85. Todestag: Gedenken an Friedrich Ebert

Heute vor 85 Jahren ist Friedrich Ebert, der erste demo­kra­tisch gewählte Reichspräsident der jungen Weimarer Demokratie, gestorben. Sein früher Tod war ein Schock für seine Partei, seine SPD. Auf den jungen Demokraten Friedrich Ebert folgte mit Paul von Hindenburg ein rechts­na­tio­naler Monarchist, der mit Demokratie nicht viel anfangen konnte. Ebert weiter­lesen

Kanzlergipfel auf römisch

NDR Info bot am Donnerstag in seiner Glosse Auf ein Wort die ganze Wahrheit über den Koalitionsgipfel. Merkel, Seehofer und Westerwelle im Kanzleramt mit Weintrauben auf der Chaiselongue: „Jungs, jetzt mal sach­lich”, sagt die Kanzlerin. „Was machen wir mit Rüttgers?” „Vermieten, an die SPD, und anschlie­ßend behaupten, der sei sowieso weiter­lesen

Alte Liebe

Aus der Worten der Woche, ZEIT Nr. 9/2010: „Ich vemiss dich.„ Volker Kauder, CDU/CSU-Fraktionschef zum ehema­ligen SPD-Fraktionschef Peter Struck, mit dem er in der Großen Koalition zusam­men­ge­ar­beitet hatte. Das lässt dann einige Rückschlüsse auf die „Liebesheirat” mit der FDP und die Zusammenarbeit mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Birgit Homburger zu.

Westerwave: „In Liebe”

Bundesaußenminister Guido ‚Westerwave’ Westerwelle scheint in guter Stimmung zu sein: auf die Nachfrage einer Journalistin, seine „Welt”-Kolumne einmal vorzu­lesen, um Unklarheiten zu besei­tigen, erklärte er, dies sei nicht möglich, aber er würde ihr die Kolumne gerne mit „In Liebe” signieren, was G.W., der Mann der Tat, dann auch ausführte. Und weiter­lesen

Der Westen in Afghanistan

Heute hat der Bundestag ein weiteres Mal dem Afghanistaneinsatz zuge­stimmt und gleich­zeitig die Mandatsgrenze wieder erhöht. Damit hat man die Verantwortung getragen, wo man sie zu tragen hat. Das ändert nichts daran, dass der Ausgang dieses Unternehmens frag­lich bleibt. Auch der neuer­dings prokla­mierte Abzug zwischen 2013 und 2015 ist mehr weiter­lesen