Man fasst sich an den Kopf. Die SPD-Fraktion ist für einfachste Oppositionsarbeit zu dämlich. Frank Hofmann, stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses, erklärt: „Der knapp vereitelte Anschlag auf eine Linienmaschine nach Detroit macht deutlich, dass die Sicherheitskontrollen in der Praxis nicht lückenlos sind. Der Einsatz modernster Technik ist notwendig und möglich. Scanner, die die Kleidung von Passagieren durchdringen, müssen gefährliche Gegenstände, nicht aber den Körper des Passagiers abbilden. Die entsprechende Technik muss sehr schnell zur Serienreife gebracht werden.”
Toll. Nach CDU, CSU und FDP tritt damit auch die SPD für Nacktscanner ein. Vielen Dank auch. „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert” — das neue Bürgerrechts-Motto der SPD. Ich bin „begeistert”.
PS: Pressemitteilungen der Form hatte ich eigentlich nicht im Sinn, als ich mich über die mangelhafte Internetarbeit der SPD beschwerte…
Frank Hofmann hat einen Blog. Meinung sagen sicherlich erwünscht ;-)
http://www.frank-hofmann-mdb.de/blog/
Was ein Quatsch. Frank Hofmann wünscht sich einen Scanner, der nicht den Körper, sondern die gefährlichen Gegenstände abbildet. Dass dies noch nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht, ist der Knackpunkt!
Ein solcher Scanner ist technisch genau das Gleiche, wenn er durch Kleidung sehen kann. Und ausserdem sagen Piltz und van Essen ja auch nichts Anderes.
Oh, und ich wünsche mir den Weltfrieden. Hurra! \o/
Pfui, das ist doch bei Kindern Kinderpornografie: http://evildaystar.de/2009/12/cdu-fdp-nacktscanner-produziert-kinderpornografie/
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tja, warum darf sich auch ein kriminaloberrat (bka) inhaltlich um solche fragen kümmern… beste klientelpolitik… vertane chance!
Ich will auch nicht nackt auf Bildschirmen erscheinen.
Ich will auch von den Geräten nicht verstrahlt werden.
Aber wenn mit Serienreife gemeint ist, dass man eben nicht mehr den nackten Menschen, sondern vor allem die Gegenstände sehen kann — was sollte man dann dagegen haben? In SciFi-Filmen wird zum Beispiel immer ein stilisiertes Körpermodell angezeigt, an dem dann irgendwas markiert wird (Krankheit, Gegenstand). Fänd ich jetzt nicht so schlimm, wenn man vorm Fliegen da durch ginge und dann nur bei Leuten mit Bomben oder Waffen wird ein solches Modell mit dem fraglichen Gegenstand angezeigt.
Man muss dann natürlich drauf achten, dass die Originalscandaten nicht gespeichert werden und nicht mit anderen Daten zusammengeführt werden usw. So nach dem Motto: Mein Nacktbild fliegt schon mal voraus in die USA… :-D
Die Geräte strahlen nicht, entgegen anderen Meldungen funktionieren sie mit Tetrahertz-Technik und nicht mit Röntgen.
Spätestens, wenn sich rausstellt, dass das mit der schematischen Darstellung doch nicht so toll funktioniert (was aufgrund der viel zu kurzen Zeit der Fall sein wird, da können mir diejenigen, die die Dinger verkaufen wollen erzählen, was sie wollen) wird man die Scanner ja kaum wieder abmontieren und verschrotten wollen.
Und da wir alle inzwischen leidvoll erfahren mussten, dass Ankündigungen, was mit bestimmten Daten auf keinen Fall jemals gemacht werden soll (ich erinnere nur an die Maut-Daten) sowieso nie eingehalten werden und wir praktisch immer auf alles gefasst sein müssen, kann man davon ausgehen, dass auch solche Bilder mittel– bis langfristig munter unter den Sicherheitsorganen dieser Welt hin und her geschoben werden würden, wenn man nicht gleich eine gemeinsame Datenbank anlegt.
Bleiben wir realistisch. Diese Dinger dürfen nicht in Betrieb gehen.
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Frank Hofmann zu Nacktscannern auf seinem Blog:
http://www.frank-hofmann-mdb.de/blog/?p=205
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Klar, wir schicken unsere gesamten Lebensdaten inkl. Bankdaten zu CIA und NSA. Aber wenn Väter dann vor Ihren Söhnen warnen und die US-Behörden bekannte Terroristen ins Flugzueg lassen, dann ist die Reaktion der SPD Nacktscanner und Militärangriffe auf den Jemen. Ist nachvollzihebar, dass man auf Behördenversagen mit Miltärschlgägen und Polizeistaat reagiert.
Die SPD will nicht mahr an die Regierung. Die fordenr dann auch Nacktscanner an U-Bahnen, Bussen, Autbahnen, wenn Justizbeamte Terroristen freilassen und die irgendwo Bomben zünden. Nacktscanner am Oktoberfest, am Bahnhof in Bologna, in Bundeswehrcamps von „Vernichtern”. Noske-SPD: „Einer muss den Bluthund machen!” und dann stracks den braunen den roten Teppich ausrollen.
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