Eine Botschaft an die Homophobie-Schreihälse in der FDP

Guido #westerwave Westerwelle ist wegen seiner Auslandsreisen in der Kritik. Silvana #silvanieda Koch-Mehrin greift die Kritiker mit dem kreuzdämlichen Argument an, diese seien in Wahrheit schwulenfeindlich. Und weite Teile der FDP-Jubelperser steigen darauf ein.

Deshalb, jetzt, eine Botschaft von den Toten Hosen, die wie die Faust aufs Auge passt:

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

18 Gedanken zu „Eine Botschaft an die Homophobie-Schreihälse in der FDP“

  1. Auch Hartz-IV Empfänger können ätzend sein. Wenn man das aber sagt, dann ist aus SPD-Sicht ganz unzweifelhaft, dass man damit ausnahmslose sämtliche Hartz-IV-Empfänger diffamiert, gegen sie „hetzt“ und quasi ein Nazi ist. Und die bloggenden „SPD-Jubelperser“ steigen auf dieses „kreuzdämliche Argument“ dann nur zu gern ein.

    Lieber Christian, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Von Sozi-Seite wurde dieses Spiel schon so oft (leider erfolgreich) gespielt. Es ist längst überfällig, dass der Spieß mal umgedreht wird.

    1. Du glaubst also tatsächlich, dass Westerwelle kritisiert wird, weil er schwul ist? Hui, dazu gehört schon ein gerüttelt Maß an Dummheit.

  2. Nein, ich glaube nicht, dass Westerwelle wegen seiner Homosexualität kritisiert wird. Und das habe ich auch nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, dass die FDP ein Mittel benutzt, das sonst so gern von der SPD und auch in diesem Blog genutzt wird. Sie geht nicht auf die Kritik ein, sondern versucht sie durch den Vorwurf niederer Beweggründe abzuwehren. Ich bin von diesem Diskussionsstil kein Freund. Aber ich finde es durchaus amüsant, dass die FDP dieses beliebte Mittel der SPD einmal gegen die Sozis verwendet.

    Ich denke, das alles wird in meinem ersten Kommentar auch deutlich. Nicht umsonst spreche ich von „Spiel“. Mit etwas weniger Schaum vor dem Mund hättest du das vielleicht auch erkannt. Dass du mich stattdessen bepöbelst, ist äußerst schlechter Stil deinerseits und zeugt nicht gerade von Charakter.

    1. Aber ich finde es durchaus amüsant, dass die FDP dieses beliebte Mittel der SPD einmal gegen die Sozis verwendet.

      Einmal? Das hat mit der Realität nur sehr wenig zu tun. Seit Westerwelle FDP-Chef ist, wirft er der SPD mal mehr, mal weniger stark vor, den Sozialismus einführen zu wollen.

      Und nein, das war für mich nicht erkennbar, was Du meintest. Deshalb fand ich den Kommentar auch so dämlich. Jetzt weiß ich, was Du meintest, und ziehe das zurück.

      Trotzdem wundere ich mich weiterhin über Deine Wahrnehmung der Realität.

  3. P>Einmal? Das hat mit der Realität nur sehr wenig zu tun. Seit Westerwelle FDP-Chef ist, wirft er der SPD mal mehr, mal weniger stark vor, den Sozialismus einführen zu wollen..

    Das liegt vielleicht daran, dass er das Programm der SPD gelesen hat ;)

    Trotzdem wundere ich mich weiterhin über Deine Wahrnehmung der Realität.

    Das gilt auch umgekehrt.

    1. Es ist schon ziemlich infam, zu unterstellen, man sei schwulenfeindlich, weil man die schlechte Politik eines schwulen Politikers kritisiert.

      Ich wüsste nicht, wann das die SPD gemacht haben sollte.

  4. Schreihälse
    kreuzdämlichen
    Jubelperser
    gerüttelt Maß an Dummheit

    Die SPD-Jubelperser müssen schon über ein gerütteltes Maß an Dummheit verfügen, wenn einige von ihnen tatsächlich glauben, die FDP würde in abwesehbarer Zeit noch mal eine Koalition mit solchen kreuzdämlichen Schreihälsen eingehen. Deshalb wird es auch in NRW entweder Schwarz-Gelb, Schwarz-Grün oder Jamaika geben.

  5. Christian Soeder :Es ist schon ziemlich infam, zu unterstellen, man sei schwulenfeindlich, weil man die schlechte Politik eines schwulen Politikers kritisiert.
    Ich wüsste nicht, wann das die SPD gemacht haben sollte.

    Och, in Schleswig-Holstein wurde Simonis-Kritikern auch gern mal Frauenfeindlichkeit unterstellt. Jede kritische Äußerung zu Mißbrauch bei Hartz-IV führt immer gleich dazu, dass von links jemand behauptet, man würde pauschalisieren und diffamieren. Ich erinnere auch noch mal an den Beitrag gestern, wo der FDP implizit Kinderfeindlichkeit unterstellt wurde. Ich weiß, es war „Satire“, leider habe ich diese Äußerungen von der lokalen SPD-Abgeordneten auch schon gehört. Und da war es (auch) keine Satire. Übt jemand Kritik an Ausländerkriminalität oder Integrationsunwilligkeit, gibt es auch gleich den Rassismusvorwurf.

    Kritik mit Moralkeulen zu begegnen, ist (leider) typisch für den politischen Diskurs. Und Sozis machen davon m. E. weit überdurchschnittlich Gebrauch. Es würde dem politischen Diskurs und dem gegenseitigen Verständnis gut tun, wenn man der anderen Seite nicht immer gleich das Schlechteste unterstellen würde.

    1. Es ist schon was anderes, ob die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments so ein Manöver fährt oder irgendeine Hinterbänklerin. Finde ich jedenfalls.

  6. „Es ist schon was anderes, ob die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments so ein Manöver fährt oder irgendeine Hinterbänklerin.“

    Na zum Glück seid Ihr hier bei rotstehtunsgut nur Hinterbänkler. Da habt Ihr dann ja nach eigenem Anspruch Narrenfreiheit. Die könnt Ihr auch gut gebrauchen bei dem, was Ihr so schreibt. Ihr leistet Euch ja praktisch in jedem Artikel pauschalisierte Angriffe auf andere Parteien, die Ihr andersrum sofort empört zurückweist.

    Im Thread „Aha“ sagte ich zu Christian S.: „Vom Standpunkt eines SPD’lers, der das verlogene Rumgetöse seiner Partei toll findet, ja.“ Antwort: „Richtig, weil ich die SPD noch nie kritisiert habe. Von mir aus, “leser3″, nur weiter so.“

    Wenn man also einem der Schreiberlinge hier bloß auch nur entfernt unterstellt, er würde ein „SPD-Jubelperser“ sein, wird das sofort zurückgewiesen. Aber selber schreibt man von FDP-Jubelpersern. Sicherlich hat der Schreiber ja vorher genau recherchiert, dass diese „FDP-Jubelperser“ noch NIE intern Kritik geübt haben, gell?

    Peinlich.

      1. @Christian:
        damit unterstreichst Du nur „leser3″’s
        Berechtigung für seine Angriffe.
        Wenn ihr SPDler *hier*(!) nicht diskutieren
        wollen würdet (generell), dann wäre ich
        (z. B.) nicht hier.
        Laß‘ bitte die Kirche im Dorf.
        Ich meckere auch nicht über „eure“
        Werbung oder das „Nahles-Video-Blog“-dafür gibt’s die Maus (am Comp.), „klickst du weita“ :-)

        1. Es gibt in diesem Blog kein Recht auf Beleidigung. Wer sich nicht benehmen kann, fliegt. So einfach ist das.

          1. „Leser3“ hat nicht Dich,
            sondern Kalle Kappner
            beleidigt.
            Eine Verwarnung könnte
            m. E. genügen, wenn es mir
            erlaubt sei, hierzu meine
            Meinung zu äußern.

  7. N’abend allerseits,

    Westerwelle unterstellt den „Kräften“ Kraft und Höhn eine linke Kampagne gegen ihn.

    Das finde ich frauenfeindlich. Allertiefstes Stammtischniveau.

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