Grüne sind langweilig

1985 waren die Grünen cool. Richtig cool. Joschka Fischer war die coolste Sau von allen und ließ sich in Turnschuhen verei­di­gen.

Heute sind die Grünen lang­wei­lig. Heute schreibt bspw. der grüne MdB Josef Winkler bei Twitter:

findet es stillos, daß die SPD bei der Vereidigung einer Bundesministerin fast komplett schwänzt. #Verlotterung der Sitten

Was für eine ange­passte, lang­wei­lige Partei.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

5 Gedanken zu „Grüne sind langweilig“

  1. Wenn man den heuti­gen Grünen Bilder von ihren ersten Parteitagen (samt stri­cken­den Zottel-Hippies und spon­ta­nen Tanzeinlagen) zeigt, dann erröten sie vor Scham. So was gehört sich für eine staats­tra­gende Partei schließ­lich nicht.

    Aber machen wir uns nichts vor: Auch in der SPD gibt es sehr viele Menschen, die mit der Vergangenheit der SPD hadern und Begriffe wie „demo­kra­ti­scher Sozialismus” oder „Arbeiterpartei” ab liebs­ten aus der Geschichte strei­chen würden. Und es gibt viele aufstre­bende Jungpolitiker, die sich vom Habitus, Auftreten und von ihren persön­li­chen Zielen her kein biss­chen mehr von ihren Kollegen aus CDU und FDP unter­schei­den.

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