Die Debatte bei den Bissigen Liberalen, dass die FDP nicht um jeden Preis regieren müsse, und dass die versprochenen Steuersenkungen nicht das zentrale Thema im Wahlkampf gewesen seien, liest sich lustig, wenn man sich die Steuersenkungsversprechen von Guido Westerwelle noch einmal in Erinnerung ruft, die er am Tag nach der Wahl allerdings am liebsten wieder direkt einkassiert hätte, von Extra3 gewohnt kongenial zusammen gefasst:
PS: Eine kleine Ergänzung von „Heinz”: „Die Ausrede, vom Ausmaß der negativen finanziellen Situation nicht zu kennen ist nicht albern, sondern Bürgerverarsche. Immerhin war Otto Fricke von der FDP in der letzten Legislaturperiode der VORSITZENDE des Haushaltsausschusses.”


Extra3 ist das aber nicht.
Da werden aber zwei Themen miteinander verwoben. Im Originalbeitrag jedenfalls wird der Einstieg in ein anderes Steuersystem (natürlich mit dem Ziel von Steuersenkungen) als Wahlkampfthema ernst genommen.
Aber ich glaube auch nicht, dass es so schlimm kommen wird wie bei dieser anderen Partei, die dagegen gewettert hat, dass eine wiederum andere eine bestimmte Steuer um einen bestimmten Prozentsatz erhöhen wollte, und die dann zusammen mit dieser besagte Steuer mit einem noch höheren Prozentsatz ausstattete… Woraufhin ihr Parteichef verlauten ließ, es sei unfair, seine Partei an ihren Versprechen zu messen.
@Rayson:
hört sich echt schlau an– so ein bißchen wie bei „Leben des Brian”:
Szene mit Jesus
;-)
@nordstadt
Ist das jetzt irgendwie SPD-Talk oder warum entgeht mir der Witz?
Rayson,
es ist aber unfair, die SPD nach den selben Maßstäben zu messen, wie SPDler andere messen. Das sind schließlich die Guten.
@rayson+jan:
Nein, euch entgeht kein Witz, das war eine ernstgemeinte Videoreplik auf das Nichtbenennen der Partei, die hinter den 19% USt („MWSt”) steht :-)
Nebenbei, ich bin kein SPDler und daher jeder *guten* Polemik über die SPD nicht abhold.
Ihr solltet noch ‚n bißchen üben ;-)