politik.

  3. jepp, Agrarsubventionen abschaf­fen.
    Die Angst vor gentech­nisch verän­der­ten Lebensmitteln dürfte schon ausrei­chen, um auslän­di­sche Nahrungsmittel vom deut­schen Markt zu verban­nen.

    Denoch ist es eine gute Idee die Agrarsubventionen abzu­schaf­fen. Nicht wegen dem Import, sondern wegen dem Export des euro­päi­schen Überschußes der die Märkte der Entwicklungsländer über­schwemmt und damit dort die Entstehung einer moder­nen Landwirtschaft verhin­dert.
    Und mit moderen ist nicht der Kleinbauer gemeint, der zusam­men mit Frau und 4 Kindern von Hand die Scholle beackert und die Hälfte der Ernte als Saatgut einla­gert…

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