Monthly Archives: Oktober 2009

Kabinett Merkel II: FDP hat das Nachsehen

23. Oktober 2009
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Merkels zweites Kabinett steht: 16 Minister inkl. Kanzlerin, davon 8 für die CDU, 3 für die CSU und 5 für die FDP. 5 Ministerposten für die FDP, das ist ordentlich — mehr war nicht drin, völlig klar. Aber: die FDP-Ministerien sind entweder weitgehend unbedeutend (Entwicklungshilfe), ein Pulverfass (Gesundheit), wenig spannend bis langweilig (Justiz) und werden von der Kanzlerin bewusst marginalisiert (Außenpolitik).

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Kabinett Merkel II in Zahlen

23. Oktober 2009
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Gesamt: 16 (inkl. Merkel) Frauen: 5 (inkl. Merkel) Männer: 11 CDU: 8 (inkl. Merkel) CSU: 3 FDP: 5 „Adel”: 3 2 Neue Länder: 2 1 (inkl. Merkel) Jurist: 7 Migrationshintergrund: 1 Doppelname: 1 Über 60: 3 Über 50: 7 (inkl. Merkel) Über 40: 4 Über 30: 2 Durchschnitt: 51,4 Quellen: SPON, Wikipedia.

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Tagespolitische Aphorismen (2)

23. Oktober 2009
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Der Herr der schwarzen Kassen wird auch mit dem Schattenhaushalt fertig. (Idee: Nadim Ayyad.)

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Leistungsschutzrecht für Verlage? Zu den Vorschlägen der SPD-Medienkommission.

22. Oktober 2009
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Leistungsschutzrecht für Verlage? Zu den Vorschlägen der SPD-Medienkommission.

Schwarz-Gelb scheint das ominöse „Leistungsschutzrecht für Verlage” tatsächlich einführen zu wollen. Was damit genau gemeint ist, ist mir nicht so wirklich klar. Sollen Verlage in die Lage versetzt werden, Geld von Google und anderen Suchmaschinenbetreibern zu erpressen? Bedeutet dieses Leistungsschutzrecht, dass Zitate im Internet quasi unmöglich werden? Leider gibt es zu diesem Thema anscheinend keine neutralen Abhandlungen, nur Polemiken dafür oder dagegen. (Für Hinweise auf neutrale Abhandlungen bin ich dankbar. Eine Dissertation pro Leistungsschutzrecht ist leider noch nicht fertig.)

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Pro Thilone

19. Oktober 2009
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Diese Anspielung konnte ich mir nicht verkneifen („Pro Milone“ ist eine Verteidigungsrede des altrömischen Staatsmannes, Redners und Philosphen Cicero für seinen Freund Milo). Wer von mir jetzt ein Stück klassischer, lateinischer Prosa erwartet, wird jedoch enttäuscht werden, ich möchte lediglich ein paar Gedanken über den gefühlt hundertsten Aufreger über Thilo Sarrazin loswerden. Mit seinem Interview in der Zeitschrift „Lettre International“ hat Thilo Sarrazin die Gemüter mal wieder erhitzt; eine Menge Druckerschwärze und etliche Pixel sind darüber schon ausgeschüttet worden (namentlich auch hier in diesem Blog). Die Forderungen gehen von Absetzung über Mobbingattacke bis zum Parteiausschluss. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Von anderen Seiten, mit denen weder ich noch Thilo Sarrazin uns gemein machen, Applaus. Ich versuche einmal, den Wust zu entwirren, der um das Interview gesponnen wurde, versuche, zu identifizieren, wo...

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