„Loyalität kommt vor Fachlichkeit”

„Loyalität kommt vor Fachlichkeit”, meint Dirk Niebel, ehema­li­ger FDP-Generalsekretär und heuti­ger Entwicklungshilfeminister, und handelt dementspre­chend: 20 neue Stellen im Entwicklungshilfeministerium sollen mit fach­frem­den FDP-Leuten besetzt worden sein. Sigmar Gabriel bezeich­net das Entwicklungshilfeministerium folge­rich­tig als „Bad Bank der FDP”.

Der Staat wird zur Beute.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

5 Gedanken zu „„Loyalität kommt vor Fachlichkeit”“

  1. „Der Staat wird zur Beute.”

    Diesen Satz fand ich anfangs unmög­lich, aber mitt­ler­weile scheint er mir sehr zutref­fend zu sein.

  2. Ja, es ist wirk­lich schade, dass der Laden nicht dicht­ge­macht wurde, wie die FDP ursprüng­lich gefor­dert hatte.

    1. Der Laden wird gebraucht. Die Entwicklungshilfe selbst ist ihren Namen nicht wert. Und Zahlungen an Länder wie China sind idio­tisch.
      Aber wenn man in der UNO was reißen will, braucht man das BestechungsEntwicklungshilfeministerium als wich­ti­gen Argumentverstärker.
      Wie heißt das doch gleich? „Mehrheiten im Vorfeld von Abstimmungen orga­ni­sie­ren”. Dafür ist das Ministerium uner­setz­lich.
      (Und aus bestehen­den Verträgen und Projekten kann man sowieso nicht von heute auf morgen ausstei­gen.)

Kommentare sind geschlossen.