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	<title>Kommentare zu: Selbstverschuldete Unmündigkeit</title>
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	<description>SPD, Politik und Gesellschaft</description>
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		<title>Von: Harald Wellmann</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2010/02/09/selbstverschuldete-unmundigkeit/#comment-3699</link>
		<dc:creator>Harald Wellmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:45:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe weder Kubickis Zitat noch Christians Artikel so richtig.

Entweder man hängt der alten Lagertheorie an - hier links (SPD, Grüne, Linke), da rechts  (CDU, FDP) - oder man ist bereit, auch mal mit dem zweitliebsten Partner eine Koalition einzugehen, ohne dabei eigene Grundwerte aufzugeben.

Im Sinne der Lagertheorie wäre Kubickis Aussage Unsinn. Wenn die FDP um Stimmen von CDU-Wählern kämpft, bleibt das ein Nullsummenspiel in ihrem Lager.

Zu dem anderen Modell passt die Aussage aber auch nicht, denn wieso sollte man seinen präferierten Partner auf einmal als größten Widersacher bezeichnen?

Das bayerische Beispiel zieht nicht. Angesichts der Sitzverteilung wäre die einzige Machtoption für die FDP ohne CSU eine Allparteienkoalition minus CSU.

Ansonsten müssen wir uns auch nicht unbedingt den Kopf der FDP zerbrechen, sondern lieber unseren eigenen in der SPD.

Wer hat denn in der letzten Jahren durch Ausschließeritis die Chance auf einen Politikwechsel in vielen Ländern nicht wahrgenommen? Siehe Thüringen, Saarland, Hessen, Hamburg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe weder Kubickis Zitat noch Christians Artikel so richtig.</p>
<p>Entweder man hängt der alten Lagertheorie an — hier links (SPD, Grüne, Linke), da rechts  (CDU, FDP) — oder man ist bereit, auch mal mit dem zweitliebsten Partner eine Koalition einzugehen, ohne dabei eigene Grundwerte aufzugeben.</p>
<p>Im Sinne der Lagertheorie wäre Kubickis Aussage Unsinn. Wenn die FDP um Stimmen von CDU-Wählern kämpft, bleibt das ein Nullsummenspiel in ihrem Lager.</p>
<p>Zu dem anderen Modell passt die Aussage aber auch nicht, denn wieso sollte man seinen präferierten Partner auf einmal als größten Widersacher bezeichnen?</p>
<p>Das bayerische Beispiel zieht nicht. Angesichts der Sitzverteilung wäre die einzige Machtoption für die FDP ohne CSU eine Allparteienkoalition minus CSU.</p>
<p>Ansonsten müssen wir uns auch nicht unbedingt den Kopf der FDP zerbrechen, sondern lieber unseren eigenen in der SPD.</p>
<p>Wer hat denn in der letzten Jahren durch Ausschließeritis die Chance auf einen Politikwechsel in vielen Ländern nicht wahrgenommen? Siehe Thüringen, Saarland, Hessen, Hamburg.</p>
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		<title>Von: Kalle Kappner</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2010/02/09/selbstverschuldete-unmundigkeit/#comment-3698</link>
		<dc:creator>Kalle Kappner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 09:31:15 +0000</pubDate>
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		<description>Die FDP ist eben größtenteils eine Wirtschaftspartei. Da liegt die Nähe zur CDU nahe.
Wenn Bürgerrechte und gesellschaftlicher Fortschritt so hoch im Kurs stehen würden wäre eine Zusammenarbeit mit SPD und Grünen auch sehr viel weniger problematisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die FDP ist eben größtenteils eine Wirtschaftspartei. Da liegt die Nähe zur CDU nahe.<br />
Wenn Bürgerrechte und gesellschaftlicher Fortschritt so hoch im Kurs stehen würden wäre eine Zusammenarbeit mit SPD und Grünen auch sehr viel weniger problematisch.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2010/02/09/selbstverschuldete-unmundigkeit/#comment-3697</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 00:52:44 +0000</pubDate>
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		<description>Blösdinn. Der Grund, warum die FDP im vergangenen Jahr in keine Koalitionsverhandlungen mit der SPD eingetreten ist und das auch niemand in Erwägung gezogen hat, dürfte jawohl vor allem das Wahlergebnis der SPD gewesen sein - das Dank Umfragen auch schon eine Woche vor Wahl, als die FDP ihre Koalitionsaussage auf einem Parteitag beschlossen hat, absehbar gewesen ist. Hätte es den Hauch einer Chance gegeben, zusammen mit der SPD eine Mehrheit zu bilden, hätte die Parteispitze schon aus strategischen Gründen das nicht so ausgeschlossen, wie sie es getan hat.

Inwiefern das überhaupt auf Gegenliebe stößt, wird man dann 2013 an den Reaktionen der SPD gegenüber der FDP sehen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Blösdinn. Der Grund, warum die FDP im vergangenen Jahr in keine Koalitionsverhandlungen mit der SPD eingetreten ist und das auch niemand in Erwägung gezogen hat, dürfte jawohl vor allem das Wahlergebnis der SPD gewesen sein — das Dank Umfragen auch schon eine Woche vor Wahl, als die FDP ihre Koalitionsaussage auf einem Parteitag beschlossen hat, absehbar gewesen ist. Hätte es den Hauch einer Chance gegeben, zusammen mit der SPD eine Mehrheit zu bilden, hätte die Parteispitze schon aus strategischen Gründen das nicht so ausgeschlossen, wie sie es getan hat.</p>
<p>Inwiefern das überhaupt auf Gegenliebe stößt, wird man dann 2013 an den Reaktionen der SPD gegenüber der FDP sehen können.</p>
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