Neue Verbündete gegen Schwarz-Gelb entdeckt

13. Februar 2010
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Nämlich die evangelische und die katholische Kirche, die Milliardenverluste infolge der von Schwarz-Gelb geplanten Steuerreform befürchten.

Erstaunlich, wie es CDU und FDP hinbekommen, sich innerhalb von 100 Tagen im ganzen Land unbeliebt zu machen. Ebenso erstaunlich, dass Katholiken nach wie vor die treuesten CDU-Wähler sind.


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8 Responses to Neue Verbündete gegen Schwarz-Gelb entdeckt

  1. hans on 13. Februar 2010 at 20:13

    leute, das ist nur noch peinlich, was ihr euch hier leistet. sag ich als sozialist. kirchensteuer abschaffen!

    • Christian Soeder on 13. Februar 2010 at 20:24

      Niemand wird gezwungen, Kirchensteuer zu bezahlen. Aus der Kirche austreten ist die einfachste Sache der Welt.

  2. Harald Wellmann on 13. Februar 2010 at 23:04

    Niemand hindert die Kirchen, von ihren Mitgliedern Beiträge zu erheben oder um Spenden zu bitten.

    Es gibt Vieles, was gegen Schwarz-Gelb spricht, aber dieser Einwand der Kirchen ist für mich irrelevant.

    Auch das Argument „die Gegner meiner Gegner sind meine Verbündeten” zieht nicht.

    Kirchensteuer ist ein deutscher Sonderweg, der in einem demokratischen Staat völlig entbehrlich ist. In Frankreich und Großbritannien sind die Kirchen auch ohne steuerliche Versorgung noch nicht verhungert.

    • Jan on 14. Februar 2010 at 21:18

      Ganz genau dass ist der Punkt, Harald. Es ist doch einfach nur albern, wenn sich die Kirchen darüber aufregen, dass sie weniger Geld kriegen, bloß weil sie (freiwillig) eine derart seltsame Form der Mitgliedsbeiträge gewählt haben.

    • nk on 15. Februar 2010 at 11:13

      Ich als Katholik halte von der Kirchensteuer auch nichts. Es ist sehr gefährlich für die Kirche, sich mit dem Staat ins Bett zu legen. Sie kann dabei nur verlieren und macht sich Sorgen um die falschen Dinge, z.B um das Fortbestehen ihrer materiellen Versorgung.

  3. Rayson on 15. Februar 2010 at 13:06

    Noch besser: Was ist von einer Kirche zu halten, die das ihr aus eigener Sicht Zustehende sich von ihren Schäfchen nur dadurch holen kann, dass der Staat es zwangsweise für sie eintreibt? Auch freiwillige Spenden sind steuerlich abzugsfähig.

    Die Kirchen werden sich sowieso umgucken: Durch die Abgeltungssteuer wird denen einiges entgehen, bei dem Aufwand, den der brave Kirchensteuerzahler treiben muss (und wohl nur sehr selten treiben wird), damit sein Mitgliedsbeitrag auch hier eingezogen werden kann.

    • Jan on 15. Februar 2010 at 17:21

      Wäre doch schön, wenn dass endlich dazu führt, dass die Kirchen diesen Blödsinn aufgeben und die Trennung von Staat und Kirche wenigstens in dieser Hinsicht ein bisschen mehr Realität wird.

  4. Rayson on 15. Februar 2010 at 17:34

    Ach, das ist doch noch der unproblematischste Teil, von dem sogar die Nichtgläubigen profitieren.

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