Jonathan Schwartz, ehemaliger CEO von Sun, behandelt in seinem Blog die Abartigkeiten von Software-Patenten. Sehr lesenswert! Wer nach der Lektüre des Textes noch für Software-Patente ist, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen… (Hintergrund: Apple verklagt Google.)
(via)


Hallo Christian,
ein sehr interessantes Thema!
In den USA gibt es ja nun seit einigen Jahren eine Bewegung zur Verbesserung der „Patentqualität”.
Ich bin inzwischen der Meinung, dass man das Patentrecht so ändern sollte, dass zumindest reine Bürosoftware (wie die von J. Schwartz erwähnte Office Suite) nicht mehr dadurch erfinderisch wird, dass man Dialogfenster neben-, über, oder hintereinander anordnet.
Software im industriellen, Embedded Bereich (Steuergeräte) oder Firmware, die Ressourcen steuert, sollte man aber nicht mit dem Bade ausschütten.
Was meinst Du?
Ich bin erklärter Gegner von Software-Patenten. In der EU sind sie zum Glück (noch) nicht möglich.
Mittlerweile denke ich, auch „normale” Patente sollte man sich mal genauer anschauen. Patente werden ja damit begründet, dass sie Innovation schützen. Mehr und mehr glaube ich aber, sie würgen Innovation ab.