SPD: Gesprächskreis Netzpolitik legt los

Der Gesprächskreis Netzpolitik hat seine Arbeit aufge­nommen. Ein Teilnehmer zieht ein offenes und ehrli­ches Fazit, was von den Investigativprofis zum Anlass genommen wird, auf den Gesprächskreis Netzpolitik und die SPD als solches einzu­prü­geln. Ein weiterer Teilnehmer erläu­tert den ersten Artikel und wider­legt den zweiten. Daraufhin erklärt ein Nicht-Teilnehmer, dass der Gesprächskreis Netzpolitik eigent­lich eine Farce sei. Und voll doof. Und so. Ein anderer Teilnehmer nimmt die Nicht-Teilnehmer und Investigativprofis ins Visier und packt die Zynismuskeulen aus. Und noch ein Teilnehmer berichtet neutral, räumt Fehler ein und freut sich auf weitere Ereignisse. Gleichzeitig wird getwit­tert, was das Zeug hält. Und so weiter, und so fort.

Nun ja. Blogs sind eben geschwätzig. So ist das eben.

Ich für meinen Teil bin froh, dass der Gesprächskreis Netzpolitik seine Arbeit aufge­nommen hat. Ich glaube, die Gesprächskreisteilnehmer bringen alle auf ihre Art verschie­dene Aspekte und Ideen ein und werden die netz­po­li­ti­sche Positionierung der SPD befruchten können. Dafür ist Transparenz natür­lich zwin­gend notwendig. Wenn aber nach jeder Sitzung derart ausführ­lich gebloggt und getwit­tert wird, dann habe ich da keine Bedenken.

PS: Völlig zusam­men­hanglos: die Geschichte der Bayern-SPD im Bayerischen Rundfunk ist ein Trauerspiel.

Über Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

2 Kommentare zu “SPD: Gesprächskreis Netzpolitik legt los

  1. Herrje, Christian, wo „prügele” ich denn auf den GK ein? Wollt ihr/die SPD eine offene Debatte, oder doch lieber an’s Händchen genommen werden?

    • Der Beitrag ist keine tief­schür­fende Analyse. Ist ja alles verlinkt, da kann sich jeder selbst ein Bild machen. ;)