Hach ja …

Zuerst kriti­sie­ren Kritiker Westerwelle, dann kriti­siert Westerwelle die Kritik der Kritiker, worauf Kritiker die Kritik Westerwelles an der Kritik der Kritiker kriti­sie­ren. (Und so weiter …)

Zum Glück gibt’s den Westerwelle. Ansonsten müssten wir uns doch glatt mit echten inhalt­li­chen Debatten rumär­gern. Das wäre natür­lich eine Katastrophe.

PS: Unbestätigten Quellen zufolge soll Westerwelle FDP gewählt haben. Skandal!

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

2 Gedanken zu „Hach ja …“

  1. Endlich merkt’s mal einer ;-)

    Aber so ist sie, die von unseren Medien und Parteifunktionären so heiß­ge­liebte Unpolitik: Personalisierungen, Skandale, Affären, aber bitte, bitte keine kompli­zier­ten Inhalte. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir das Hirn der Zuschauer/Hörer und Wähler ansprä­chen statt wie üblich ihr Rückenmark? Am Ende fangen die noch wirk­lich an zu denken…

    1. Westerwelle ist daran nun wirk­lich nicht unschul­dig. Johannes Vogel et al. zeigten vor einer Woche, wie eine Debatte über den Sozialstaat geführt werden kann: mit sach­li­chen Argumenten.

      Der inhalt­li­che Vorstoß von Hannelore Kraft ist deshalb genau richtig. Morgen liegt das Papier des SPD-Parteivorstandes vor. Dann können wir hoffent­lich über Inhalte reden.

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