Heiner Geißler, der ehemalige CDU-Generalsekretär, zu seinen aktiven Zeiten als Scharfmacher und Polemiker gefürchtet und heute aktives „attac”-Mitglied, hat sich zu Guido Westerwelles Hetztiraden zu Wort gemeldet: „Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat. Insofern stimmt Westerwelles Vergleich: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden.„


http://nixzen.wordpress.com/2010/02/13/warum-der-audrausenminister-pobelt/
Eigentlich war es doch ein Pferd, oder :)?
Mit dem Gaul wollte Caligula übrigens die Senatoren beleidigen und nicht seinen Wahnsinn demonstrieren, aber egal. Hat Geißler eben auch mal ausgeteilt… ^^
Na, da hat der Herr Westerwelle wohl auf einige Zehen getreten. Da wird die FDP fast wieder wählbar.
Ich hingegen bekomme den Eindruck, dass Herr Westerwelle die FDP zur Zeit für viele Menschen unwählbar macht.
Ich bin kein Römling, ich bin kein Sklav;
ein deutscher Esel bin ich.
Von allen Dächern schrei ich´s brav:
Geboren als Esel bin ich.
Der große Esel, der mich erzeugt,
er war von rheinischem Stamme;
mit Bonner Eselsmilch gesäugt
hat mich die Mutter, die Mamme.
So sprach der Polikaster. Im Saal
die Esel laut Beifall rufen.
Sie waren sämtlich liberal,
und stampften mit den Hufen.
Sie haben des Redners Haupt geschmückt
mit deutschem Eichenkranze.
Er dankte I-A!, und hochbeglückt
wedelte er mit dem Schwanze.
(Nach Heinrich Heine´s Wahlesel)
norbert franz schaaf — koblenz
[…] für Unbemittelte Aus aktuellem Anlass ein Gedicht von Erich Kästner aus dem Jahr […]
http://nixzen.wordpress.com/2010/02/16/die-party-ist-abgefeiert-was-uns-westerwelle-eigentlich-sagen-wollte/