Es ist gut, dass die Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS) mittlerweile offenbar den Putsch in Honduras als Putsch anerkennt. FNS-Mann Christian Lüth laut „taz” dazu: „So glatt, wie es am Anfang aussah, ist es nicht gelaufen.”
Das jedoch ist eine bemerkenswert einseitige Sichtweise. Wenn ein kleines Medium wie „Rot steht uns gut” schon im August in der Lage war, die diversen Quellen zu sichten, zu begreifen und die richtigen Schlüsse zu ziehen, dann sollte das auch einer international tätigen Stiftung einer nicht gerade unwichtigen deutschen Partei möglich sein. Stattdessen galt vermutlich die Devise: „Es ist zwar ein Hurensohn, aber es ist unser Hurensohn.” Dass die FDP mittlerweile Regierungspartei in Deutschland ist und den Außenminister stellt, mag ebenfalls zum Schwenk Richtung Wahrheit beigetragen haben. Schließlich will sich Guido Westerwelle international nicht mehr als möglich blamieren.


[…] Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung melden sich zu Wort In Ergänzung zu den bisherigen Artikeln zum Putsch in Honduras und dem Verhalten der Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP) verweise ich […]