Eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, Lehramtsanwärterin, auf Hartz IV angewiesen, konfrontiert auf „stern.de” Westerwelle und andere Hetzer mit der Realität:
Ich bin Hartz-IV-Empfängerin und Aufstockerin, das heißt, ich erhalte zu meinem niedrigen Einkommen noch zusätzlich Geld vom Staat. […] Hartz IV beziehen zu müssen, ist kein Anspruchsdenken und schon gar keine Dekadenz. Es ist eine umfängliche Ausgrenzung von Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Pro Kind steht mir im Jahr ein Regelsatz von 3.012 Euro zur Verfügung. Für Bekleidung, Nahrung, Bildung, Bleistifte und die Teilhabe an der Gesellschaft.
Absolut lesenswert.
5 Kommentare
http://nixzen.wordpress.com/2010/02/13/warum-der-audrausenminister-pobelt/
Lass den Linkspam mal sein, danke.
Ich hoffe, diesen Erfahrungsbericht lesen auch mal diejenigen, die beim Thema Sozialleistungen reflexartig von Schmarotzertum schwadronieren.
Die meisten Leserkommentare zu dem im vorigen Beitrag verlinkten WELT-Artikel finde ich jedenfalls bedenklich bis abstoßend.
Kommentare auf Welt.de sind so gut wie immer abstoßend. Wenn du mal einen richtig miesen Abend verbringen willst, nimm dir mal zwei, drei Stunden und studier die simplen Weltbilder der Kommentatoren dort. Danach fühlt man sich richtig verloren und im Glauben an den gesunden Menschenverstand erschüttert.
Genauso ist es. Da werden die Bezieher vom ALG II als Sozial–
schmarotzer hingestellt.
Auch werden von den Politikern der FDP und leider auch von der Union
falsche Behauptungen aufgestellt und somit Langzeitarbeitslose beleidigt.
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[rotstehtunsgut] Lesetipp: “Hartz IV macht mich bestimmt nicht dekadent”: Eine alleinerziehende Mutter von zwei Ki… http://bit.ly/cEbKMY
Lesetipp: „Hartz IV macht mich bestimmt nicht dekadent”: http://wp.me/pti5k-Mv
RT @christiansoeder: Lesetipp: „Hartz IV macht mich bestimmt nicht dekadent”: http://wp.me/pti5k-Mv
[…] für Unbemittelte Aus aktuellem Anlass ein Gedicht von Erich Kästner aus dem Jahr […]