Aaron Koenig, Piratenpartei-Bundesvorstand, und die Basis

1. Dezember 2009
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Es soll nicht den Anschein haben, ich sei der Meinung, alle Piraten seien mit den unfassbar dämlichen Thesen des Aaron Koenig einverstanden; das denke ich mitnichten. (Deshalb hege ich noch immer die leise Hoffnung, dass der eine oder die andere PiratIn den Weg zurück in die SPD findet.) Dass die Piratenparteiler nicht begeistert sind, kann man schon wunderbar daran erkennen, dass sein „Artikel” fast ausnahmslos negative Kommentare anzieht.

Außerdem wird sich in Piratenpartei-Blogs von Aaron Koenig distanziert, die Piratenpartei für nicht wählbar erklärt sowie Aaron Koenig zum „Denken gehen” aufgefordert.

Zu behaupten, die Piratenparteiler seien unzufrieden mit Aaron Koenig, kann man getrost als Untertreibung bezeichnen.


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6 Responses to Aaron Koenig, Piratenpartei-Bundesvorstand, und die Basis

  1. R.A. on 1. Dezember 2009 at 16:23

    > Deshalb hege ich noch immer die leise
    > Hoffnung, dass der eine oder die andere
    > PiratIn den Weg zurück in die SPD findet.
    Wieso denn ausgerechnet in die SPD?
    Die ist doch (knapp hinter der Union) die für „Piraten” unwählbarste Partei.

  2. Christophe on 2. Dezember 2009 at 16:32

    http://wiki.piratenpartei.de/BY:200912-01_-_Erkl%C3%A4rung_zu_Aaron_Koenig

    http://wiki.piratenpartei.de/NRW:200912-02_-_Erkl%C3%A4rung_zu_Aaron_Koenig#Mitglieder

    Wirklich? In die SPD eintreten? Bleibt mal realistisch: Die Piraten sind als Netzwerk aufgebaut, die SPD hierarchisch. Von uns gibts nicht nur „Datenschutz” und „Internet” zu lernen, sondern auch Basisdemokratie. Aber da sehen wir gerade die SPD als ganz weit hintendran, und es hat erst so ein desaströses Wahlergebnis gebraucht, damit man mal darüber NACHDENKT, die Basis miteinzubeziehen. Mein Vorschlag: Tretet der Piratenpartei bei.

    • Christian Soeder on 2. Dezember 2009 at 17:45

      Ab einer gewissen Mitgliederzahl braucht man festere Strukturen. Und „hierarchisch” ist die SPD sicher nicht aufgebaut. :)

      • Toreon on 3. Dezember 2009 at 16:03

        Seltsam, warum sich all die ehemaligen SPD Mitglieder bei uns dann immer darüber aufregen.

        Und nur weil mal „festere Strukturen” benötigt, bedeutet dies noch lange nicht, dass es keine Alternativen gibt, wie diese Strukturen aussehen.

        Dies aber als Gegesatz hinzustellen — also entweder Strukturen oder Basisdemokratie — ist einer der Gründe, warum es so schwierig für euch ist, sich neuen Wegen anzupassen, ohne die eigene Identität aufzugeben.

        • Christian Soeder on 3. Dezember 2009 at 16:09

          Ich habe es nicht als Gegensatz hingestellt. Basisdemokratie ist möglich, haben wir gerade in Baden-Württemberg bei der Wahl des Vorsitzenden gezeigt.

          Wenn man eine Partei verlässt, ist das ein schmerzhafter Prozess. Schließlich war damit ein Teil des Lebens „verschwendet”. Da ist es dann normal und nur menschlich, dass man diesen Schritt vor sich selbst und vor anderen rechtfertigen will.

  3. […] Aaron Koenig, Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei, kann’s nicht lassen: obwohl er herbe Kritik für seine Anti-Islam-Hetze einstecken musste und die „taz“ schon berichtete, macht er […]

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