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Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden.”

13. Februar 2010
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Heiner Geißler, der ehemalige CDU-Generalsekretär, zu seinen aktiven Zeiten als Scharfmacher und Polemiker gefürchtet und heute aktives „attac”-Mitglied, hat sich zu Guido Westerwelles Hetztiraden zu Wort gemeldet: „Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat. Insofern stimmt Westerwelles Vergleich: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden.„


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7 Responses to Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden.”

  1. Robin on 13. Februar 2010 at 13:39

    Eigentlich war es doch ein Pferd, oder :)?

    Mit dem Gaul wollte Caligula übrigens die Senatoren beleidigen und nicht seinen Wahnsinn demonstrieren, aber egal. Hat Geißler eben auch mal ausgeteilt… ^^

  2. nk on 13. Februar 2010 at 17:41

    Na, da hat der Herr Westerwelle wohl auf einige Zehen getreten. Da wird die FDP fast wieder wählbar.

    • Kalle Kappner on 13. Februar 2010 at 18:18

      Ich hingegen bekomme den Eindruck, dass Herr Westerwelle die FDP zur Zeit für viele Menschen unwählbar macht.

  3. norbert franz schaaf on 13. Februar 2010 at 23:24

    Ich bin kein Römling, ich bin kein Sklav;
    ein deutscher Esel bin ich.
    Von allen Dächern schrei ich´s brav:
    Geboren als Esel bin ich.

    Der große Esel, der mich erzeugt,
    er war von rheinischem Stamme;
    mit Bonner Eselsmilch gesäugt
    hat mich die Mutter, die Mamme.

    So sprach der Polikaster. Im Saal
    die Esel laut Beifall rufen.
    Sie waren sämtlich liberal,
    und stampften mit den Hufen.

    Sie haben des Redners Haupt geschmückt
    mit deutschem Eichenkranze.
    Er dankte I-A!, und hochbeglückt
    wedelte er mit dem Schwanze.

    (Nach Heinrich Heine´s Wahlesel)

    norbert franz schaaf — koblenz

  4. Knigge für Unbemittelte « Rot steht uns gut on 15. Februar 2010 at 12:25

    […] für Unbemittelte Aus aktuellem Anlass ein Gedicht von Erich Kästner aus dem Jahr […]

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