Obama-Hype

Barack Obama ist nicht nur der erste schwarze US-Präsident, sondern bekommt im ersten Jahr seiner Amtszeit mal eben den Friedensnobelpreis verliehen. Ich finde das grotesk, schließ­lich hat er bisher noch nichts wirk­lich geleistet — abge­sehen von schönen Worten.

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Die vordring­lichste Aufgabe Obamas wäre es gewesen, die Gesundheitsreform voran zu treiben. Stattdessen reist er lieber durch die Welt und hält nutz­lose Reden vor dem Olympischen Komitee. Die Gesundheitsreform steht auf der Kippe, seine Umfragewerte sinken stetig, in Afghanistan und im Irak geht’s nicht voran — kein Wunder. Wer überall ein biss­chen was macht, macht nichts richtig.

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Nächstes Jahr stehen wieder Wahlen in den USA an. Wenn Obama nicht so schnell wie möglich konkrete Ergebnisse vorlegen kann, die über Verlautbarungen und Absichtserklärungen hinaus gehen, dann ist er seine Mehrheit im Kongress bald los.

PS: Der Kommentar in der Süddeutschen Zeitung fällt eben­falls vernich­tend aus. Bissige Liberale und Konservative sekun­dieren. Grüne hingegen finden es toll.

Über Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

3 Kommentare zu “Obama-Hype

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