„Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden.”

Heiner Geißler, der ehema­lige CDU-Generalsekretär, zu seinen aktiven Zeiten als Scharfmacher und Polemiker gefürch­tet und heute aktives „attac”-Mitglied, hat sich zu Guido Westerwelles Hetztiraden zu Wort gemel­det: „Die spät­rö­mi­sche Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat. Insofern stimmt Westerwelles Vergleich: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister gewor­den.”

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

7 Gedanken zu „„Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden.”“

  1. Eigentlich war es doch ein Pferd, oder :)?

    Mit dem Gaul wollte Caligula übri­gens die Senatoren belei­di­gen und nicht seinen Wahnsinn demons­trie­ren, aber egal. Hat Geißler eben auch mal ausge­teilt… ^^

    1. Ich hinge­gen bekomme den Eindruck, dass Herr Westerwelle die FDP zur Zeit für viele Menschen unwähl­bar macht.

  2. Ich bin kein Römling, ich bin kein Sklav;
    ein deut­scher Esel bin ich.
    Von allen Dächern schrei ich´s brav:
    Geboren als Esel bin ich.

    Der große Esel, der mich erzeugt,
    er war von rhei­ni­schem Stamme;
    mit Bonner Eselsmilch gesäugt
    hat mich die Mutter, die Mamme.

    So sprach der Polikaster. Im Saal
    die Esel laut Beifall rufen.
    Sie waren sämt­lich liberal,
    und stampf­ten mit den Hufen.

    Sie haben des Redners Haupt geschmückt
    mit deut­schem Eichenkranze.
    Er dankte I-A!, und hoch­be­glückt
    wedelte er mit dem Schwanze.

    (Nach Heinrich Heine´s Wahlesel)

    norbert franz schaaf — koblenz

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