Wolfgang Kubicki, der FDP-Fraktionsvorsitzende aus Schleswig-Holstein, hat laut AFP in einem „Zeit”-Interview jegliche Zurückhaltung aufgegeben:
Diesen CSU-Generalsekretär werden wir uns als Erstes vornehmen. Feuer frei von jedem. […] Und warum nicht auch mal den CSU-Chef Horst Seehofer fragen: Hat Ihre Abneigung gegen die Kopfpauschale auch damit zu tun, dass Ihre Familienplanung etwas aus dem Ruder gelaufen ist? […] Wir haben Protagonisten in der Partei, die — weil sie keinen Arsch in der Hose haben — immer behaupten, die anderen seien schuld.
So ist sie, unsere schwarz-gelbe Regierung. Die sogenannte Wunschkoalition.
Wer solche Parteifreunde wie Kubicki hat, der braucht echt keine Feinde mehr.


Regierungsunfähig.
öh. oh. wow.
Das ist schon nicht mehr normal.
Ich glaube, es war Gregor Gysi, der den Begriff „Quartalsirre” geprägt hat. Kubicki jedoch fällt eher unter die Kategorie „Vollzeitirre”.
[…] SPON, rotstehtunsgut.de) « Juso Kreisvorsitzende rückt in Gemeinderat […]
Na, ist der Kubicki nicht ein verkappter Sozialliberaler?
Verfolgt jetzt vielleicht gerade das Prinzip des Jiu-Jitsu: Eine schädliche Bewegung des Gegners ins Extreme steigern, auf dass sie sich gegen den Gegner richtet..
[…] Sprecher, der mit falschen Zahlen hantiert, das wäre selbst für die Partei eines Wolfgang Kubicki schwer zu […]
Es lohnt, das Interview auch einmal ganz zu lesen. Kubicki spricht da ungewöhnlich offen über Vieles. Schade eigentlich, dass so etwas in der deutschen Politik (und im deutschen Journalismus) heute fast gar nicht mehr geht.
Wann war das jemals möglich?
ich find ihn cool.…
> Wer solche Parteifreunde wie Kubicki hat, der braucht echt keine
> Feinde mehr.
Schon wahr.
Wobei einige seiner Ausführungen durchaus erfrischend und richtig sind. Aber eben nur einige, und hilfreich sind sie auf jeden Fall nicht.