Günter Wallraff war ein Jahr als Schwarzer in Deutschland unterwegs. Die Reaktionen sind erschreckend. Eine ausgezeichnete Ergänzung zu „Kurzschluss zwischen Kleinhirn und Zunge”.
Günter Wallraff war ein Jahr als Schwarzer in Deutschland unterwegs. Die Reaktionen sind erschreckend. Eine ausgezeichnete Ergänzung zu „Kurzschluss zwischen Kleinhirn und Zunge”.
Ein Gastkommentar zur „Causa Sarrazin” von Daniel Arnold. Nein, dies ist nicht der zigste Kommentar zur Person Thilo Sarrazin. Dies ist ein Kommentar darüber, warum sein Fahrwasser so verlockend ist und ein Beitrag gegen die von Wissen unbeschwerte Gedankenwelt derer, die darin kreuzen. Das wirklich Schlimme an Sarrazins Äußerungen zum Thema Einwanderer ist nicht, dass er wieder einmal rumgepöbelt hat und hinterher alles nur unglücklich ausgedrückt haben will, zumal er ja nicht zum ersten Mal mit „missverständlichen Äußerungen” glänzte. Das wirklich Schlimme daran ist vielmehr, dass er bruchlos Fakten mit Pauschalisierungen und Polemiken mischt und somit dem Mob Tür und Tor öffnet, statt in irgendeiner Form zur Lösung des unbestreitbar vorhandenen Integrationsproblems beizutragen. Die Mischung von Fakten und Fiktion hat sich schon immer am besten für Volksverhetzung geeignet. Ganz...
„Die SPD will ihren Anspruch als progressive und gestaltende linke Volkspartei neu begründen. SPD-Generalsekretär Hubertus Heil kündigte für den SPD-Bundesparteitag Mitte November Initiativen zur künftigen programmatischen und organisationspolitischen Orientierung der Partei an.” Klingt interessant. Ich bin auf die Anträge gespannt. PS: „Organisationspolitische Orientierung” ist ein fürchterliches Wortungetüm.
Alan Posener legt in der Causa Sarrazin noch einmal nach: Thilo Sarrazin und die Folgen. Die rassistischen Äußerungen des Bundesbank-Vorstandsmitglieds erhitzen noch immer die Gemüter in der Presse und das von Welt-Redakteur Alan Posener. Nicht nur als Abkömmling erfolgreich integrierter Berlin-Einwanderer aus Posen muss er die von Sarrazin Verunglimpften in Schutz nehmen. Posener stellt fest: „Rassismus bleibt Rassismus.” Und, was soll ich sagen: Posener hat natürlich recht.
Die Debatte bei den Bissigen Liberalen, dass die FDP nicht um jeden Preis regieren müsse, und dass die versprochenen Steuersenkungen nicht das zentrale Thema im Wahlkampf gewesen seien, liest sich lustig, wenn man sich die Steuersenkungsversprechen von Guido Westerwelle noch einmal in Erinnerung ruft, die er am Tag nach der Wahl allerdings am liebsten wieder direkt einkassiert hätte, von Extra3 gewohnt kongenial zusammen gefasst: PS: Eine kleine Ergänzung von „Heinz”: „Die Ausrede, vom Ausmaß der negativen finanziellen Situation nicht zu kennen ist nicht albern, sondern Bürgerverarsche. Immerhin war Otto Fricke von der FDP in der letzten Legislaturperiode der VORSITZENDE des Haushaltsausschusses.”
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