Der Gesprächskreis Netzpolitik hat seine Arbeit aufgenommen. Ein Teilnehmer zieht ein offenes und ehrliches Fazit, was von den Investigativprofis zum Anlass genommen wird, auf den Gesprächskreis Netzpolitik und die SPD als solches einzuprügeln. Ein weiterer Teilnehmer erläutert den ersten Artikel und widerlegt den zweiten. Daraufhin erklärt ein Nicht-Teilnehmer, dass der Gesprächskreis Netzpolitik eigentlich eine Farce sei. Und voll doof. Und so. Ein anderer Teilnehmer nimmt die Nicht-Teilnehmer und Investigativprofis ins Visier und packt die Zynismuskeulen aus. Und noch ein Teilnehmer berichtet neutral, räumt Fehler ein und freut sich auf weitere Ereignisse. Gleichzeitig wird getwittert, was das Zeug hält. Und so weiter, und so fort.
Nun ja. Blogs sind eben geschwätzig. So ist das eben.
Ich für meinen Teil bin froh, dass der Gesprächskreis Netzpolitik seine Arbeit aufgenommen hat. Ich glaube, die Gesprächskreisteilnehmer bringen alle auf ihre Art verschiedene Aspekte und Ideen ein und werden die netzpolitische Positionierung der SPD befruchten können. Dafür ist Transparenz natürlich zwingend notwendig. Wenn aber nach jeder Sitzung derart ausführlich gebloggt und getwittert wird, dann habe ich da keine Bedenken.
PS: Völlig zusammenhanglos: die Geschichte der Bayern-SPD im Bayerischen Rundfunk ist ein Trauerspiel.
2 Kommentare
Herrje, Christian, wo „prügele” ich denn auf den GK ein? Wollt ihr/die SPD eine offene Debatte, oder doch lieber an’s Händchen genommen werden?
Der Beitrag ist keine tiefschürfende Analyse. Ist ja alles verlinkt, da kann sich jeder selbst ein Bild machen. ;)
Ein Trackback
SPD: Gesprächskreis Netzpolitik legt los: http://wp.me/pti5k-SR