Es gibt ja gar keine Differenzen zwischen Schwarz und Grün.”

29. November 2009
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Renate Künast, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, in einem Interview mit der „taz” vom 28.11.2009: „Das Ganze ist keine schwarz-grüne Frage. Es gibt ja gar keine Differenzen zwischen Schwarz und Grün.”

Dazu passt übrigens, dass laut „Welt” vom 5.9.2009 Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir Schwarz-Grün als „die Zukunft” ansieht.


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5 Responses to Es gibt ja gar keine Differenzen zwischen Schwarz und Grün.”

  1. Kalle Kappner on 29. November 2009 at 22:14

    Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen. Es bezieht sich in dem Artikel doch nur auf die Schulreform, oder?

    • Christian Soeder on 29. November 2009 at 22:21

      Dann muss Künast genauer formulieren, wenn sie das so gemeint haben sollte, wie von Dir vermutet. Von einer Spitzenpolitikerin erwarte ich keine rhetorischen Fehlleistungen.

      Aber auch wenn sie sich nur auf die Schulreform beziehen sollte, wäre das eine interessante Feststellung.

      • nordstadt on 30. November 2009 at 08:02

        Ich finde noch ein weiteres Zitat bemerkenswert:
        „In einer gefestigten Demokratie ist es richtig, wenn das Volk nicht nur wählt, sondern auch direkt entscheidet.„
        Ach? „Gefestigt”? Oder meint Fr. Künast eine „gelenkte” Demokratie à la DDR? Akklamation der immensen Übereinstimmung der Massen mit den Beschlüssen des Staatsrats?
        Die (wenigen) Mütter und (vielen) Väter des Grundgesetzes haben in Art. 38 GG bestimmt nicht gemeint, dass das Volk zu dumm wäre (wörtlich: „(…) in Wahlen und Abstimmungen.”).
        Mein Fazit: die Grünen sind nur noch dann basisdemokratisch, wenn’s grad paßt– anonsten vermeintlich staatstragend und tendenziell ohne Gewissen bzw. moralischen Impetus.

        • nordstadt on 30. November 2009 at 08:15

          Sorry für das Doppel-Posting:
          http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/zur-not-gibts-ruettgers-club/
          „Grüne in NRW
          Zur Not gibt’s Rüttgers Club
          Die Grünen gehen auf Distanz zur SPD und behaupten, die Linkspartei sei schlicht „nicht regierungsfähig”. Die Basis ist angesichts des schwarz-grünen Durchmarsches frustiert. (…)„
          Da wird’s ganz schwummerig, habe die mal (ganz dolle früher) gewählt, als es noch „Fundis” wie die Ditfurth bei denen gab. Was bleibt noch von der einstigen Bürgerrechts– und Ökopaxen-Partei?
          Die Linke in NRW sollte sich die Druckvorlagen aus dem Saarland besorgen („Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgern”).

  2. […] Partei ist die CDU.” Aber das darf niemanden erstaunen. Laut Renate Künast gibt es schließlich „keine Differenzen zwischen Schwarz und Grün”. Und Cem Özdemir hält Schwarz-Grün für „die […]

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