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	<title>Kommentare zu: Gedanken zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk</title>
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	<description>SPD, Politik und Gesellschaft</description>
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		<title>Von: Debatte: Finanzierung öffentlich-rechtlicher Rundfunk &#171; Rot steht uns gut</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3026</link>
		<dc:creator>Debatte: Finanzierung öffentlich-rechtlicher Rundfunk &#171; Rot steht uns gut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 13:41:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] meinen eigenen Vorschlag zum Thema möchte ich ebenfalls noch kurz [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] meinen eigenen Vorschlag zum Thema möchte ich ebenfalls noch kurz […]</p>
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		<title>Von: Michalis Pantelouris</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3025</link>
		<dc:creator>Michalis Pantelouris</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 19:03:11 +0000</pubDate>
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		<description>@daniela: Ich binnicht gemeint, aber dazu muss ich jetzt leider doch noch etwas sagen: Ich hoffe, du meinst das nicht ernst. &quot;die landläufige Titulierung des ARD als „Rotfunk“ zeigen doch, dass die ö-rechtlichen schon lange Staatsfernsehen sind, ja nie etwas anderes waren.&quot; Und was zeigt die Titulierung von Spiegel und Stern als &quot;linke Kampfpresse&quot;? Dass sie Staatsblätter sind? Also bitte. Das ist schlicht Blödsinn. Und dass beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk der Staat etwas bei der Besetzung der Chefredakteursstellen mitzureden hat ist unumgänglich, und – nebenbei – bei der von dir so hoch gelobten BBC genau so. Und als jemand der lange in England gelebt und sehr viel BBC gesehen hat muss ich sagen: Die sind um Klasen besser, aber in der Unterhaltung. Im Journalismus müssen wir uns mit vielen WDR, NDR und ein paar anderen Programmen nicht verstecken (in der BBC läuft auch Scheiß, nur nebenbei). Und CNN: Ich hoffe, du glaubst das nicht, was du da sagst. Allein CNN und die großartige BBC in einem Satz zu nennen ist schmerzhaft. Frag mal einen deutschen Kollegen bei CNN. Die würden sich nicht einmal geschmeichelt fühlen, denen wäre das Lob peinlich, weil sie glauben würden, du verarschst sie.
Und dann dieser unfassbare Satz: &quot;warum verteidigst du solch ein system der ausbeutung von menschen, durch den menschen?&quot; Bei FERNSEHGEBÜHREN? Ausbeutung? Ich fasse es nicht. Noch einmal: Das System der Gebühren gilt für jeden, der einen Empfänger vorhält (und nicht befreit ist, weil er bedürftig ist o.ä.). Und dieses ÖR-System wäre ja zum Beispiel auch für dich da, um im Katastrophen- oder Kriegsfall die lebenswichtigen Informationen an dich durchzufunken. So wie auch die Feuerwehr für dich da ist, die du wahrscheinlich fast nie benutzt (Ausbeutung! Du bezahlst dafür!). Ähnlich wie deine Krankenkasse, die Arbeitslosenversicherung, usw. Ausbeutung der Menschen durch Menschen. Aber selbst, wenn nie etwas passiert und die Menschen für ihre Fernsehgebühren einfach nur fernsehen dürfen, fände ich interessant zu hören, wo deiner Meinung nach der Fernsehe-Journalismus ohne ÖR Sender besser ist als hier. BBC ist ja nun auch ÖR. CNN glaube ich nicht, ich nehme an, du wirst auch keinen deutschen Journalismuswissenschaftler finden, der dir da Recht gibt, aber vielleicht ja doch. Dann sind wir also in den USA, wo es tatsächlich kaum ein richtig funktionierendes ÖR Programm gibt. Glaubst du, die haben die besser aufgeklärte Bevölkerung? Hmmm. Lass es mich so sagen: nein. Ich weiß, was jetzt kommt: Weil Amerikaner dumm sind?
Was du sagst ist einfach Unsinn. Und alles, weil du dir anmaßt, die Qualität von Nachrichtensendungen für alle anderen Menschen beurteilen zu können. Die Millionen, die sie gucken, sind offenbar zu doof, um wie du zu erkennen, dass es da keinen Mehrwert gibt. So ein Pech. Du bist gefangen mit Mutanten, die sich ausbeuten lassen, um im Gegenzug scheiß Fernsehen zu gucken! Mein Tipp an dich: Schaff doch einfach den Fernseher ab und lies etwas, dass nicht Gefahr läuft, &quot;Staatsblatt&quot; zu sein. Wie wäre denn die BILD-Zeitung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@daniela: Ich binnicht gemeint, aber dazu muss ich jetzt leider doch noch etwas sagen: Ich hoffe, du meinst das nicht ernst. „die landläufige Titulierung des ARD als „Rotfunk“ zeigen doch, dass die ö-rechtlichen schon lange Staatsfernsehen sind, ja nie etwas anderes waren.” Und was zeigt die Titulierung von Spiegel und Stern als „linke Kampfpresse”? Dass sie Staatsblätter sind? Also bitte. Das ist schlicht Blödsinn. Und dass beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk der Staat etwas bei der Besetzung der Chefredakteursstellen mitzureden hat ist unumgänglich, und – nebenbei – bei der von dir so hoch gelobten BBC genau so. Und als jemand der lange in England gelebt und sehr viel BBC gesehen hat muss ich sagen: Die sind um Klasen besser, aber in der Unterhaltung. Im Journalismus müssen wir uns mit vielen WDR, NDR und ein paar anderen Programmen nicht verstecken (in der BBC läuft auch Scheiß, nur nebenbei). Und CNN: Ich hoffe, du glaubst das nicht, was du da sagst. Allein CNN und die großartige BBC in einem Satz zu nennen ist schmerzhaft. Frag mal einen deutschen Kollegen bei CNN. Die würden sich nicht einmal geschmeichelt fühlen, denen wäre das Lob peinlich, weil sie glauben würden, du verarschst sie.<br />
Und dann dieser unfassbare Satz: „warum verteidigst du solch ein system der ausbeutung von menschen, durch den menschen?” Bei FERNSEHGEBÜHREN? Ausbeutung? Ich fasse es nicht. Noch einmal: Das System der Gebühren gilt für jeden, der einen Empfänger vorhält (und nicht befreit ist, weil er bedürftig ist o.ä.). Und dieses ÖR-System wäre ja zum Beispiel auch für dich da, um im Katastrophen– oder Kriegsfall die lebenswichtigen Informationen an dich durchzufunken. So wie auch die Feuerwehr für dich da ist, die du wahrscheinlich fast nie benutzt (Ausbeutung! Du bezahlst dafür!). Ähnlich wie deine Krankenkasse, die Arbeitslosenversicherung, usw. Ausbeutung der Menschen durch Menschen. Aber selbst, wenn nie etwas passiert und die Menschen für ihre Fernsehgebühren einfach nur fernsehen dürfen, fände ich interessant zu hören, wo deiner Meinung nach der Fernsehe-Journalismus ohne ÖR Sender besser ist als hier. BBC ist ja nun auch ÖR. CNN glaube ich nicht, ich nehme an, du wirst auch keinen deutschen Journalismuswissenschaftler finden, der dir da Recht gibt, aber vielleicht ja doch. Dann sind wir also in den USA, wo es tatsächlich kaum ein richtig funktionierendes ÖR Programm gibt. Glaubst du, die haben die besser aufgeklärte Bevölkerung? Hmmm. Lass es mich so sagen: nein. Ich weiß, was jetzt kommt: Weil Amerikaner dumm sind?<br />
Was du sagst ist einfach Unsinn. Und alles, weil du dir anmaßt, die Qualität von Nachrichtensendungen für alle anderen Menschen beurteilen zu können. Die Millionen, die sie gucken, sind offenbar zu doof, um wie du zu erkennen, dass es da keinen Mehrwert gibt. So ein Pech. Du bist gefangen mit Mutanten, die sich ausbeuten lassen, um im Gegenzug scheiß Fernsehen zu gucken! Mein Tipp an dich: Schaff doch einfach den Fernseher ab und lies etwas, dass nicht Gefahr läuft, „Staatsblatt” zu sein. Wie wäre denn die BILD-Zeitung?</p>
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	<item>
		<title>Von: daniela</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3024</link>
		<dc:creator>daniela</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:49:47 +0000</pubDate>
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		<description>so, öffenlich-rechtliches fernsehen, radio… sind also absolut notwendig? wofür? in letzter Zeit mal die &quot;Nachrichten&quot; da gesehen?
die Qualität schreit nach Absetzung, der Informationsgehalt und die Tiefe der Recherche sind genau so beliebig, wie die der Privaten. Wo ist der Mehrwert für die Menschen, der die Existenz dieser Anstalten rechtfertigen würde?

Brender, oder die landläufige Titulierung des ARD als &quot;Rotfunk&quot; zeigen doch, dass die ö-rechtlichen schon lange Staatsfernsehen sind, ja nie etwas anderes waren.

Keiner der öffenlich-rechtlichen hier zu Lande kommt auch nur entfernt an das Niveau der BBC oder der CNN heran.

…und dafür dann auch noch bezahlen? …für eine Leistung, die keinen Mehrwert bringt?
…jeden Monat einen Teil, seiner eigenen Arbeitsleistung für etwas hergeben ohne adäquate Gegenleistung?

warum verteidigst du solch ein system der ausbeutung von menschen, durch den menschen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>so, öffenlich-rechtliches fernsehen, radio… sind also absolut notwendig? wofür? in letzter Zeit mal die „Nachrichten” da gesehen?<br />
die Qualität schreit nach Absetzung, der Informationsgehalt und die Tiefe der Recherche sind genau so beliebig, wie die der Privaten. Wo ist der Mehrwert für die Menschen, der die Existenz dieser Anstalten rechtfertigen würde?</p>
<p>Brender, oder die landläufige Titulierung des ARD als „Rotfunk” zeigen doch, dass die ö-rechtlichen schon lange Staatsfernsehen sind, ja nie etwas anderes waren.</p>
<p>Keiner der öffenlich-rechtlichen hier zu Lande kommt auch nur entfernt an das Niveau der BBC oder der CNN heran.</p>
<p>…und dafür dann auch noch bezahlen? …für eine Leistung, die keinen Mehrwert bringt?<br />
…jeden Monat einen Teil, seiner eigenen Arbeitsleistung für etwas hergeben ohne adäquate Gegenleistung?</p>
<p>warum verteidigst du solch ein system der ausbeutung von menschen, durch den menschen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3023</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:35:39 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Mir geht’s um die Gewaltenteilung.
OK, das ist Aspekt.
Macht aber in der politischen Praxis wenig Unterschied.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Mir geht’s um die Gewaltenteilung.<br />
OK, das ist Aspekt.<br />
Macht aber in der politischen Praxis wenig Unterschied.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michalis Pantelouris</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3022</link>
		<dc:creator>Michalis Pantelouris</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:17:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich nehme an, das ist eh klar, aber nur noch einmal zur Verdeutlichung: In dieser Diskussion ist bei einigen Medien-Kollegen der Fokus derart verrutscht, dass plötzlich die simple Tatsache, dass ein Politiker in einem Gremium den Vorteil seiner Partei im Auge hat schon als undemokratisch gilt. Das ist ein gefährlicher Gedanke. Bis auf wenige Ausnahmen wie die NPD sind die Parteien nicht die Feinde der Demokratie, sie sind auch nicht die Begleiterscheinung der Demokratie, sie sind der Ort der Demokratie. Ein Demokrat, der sich einsetzt, tut das regelmäßig in einer Partei. Aus seiner Mitgliedschaft oder der Tatsache, dass er in ein Amt gewählt wurde eine generelle Korrumpiertheit abzuleiten, wie das oft getan wurde, ist so gefährlich wie falsch. Er vertritt natürlich Parteiinteressen, aber auch das ist demokratisch. Die Partei ist (wahrscheinlich wieder bis auf wenige Ausnahmen) demokratisch. Sein Grundanliegen ist demokratisch. Unabhängigkeit von einer Partei darf nicht plötzlich gleichgesetzt sein mit politischer Vernunft. Das meinte ich (und ich weiß, da sind wir uns wahrscheinlich einig).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nehme an, das ist eh klar, aber nur noch einmal zur Verdeutlichung: In dieser Diskussion ist bei einigen Medien-Kollegen der Fokus derart verrutscht, dass plötzlich die simple Tatsache, dass ein Politiker in einem Gremium den Vorteil seiner Partei im Auge hat schon als undemokratisch gilt. Das ist ein gefährlicher Gedanke. Bis auf wenige Ausnahmen wie die NPD sind die Parteien nicht die Feinde der Demokratie, sie sind auch nicht die Begleiterscheinung der Demokratie, sie sind der Ort der Demokratie. Ein Demokrat, der sich einsetzt, tut das regelmäßig in einer Partei. Aus seiner Mitgliedschaft oder der Tatsache, dass er in ein Amt gewählt wurde eine generelle Korrumpiertheit abzuleiten, wie das oft getan wurde, ist so gefährlich wie falsch. Er vertritt natürlich Parteiinteressen, aber auch das ist demokratisch. Die Partei ist (wahrscheinlich wieder bis auf wenige Ausnahmen) demokratisch. Sein Grundanliegen ist demokratisch. Unabhängigkeit von einer Partei darf nicht plötzlich gleichgesetzt sein mit politischer Vernunft. Das meinte ich (und ich weiß, da sind wir uns wahrscheinlich einig).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Soeder</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3021</link>
		<dc:creator>Christian Soeder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:10:15 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ich warne davor, in der Medienhysterie (die ja am Volk völlig vorbei geht, da interessiert es nach aktuellen Umfragen praktisch niemanden) zu übersehen, dass das System so schlecht nicht ist.&lt;/blockquote&gt;
Ja. Ich bin ein großer Verfechter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, und sogar der GEZ, und war in Diskussionen unter Freunden und am Stammtisch deshalb schon oft genug der Buhmann.

Trotzdem halte ich meine Vorschläge, und die von Kurt Beck im Übrigen ebenfalls, nicht für &quot;leider tendenziell gefährlich falsches Zeug&quot;. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich warne davor, in der Medienhysterie (die ja am Volk völlig vorbei geht, da interessiert es nach aktuellen Umfragen praktisch niemanden) zu übersehen, dass das System so schlecht nicht ist.</p></blockquote>
<p>Ja. Ich bin ein großer Verfechter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, und sogar der GEZ, und war in Diskussionen unter Freunden und am Stammtisch deshalb schon oft genug der Buhmann.</p>
<p>Trotzdem halte ich meine Vorschläge, und die von Kurt Beck im Übrigen ebenfalls, nicht für „leider tendenziell gefährlich falsches Zeug”. :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michalis Pantelouris</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3020</link>
		<dc:creator>Michalis Pantelouris</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:05:52 +0000</pubDate>
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		<description>Da ist meiner Meinung nach ein Denkfehler drin: Jeder Politiker hat (wie jeder Mensch) eine politische Vorliebe, Agenda, wie auch immer wir es nennen. Er kann, darf und soll seine Vorliebe auch vertreten, egal in welchem Gremium. Damit am Ende des demokratischen Prozesses eine vernünftige Entscheidung herauskommt, müssen nur die anderen politischen Kräfte genau so angemessen vertreten sein. Der Ministerpräsident darf nicht über den Chefredakteur entscheiden, aber er darf seine Stimme abgeben. In dem Gremium von 14 Stimmberechtigten gehören höchstens 6 einer Exekutive oder Legislative an, so dass sie nie eine Mehrheit haben können (in wichtigen Fragen wie der eines Chefredakteurs braucht es eh eine Drei-Fünftel-Mehrheit dafür. Beck will das jetzt offenbar in Details ändern). Ich warne davor, in der Medienhysterie (die ja am Volk völlig vorbei geht, da interessiert es nach aktuellen Umfragen praktisch niemanden) zu übersehen, dass das System so schlecht nicht ist. Es ist den Realitäten angepasst – und das muss Politik sein. Natürlich kann und muss man immer Details verbessern, aber eben nicht verschlimmbessern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist meiner Meinung nach ein Denkfehler drin: Jeder Politiker hat (wie jeder Mensch) eine politische Vorliebe, Agenda, wie auch immer wir es nennen. Er kann, darf und soll seine Vorliebe auch vertreten, egal in welchem Gremium. Damit am Ende des demokratischen Prozesses eine vernünftige Entscheidung herauskommt, müssen nur die anderen politischen Kräfte genau so angemessen vertreten sein. Der Ministerpräsident darf nicht über den Chefredakteur entscheiden, aber er darf seine Stimme abgeben. In dem Gremium von 14 Stimmberechtigten gehören höchstens 6 einer Exekutive oder Legislative an, so dass sie nie eine Mehrheit haben können (in wichtigen Fragen wie der eines Chefredakteurs braucht es eh eine Drei-Fünftel-Mehrheit dafür. Beck will das jetzt offenbar in Details ändern). Ich warne davor, in der Medienhysterie (die ja am Volk völlig vorbei geht, da interessiert es nach aktuellen Umfragen praktisch niemanden) zu übersehen, dass das System so schlecht nicht ist. Es ist den Realitäten angepasst – und das muss Politik sein. Natürlich kann und muss man immer Details verbessern, aber eben nicht verschlimmbessern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Soeder</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3019</link>
		<dc:creator>Christian Soeder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:57:53 +0000</pubDate>
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		<description>Der Vertreter sollte natürlich kein imperatives Mandat besitzen und bei unliebsamen Entscheidungen nicht einfach so abberufen werden können. Das sind aber Detailfragen, die bei einer grundsätzlichen Einigung auf eine solche Regelung zu klären wären. Die Exekutive steht völlig zu recht unter verschärfter Beobachtung durch die Medien, und sollte diese deshalb nicht selbst überwachen dürfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vertreter sollte natürlich kein imperatives Mandat besitzen und bei unliebsamen Entscheidungen nicht einfach so abberufen werden können. Das sind aber Detailfragen, die bei einer grundsätzlichen Einigung auf eine solche Regelung zu klären wären. Die Exekutive steht völlig zu recht unter verschärfter Beobachtung durch die Medien, und sollte diese deshalb nicht selbst überwachen dürfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michalis Pantelouris</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3018</link>
		<dc:creator>Michalis Pantelouris</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:54:17 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, verstehe ich nicht: Wo ist der Unterschied, ob Beck selbst kommt oder einen Vertreter schickt, dem er sagt, wie er zu stimmen hat?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, verstehe ich nicht: Wo ist der Unterschied, ob Beck selbst kommt oder einen Vertreter schickt, dem er sagt, wie er zu stimmen hat?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Soeder</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/12/10/gedanken-zum-offentlich-rechtlichen-rundfunk/#comment-3017</link>
		<dc:creator>Christian Soeder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:52:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rotstehtunsgut.de/?p=2264#comment-3017</guid>
		<description>Es ist ein großer Unterschied, ob ein Mitglied der Exekutive mit Zugriff auf den Staatsapparat in den Gremien sitzt oder ein &quot;normaler&quot; Abgeordneter.

Wie gesagt, ich will nicht Politiker per se aus dem Gremien raushaben. Mir geht&#039;s um die Gewaltenteilung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein großer Unterschied, ob ein Mitglied der Exekutive mit Zugriff auf den Staatsapparat in den Gremien sitzt oder ein „normaler” Abgeordneter.</p>
<p>Wie gesagt, ich will nicht Politiker per se aus dem Gremien raushaben. Mir geht’s um die Gewaltenteilung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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