Oliver Möllenstädt, FDP

Dr. Oliver Möllenstädt, Vorsitzender der FDP Bremen, im Oktober 2009:

Wenn einige Hartz-IV-Kunden keine Lust haben und keine Leistungsbereitschaft zeigen, müssen endlich die Daumenschrauben ange­zo­gen werden.

Dr. Oliver Möllenstädt, Vorsitzender der FDP Bremen, im Dezember 2009:

Eine Erhöhung des Regelsatzes werden die Empfängerinnen eher in den nächs­ten Schnapsladen tragen, als diesen in Vorsorge und selbst­be­stimmte Familienplanung zu inves­tie­ren.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

5 Gedanken zu „Oliver Möllenstädt, FDP“

  1. Aha, also „Leistungsbereitschaft” fördern durch freie Riester-vertrags- und Pillen- bzw. Kondom-Abgabe an Bedürftige ;-)
    Ein Bruder im Geiste (Sarrazin) hat (noch?) ein anderes Parteibuch. Ob dieser Jüngling jemals gear­bei­tet hat- oder erwerbs­los war? Oder doch nur von Beruf Sohn?
    Beide bedie­nen Stammtisch-Klischées, um punkten zu können, leider wehren sich Betroffene (noch) nicht gegen diese Propaganda oder die obigen Redenschwinger.
    Bestechend immer­hin, dass sich in dem „B*LD”-online-Artikel diese SPD zur Wahrerin des Sozialen aufschwin­gen darf, die mit Hartz4 die Isolation und weitere Verarmung breiter Massen (gemein­sam mit den Grünen) im Jahre 2004 erst möglich gemacht hat [@Christian: ja, und Cartago muss zerstört werden ;-) ].
    Leider gehen dieje­ni­gen, die vor jedem neuen Tag Angst haben, deren finan­zi­el­les Monatsende schon in der Monatsmitte liegt, nicht (mehr) zur Wahl oder haben völlig resi­gniert („die da oben machen doch eh, was sie wollen”).

    1. Weil er die Illusion einer realen Macht- (und Kanzler-)option der SPD aufrecht erhal­ten musste, nachdem Beck, Münte, Lafontaine und Konsorten das Verhältnis der SPD zur Linkspartei vorher schon völlig verkrampft haben.

      Zu den Zitaten: Ekelhaft. Mehr muss man dazu nicht sagen.

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