Man muss die Linkspartei nicht mögen. Sie aber mit Nazis und der NPD zu vergleichen, wie der Chef der Sächsischen Staatskanzlei und Staatsminister Dr. Johannes Beermann (CDU) beim Neujahrsempfang der Malteser Wetzlar, das ist eines Demokraten unwürdig.

Das ist nicht unwürdig. Das ist treffend und die Pflicht eines Demokraten.
Ich finde, man kann die NPD eher mit Sprüchen von der CSU am politischen Aschermittwoch, Roland Koch und Jürgen Rüttgers vergleichen als mit der Partei „Die Linke”.
Ein sehr krudes Weltbild, aber durchaus verbreitet in rechtskonservativen Kreisen, wo man das demokratische Spektrum möglichst eng eingrenzen will, aus welchen Gründen auch immer.
Die Linkspartei hat radikale (nicht: extremistische) Flügel, ist aber in der überwiegenden Mehrheit von Programm und Rhetorik weder radikal noch extemistisch.
„…(…) immun gegenüber dem, was die Gesellschaft kaputt macht.„
Sich mal an die eigene Nase fassen?!
Siehe aktuelle Politik, die die Gesellschaft spaltet (und damit Konsensii zerstört)- reich gegen arm, mit Job gegen ohne, alt gegen jung, Frauen gegen Männer usw. usf.
Der Mann sollte in Zukunft seine Reden nicht mehr selbst schreiben… vielleicht kommt dann weniger Dünnsülz.
Die oben kritisierte Gleichsetzung ist vor dem Hintergrund des tendenziellen Erstarkens der NPD in Sachsen sehr bedauerlich, aber vielleicht auch nur eine Vorbereitung für eine Regierungsbeteilgung der NPD in Sachsen in viereinhalb Jahren, wenn CDU und FDP keine Mehrheit mehr haben und es für RRG nicht reichen sollte.