Leben und leben lassen — und tschüss, Shisha-Bars?

2. Dezember 2009
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In Bayern läuft bis heute Abend 20 Uhr das „Volksbegehren für echten Nichtraucherschutz in Bayern”. Die Ziele des Begehrens sind:

  • rauchfreie Gaststätten
  • rauchfreie Bars und Kneipen
  • rauchfreie Diskotheken
  • rauchfreie Festzelte
  • ohne Ausnahmeregelungen!

Angestoßen wurde dieses Begehren von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), die BayernSPD ist auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Begründung des Begehrens: man will „leben und leben lassen”. Einverstanden. Aber ist dazu die komplette Verbannung des Rauchens aus dem öffentlichen Raum notwendig?

Ich bin ebenfalls für starken Nichtraucherschutz. Gar keine Frage. Gleichzeitig finde ich aber Shisha-Bars wunderbar und eine echte Bereicherung für unsere Städte — sogar in meiner Kleinstadt gibt es eine solche. Nach dem Willen der Volksbegehrer würden diese Shisha-Bars künftig der Vergangenheit angehören.

Ob sich die BayernSPD mit derart dogmatischer Ablehnung des Rauchens einen Gefallen tut? Ich kann es mir nicht vorstellen.

Nichtraucherschutz ist sinnvoll und richtig. Ja. Aber Jagd auf die letzten „Raucherverstecke”? Zuviel der Verbote. Augenmaß lässt diese Initiative vermissen.

Die BayernSPD sollte sich wichtigeren Dingen annehmen, und nicht die Ideologie einer Klientelpartei willig übernehmen.

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17 Responses to Leben und leben lassen — und tschüss, Shisha-Bars?

  1. califax on 2. Dezember 2009 at 19:31

    Volle Zustimmung. Die gegenwärtige Regelung in Bayern ist optimal.

  2. Markus Nagler on 2. Dezember 2009 at 20:18

    Da erlaube ich mir doch die Frage: Wie oft gehst du hin?

    Den Gegenargumenten am Infostand zufolge sind die Dinger ware Goldgruben, ständig überfüllt. Tatsächlich sind die wenigen die ich kenne (nur in Großstädten, das mag regional bedingt sein) eher schwach besucht.
    Kombiniert mit dem Klassiker „Verbannung aus dem öffentlichen Raum” wenn es nur um geschlossene Räume geht (und hier als Bonus „Ideologie” und unrichtigerweise „Klientelpartei”) ist das ein recht typisches Argument der Art „Nichtraucherschutz ja, aber bitte nur dort, wo es die Raucher nicht stört.”

    Der rauchfreie Arbeitsplatz (hallo Arbeiterparteimitglied ;-) lässt sich nunmal nur durch ein konsequentes Verbot durchsetzen. Das ist wie mit Asbest, da hilft kein Augenmaß.

    Die Shisha-Freunden bleiben die Freischankflächen von März bis Oktober. Das sollte reichen.

    • califax on 2. Dezember 2009 at 20:31

      Sehr schön. Wir schließen die Raucherbar und vernichten den Raucherarbeitsplatz und haben dann keine Bar und einen möglicherweise rauchfreien Hartz-IV-Platz.
      Wo Verbote zum Wahnsinn werden, zählen Vernunft und Verstand eben nicht mehr viel.
      Immerhin: So wird Bayern auch in Zukunft von SPD-Regierungen verschont bleiben. Irre wählt man hier nicht.

      • califax on 2. Dezember 2009 at 20:41

        Oh, ein Wünschelrutenparteiler.
        Neben ÖDP und BüSo diejenige Partei in Bayern, deren Wahlprozente den durchschnittlichen IQ ihrer Funktionäre angeben. :)
        Da wird die SPD wohl noch sehr lange auf Koalitionspartner warten müssen.

    • Laszlo Riedl on 2. Dezember 2009 at 21:10

      Es ist ja nun nicht so, dass es in Bayern zur Zeit keinen Nichtraucherschutz gäbe.
      Wobei ich das Wort dämlich finde: Ich rauche zwar nicht, kann mich im Allgemeinen aber recht gut selbst beschützen. Zumindest vor so einfach wahrnehmbaren Gefahren wie Tabakrauch. Da wo es qualmt und stinkt muss man ja nicht hingehen.
      Wenn erwachsene Menschen ganz gern mal bei Zigarette und Bier zusammen sitzen wollen, werde ich sie aber auch nicht daran hindern wollen.

      • califax on 2. Dezember 2009 at 21:27

        Es geht ja auch nicht um Nichtraucherschutz, sonst würde man nicht so fanatisch gegen reine Raucherlokale und Raucherräume agitieren und auch Rauchern das Arbeiten in Raucherlokale verbieten wollen.
        Es geht um Machtphantasien und Verbote um des Verbotes willen. Leute, die ewig zu kurz kommen und von ihrer Umgebung für bekloppt gehalten werden, wollen jetzt mal dem Rest Bayerns so richtig einen auf puritanisch rein würgen.
        Und bei den Grünen würde man am liebsten noch den Verzehr von Rindfleisch verbieten. Wegen Weltuntergang und so. Grüne, BüSo, ÖDP — das sind keine Parteien, das sind Diagnosen.

        • nk on 3. Dezember 2009 at 08:37

          Amen ! Hier gehet es um die schiere Lust am Verbieten.

  3. Jan on 2. Dezember 2009 at 22:40

    Worin besteht denn der so gravierende Unterschied zwischen Shisha-Bar und (Raucher-)Kneipe, dass in dem einen Rauchen okay und in dem anderen ein Verbot mit „Nichtraucherschutz” staatlich vorgeschrieben werden soll? Ich finde eine solche Unterscheidung höchst problematisch, ehrlichgesagt.

    Auch eine Kneipe, in der man feiern darf ohne dass die Hälfte der Leute ständig rausrennen muss (und man selbst eventuell mit, falls man sich dummerweise grade mit einem Raucher unterhält) um das, was sie Gemütlichkeit nennen zu erreichen ist doch wohl eine echte Bereicherung, oder etwa nicht?

    • califax on 2. Dezember 2009 at 22:55

      Bei einer Shisha-Bar wird die Absurditätendgütig auf die Spitze getrieben, weil eine Shisha-Bar explizit nur zum Rauchen dient und nur von Rauchern zum Zwecke des Rauchens besucht wird.
      Auf die Idee, in einem Wasserpfeifentreffpunkt das Rauchen zu verbieten, kann eben nur noch ein pathologisch Bekloppter kommen, während man sich mit etwas geistiger Anstrengung schon noch einbilden kann, in einer Arbeiterkneipe wollten die dortigen Schichtmalocher bei frischer Luft und Ökosalat mit Alpenwasser ihrem antirassistisch-emanzipatorischen Gesprächskreis frönen.

    • Laszlo Riedl on 2. Dezember 2009 at 23:17

      Das Volksbegehren trifft nun einmal Betriebe zu deren gastronomischen Konzept auch gemeinsames Rauchen gehört besonders hart. Die Bierkneipe funktioniert auch mit Rauchern die vor die Tür müssen, die Shisha-Bar nicht. Außerdem würden letztere die Verfechter des Volksbegehrens niemals aufsuchen, in einer normalen Kneipe ein Bier oder ein stilles Wasser werden die Damen und Herren schon mal trinken. Dadurch wird an diesem eher speziellen Beispiel die wahre Stoßrichtung der Initiative besonders deutlich: Hier geht es nicht um den Schutz der Nichtraucher sondern um Bevormundung erwachsener Menschen. Diese Haltung ärgert mich, obwohl ich nicht rauche.

      • Jan on 3. Dezember 2009 at 01:16

        Naja, um Bevormundung erwachsener Menschen gehts doch im Kern bei jedem derartigen Verbot, gerade beim Thema Drogen.

        Ich bin übrigens sowieso überzeugt davon, dass die sogenannte „Nichtraucherschutzpolitik” insgesamt als Ziel eben nicht den Schutz von Nichtrauchern hat, sondern die kollektive Entwöhnung der Menschen vom Tabak. Anders kann ich mir Auswüchse, das Rauchen selbst im eigenen Auto oder der Mietwohnung zu verbieten oder auch nur darüber nachzudenken, jedenfalls nicht erklären. Und Erhöhungen der Tabaksteuer auch nicht.

        • nk on 3. Dezember 2009 at 08:39

          Untertan sein muss eben auch gelernt werdenn Die Leute müssen an den alles bestimmenden Staat erstmal herangeführt werden.

  4. markusnagler on 3. Dezember 2009 at 06:40

    Mir ging’s ja eigentlich nur um die transparent beliebige Argumentation von Soeder, der eben noch Volksentscheid und Sonntagsschutz feiert, sich dann aber plötzlich einen Dreck um die konkrete Gesundheitsgefahr für Arbeitnehmer im Gaststättengewerbe schert. Aber gut …

    - man kann weggehen
    Als Gast ja, als AngestellteR nicht. Außerdem, woher bezieht der Raucher das Recht, um sich eine Nichtraucher-freie Zone zu schaffen? Wildpinkeln ist verboten, Müll abladen auch. Die nicht-abhängigen Normalen haben jedes Recht zum Raucher zu sagen: Hey, du bist das Problem, keiner zwingt dich zu rauchen, du stinkst, geht weg/nach draußen.

    - Hat/würde auch so funktionieren
    Haben wir Jahrzehnte ausprobiert, hat nicht funktioniert. Seit dem Gesetz sprießen die Raucherclubs. Es ist besser geworden, aber die Entwicklung zeigt klar wieder in Richtung des vorherigen Zustands, nur eben verbrämter. Ich halte das für ein Almende-Problem. Einzeln sind für jeden Gast und Wirt die (sozialen) Kosten zu hoch, insgesamt entsteht, wie bei jeder Umweltverschmutzung, ein beträchtlicher Schaden.

    - gastronomisches Konzept Rauchen
    Es gibt jede Menge gastronomische „Konzepte”, die stark reglementiert oder verboten sind. Geht es nur darum, dass der Gesundheitsschutz der Servösen egal ist, oder sollten wir eigentlich auch die Lebensmittelaufsicht abschaffen?

    - Bevormundung
    Ich nenne es Notwehr, schließlich hats anders nicht funktioniert. Aber das schöne ist ja, das jetzt alle Bayern darüber abstimmen dürfen. Und wenn die Mehrheit dagegen ist kann ich auch gut damit leben. Wer sich jetzt schon aufregt hat entweder das System Volksbegehren/Volksentscheid nicht verstanden, oder Junkie-Panik ;-)

    - Vorstufe zum Komplettverbot
    Geht nicht, wir brauchen die Tabaksteuer. Außerdem geht es ja wie schon betont um öffentlich zugängliche Gebäude. Das ist sogar 100%ig vereinbar mit einer Legalisierung/Straffrei-Stellung des privaten Drogenkonsums. (Mal völlig davon abgesehen, dass wir, wenn überhaupt, Tabak als erstes verbieten sollten: extrem hohes Suchtpotential und man wird nichtmal ordentlich high davon.)

    @Soeder
    – Warum die SPD da mitmacht ist ganz einfach: die ÖDP hat’s angestoßen, dann sind die Grünen aufgesprungen und die Sache wurde größer/ernster, und dann hatten sie keine andere Wahl mehr. Sie können es sich schlicht nicht leisten, als (ewige) Oppositionspartei nicht dabei gewesen zu sein, wenn möglicherweise der Staatsregierung ihr mühsam ausgehandelter Koalitionskompromiss um die Ohren fliegt. Das trifft nicht auf alle zu, aber wohl etwa die Hälfte. Politik ist manchmal so, ich kann gut damit leben, wenn Menschen aus falschen Gründen das Richtige tun.

    • Jan on 3. Dezember 2009 at 11:15

      man kann weggehen
      Als Gast ja, als AngestellteR nicht. ”

      Wer keine Angestellten hat, wird trotzdem gegängelt. Das Angestellten-Argument zieht für mich überhaupt nicht. Im Übrigen können wir nicht jeden Beruf krampfhaft so ungefährlich machen, wie es denkbar ist. In einer Kneipe gehört das Rauchen einfach dazu, in einer Disko die viel zu laute Musik. Niemand fordert zum Schutz der dort Angestellten, dass die Musik leiser zu sein hätte und niemand fordert eine maximale Dachgiebelhöhe von 1,50m, damit Schornsteinfeger sich nichts brechen, falls sie mal runterfallen. Wer Kellner wird, der weiss doch vorher was auf ihn zukommt.

      Haben wir Jahrzehnte ausprobiert, hat nicht funktioniert.”

      Was soll denn das heissen, „funktioniert”? Es gibt doch kein Grundrecht auf rauchfreie Gastronomie!

      Dass durch Rauchen im Gesundheitssystem Kosten entstehen ist ja richtig — das gleiche gilt allerdings auch für Fussballspielen, ohne dass jemand auf die Idee käme, es deswegen zu verbieten.

      Geht es nur darum, dass der Gesundheitsschutz der Servösen egal ist, oder sollten wir eigentlich auch die Lebensmittelaufsicht abschaffen?”

      Hätte ich persönlich kein Problem mit, hygienisch mangelhafte Zustände gibts offensichtlich trotz dieser Aufsicht. Ich sehe mir die Läden, in denen ich regelmäßig bin jedenfalls lieber selber etwas genauer an, statt mich auf irgendwelche Behörden zu verlassen.

      Analog dazu kenne ich Kneipen, in denen das Rauchverbot nie in Kraft getreten ist und nie in Kraft treten wird. Wo alle Beteiligten damit Leben können, dass geraucht wird, ist doch ein staatliches Verbot überflüssig wie ein fünftes Rad.

      - Bevormundung
      Ich nenne es Notwehr, schließlich hats anders nicht funktioniert.

      Lies lieber erstmal nach, was „Notwehr” bedeutet. Es bedeutet sicher nicht, seine Mitmenschen mit Verboten zu traktieren! Und die „Funktionen” von Kneipen bestimmen immernoch Wirt und Gäste am zielsichersten, das ist doch wohl klar.

      Aber das schöne ist ja, das jetzt alle Bayern darüber abstimmen dürfen. Und wenn die Mehrheit dagegen ist kann ich auch gut damit leben.”

      Was ist das für eine windschiefe Argumentation? Es dürfen doch wohl bei so einer Volksabstimmung ALLE abstimmen, darunter sogar diejenigen, die vielleicht 12 mal im Jahr eine Kneipe/Shishabar usw. besuchen und die es deswegen eigentlich überhaupt nichts angeht! Mit welchem Recht sollten die denn darüber bestimmen dürfen, was dort alles nicht erlaubt zu sein hat? Wahrscheinlich muss man erst etwas verbieten, was diese Leute gerne tun, damit sie merken, wie mies ihr Verhalten ist.

      Wer sich jetzt schon aufregt hat entweder das System Volksbegehren/Volksentscheid nicht verstanden, oder Junkie-Panik ”

      Nö, das System habe ich verstanden: Anderen den eigenen Lebensstil aufzwingen ist in manchen gesellschaftlichen Kreisen halt sehr beliebt und um nichts anderes geht es hier. Mit „Junkie-Panik” kann ich aber auch nicht dienen, weil ich nicht rauche (nur passiv halt). Es gibt also noch eine dritte Sorte Mensch, die es einfach zum Kotzen findet, wenn sich wildfremde Leute in die privatesten Angelegenheiten anderer einmischen und diesen Trend gefährlich finden.

      Vorstufe zum Komplettverbot
      Geht nicht, wir brauchen die Tabaksteuer.”

      Sehr witzig. „wir” könnten sicher auch die Einnahmen aus einer Cannabis. oder Kokainsteuer gut gebrauchen und trotzdem wird beides nicht legalisiert. Ausserdem sind die Kosten im Gesundheitssystem durch Tabak größer als die Steuereinnahmen daraus, jedenfalls nach meinen Informationen. Deine Aussage ist also in mehrfacher Hinsicht Unsinn.

      Außerdem geht es ja wie schon betont um öffentlich zugängliche Gebäude.”

      Nein, darum geht es eben nicht! Eine Kneipe ist nur solange öffentlich zugänglich, wie der Wirt zum Beispiel keine Hausverbote ausspricht, es gilt nämlich sein Hausrecht und dazu gehört mit etwas gesundem Menschenverstand schon auch, dass des Hauses verwiesen werden kann, wer rumzetert und wem bestimmte Gepflogenheiten dort nicht passen.

  5. Peter Sterl on 3. Dezember 2009 at 14:09

    Ich finde Nichtraucherschutz toll und ausgesprochen wichtig. Aber was hier durchgesetzt werden soll geht an der Realität vorbei und führt zu einer Bevormundung der Bürger. Für dieses „totale” Rauchverbot in der Gastronomie gibt es keine logischen Gründe. In Bayern sind derzeit 90 % aller gastronomischen Einrichtungen rauchfrei. Kann man den mit den restlichen 10 % nicht leben? Da geht es doch nicht mehr um Gesundheitsschutz, sondern um pure Rechthaberei (und der CSU eins auszuwischen).

    Ich gehe regelmäßig in eine kleine Zigarrenlounge hier in Nürnberg. Dort gehen Raucher hin um Zigarren zu rauchen. Das wäre nach Wunsch der ÖDP & Co dann zukünftig illegal. Warum? Die Inhaberin raucht selbst. Hier fehlt mir jedes logische Argument.

    Auch das Angestellten-Argument zieht eben nur in Kneipen, in denen es Angestellte gibt — die nicht selbst rauchen.

    Ein anderes Argument: Der Nichtraucher muss sich beim Kneipengang seinen Raucherfreunden anschließen, in eine Raucherkneipe gehen und wird dann zum Passivrauchen genötigt. Also entschuldigt mal. Wenn Ihr mit Euren Freunden nicht klar kommt und das nicht untereinander regeln könnt, brauchen wir dann ein Gesetz dafür? Wie absurd ist das denn?

    Anekdotenmäsig zum Schluß:

    Verursachen Raucher hohe Kosten im Gesundheitssystem, wenn Sie denn krank werden (z.B. sind 90 % aller Lungenkrebspatienten Raucher, aber nicht 90 % aller Raucher bekommen Lungenkrebs)? Mein Großvater ist im seligen Alter von 86 gestorben und ob er ohne Rauchen 87 geworden wäre, sei mal dahin gestellt.
    Durch das frühere Ableben gleichen wir das aber locker wieder aus, denn es wird nicht nur Rente gespart, sondern auch die Krankheitskosten für all die anderen Leiden, die man als Hochbetagter eben so bekommt.
    Und würde man das Kosten-Argument durch bewusste „Gesundheitsgefährdung” tatsächlich ernst meinen, müssten McDo*, Süßwaren und Alkohol schon längst verboten sein.

    Peter
    http://www.raucherkultur.wordpress.com

    • califax on 3. Dezember 2009 at 19:41

      Und würde man das Kosten-Argument durch bewusste „Gesundheitsgefährdung“ tatsächlich ernst meinen, müssten McDo*, Süßwaren und Alkohol schon längst verboten sein.

      Keine Angst, Peterchen, daran wird schon gearbeitet. Am Anfang steht die Ampel am Ende der puritanische Tugendstaat mit Prohibition.
      Es seid denn, man steuert dagegen.

  6. Wider den Nanny-Staat « Rot steht uns gut on 10. Dezember 2009 at 12:17

    […] richtigen Zeit. In Bayern setzen die Nichtraucher gerade unter Mitwirkung der BayernSPD dazu an, Raucher zu Parias zu machen; wenn dieser unheilvolle Trend nicht gestoppt und teilweise umgekehrt wird, dann bewegen wir uns in […]

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