Eigentlich traurig, dass auf einer Pressekonferenz erst ein niederländischer Journalist anwesend sein muss, damit kritische Fragen gestellt werden. Das Video der Pressekonferenz kursiert ja jetzt schon seit Samstag im Netz. Der dazugehörige Artikel von Rob Savelberg findet sich nun auch auf den Seiten der Zeitung „De Telegraaf”. Eine Übersetzung liefert 2muchin4mation.com und verlinkt zusätzlich einen Beitrag von Volker Pispers aus dem Jahre 1993 über Wolfgang Schäuble. Für alle die an einem ähnlichen Erinnerungsverlust leiden wie Schäuble ergänzt Savelberg seinen Artikel mit ein paar Informationen zu der Geschichte um die 100.000 Mark.
Mitten in der größten finanziellen Krise seit 1929, zu einem Zeitpunkt, in der Staatsschulden explodieren und versagende Banken mit einer halben Billion Steuergeld gerettet werden müssen, vertraut Merkel die Finanzen von 82 Millionen Deutschen an einen konservativen Parteigenossen, der an einem akuten Erinnerungsverlust leidet.
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Sie vertraut ihm, weil er ihr Vertrauen hat. Das ist doch mal wirklich eine präcise, brauchbare, informative und umfassende Antwort. Und dann noch der Blick dazu.
Und das jetzt noch mal vier Jahre ertragen …
Das Beste an dem Video ist das Grinsen von Seehofer…
Arrogant ist ja noch eine beschönigende Beschreibung für den Umgang mit der Frage des niederländ. Journalisten– und richtig, es ist bemerkenswert, dass kein inländischer Journalist dieses Thema angeschnitten hat.
[…] betrifft, doch die Reaktion von Frau Merkel ist dann doch irgendwie eher peinlich. Auf rotstehtunsgut.de wird auch von dem Video berichet und es werden uns noch ein paar Hintergrundinformationen […]