Alexander Dobrindt, CSU-Generalsekretär, im „Bayernkurier” (CSU-Organ) über den SPD-Parteitag:
Gabriel hat selbst gesagt, die SPD muss wieder „hingehen wo es brodelt, riecht und stinkt“. Damit kann er nur die Linkspartei gemeint haben. Nach dem Dresdner Parteitag ist klar: Die SPD rückt weiter an die Linkspartei heran. Bald passt wieder eine Decke über die Genossen.
7 Kommentare
Interessant, was man alles in die eine oder andere Richtung interpretieren kann, wenn man nicht wohlmeinend ist.
Spannend, oder? Die Serie setze ich fort. :-)
Das ist ja schon so Klischee, dass es Comedy sein könnte.
Sigmar hat ziemlich klar gesagt, was er damit meint und das war nicht die Linkspartei :-). Die CSU und ihr konservativer Mief riecht auch nicht gerade gut.
Aktuell zeigt Seehofer ja sehr schön, was er unter Solidarität versteht…
„hingehen wo es brodelt, riecht und stinkt“
Vermutlich hat der CSU-General sogar recht mit seiner Interpretation. Jedenfalls wenn man unterstellt, dass die Linken (besonders im Osten) deutlich näher an den unteren Schichten und ihrem Lebensgefühl dran sind (und wenn mit dieser beleidenden Beschreibung tatsächlich diese Schichten gemeint sein sollten). Die SPD hat viele der sogenannten „Kümmerer” verloren.
Wie ich meine, ist folgender Beitrag nicht nur für SPD-Freaks interessant, sondern auch „konservativen Stinktieren” zu empfehlen:
http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=3230
Die Neuvermessung der SPD von Matthias Machnig, Karsten Rudolph — Blätter für deutsche und internationale Politik
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