IV macht mich bestimmt nicht dekadent”"/>

Lesetipp: „Hartz IV macht mich bestimmt nicht dekadent”

13. Februar 2010
By

Eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, Lehramtsanwärterin, auf Hartz IV angewiesen, konfrontiert auf „stern.de” Westerwelle und andere Hetzer mit der Realität:

Ich bin Hartz-IV-Empfängerin und Aufstockerin, das heißt, ich erhalte zu meinem niedrigen Einkommen noch zusätzlich Geld vom Staat. […] Hartz IV beziehen zu müssen, ist kein Anspruchsdenken und schon gar keine Dekadenz. Es ist eine umfängliche Ausgrenzung von Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Pro Kind steht mir im Jahr ein Regelsatz von 3.012 Euro zur Verfügung. Für Bekleidung, Nahrung, Bildung, Bleistifte und die Teilhabe an der Gesellschaft.

Absolut lesenswert.


Ähnliche Artikel:

Tags: , ,

6 Responses to Lesetipp: „Hartz IV macht mich bestimmt nicht dekadent”

    • Christian Soeder on 13. Februar 2010 at 18:23

      Lass den Linkspam mal sein, danke.

  1. Harald Wellmann on 13. Februar 2010 at 18:17

    Ich hoffe, diesen Erfahrungsbericht lesen auch mal diejenigen, die beim Thema Sozialleistungen reflexartig von Schmarotzertum schwadronieren.

    Die meisten Leserkommentare zu dem im vorigen Beitrag verlinkten WELT-Artikel finde ich jedenfalls bedenklich bis abstoßend.

    • Kalle Kappner on 13. Februar 2010 at 18:23

      Kommentare auf Welt.de sind so gut wie immer abstoßend. Wenn du mal einen richtig miesen Abend verbringen willst, nimm dir mal zwei, drei Stunden und studier die simplen Weltbilder der Kommentatoren dort. Danach fühlt man sich richtig verloren und im Glauben an den gesunden Menschenverstand erschüttert.

  2. Knigge für Unbemittelte « Rot steht uns gut on 15. Februar 2010 at 12:25

    […] für Unbemittelte Aus aktuellem Anlass ein Gedicht von Erich Kästner aus dem Jahr […]

  3. Hartmut Holz on 15. Februar 2010 at 16:58

    Genauso ist es. Da werden die Bezieher vom ALG II als Sozial–
    schmarotzer hingestellt.

    Auch werden von den Politikern der FDP und leider auch von der Union
    falsche Behauptungen aufgestellt und somit Langzeitarbeitslose beleidigt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Wir sind dabei

re:publica 12

Facebook

Switch to our mobile site