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	<title>Kommentare zu: Neuausrichtung der SPD</title>
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		<title>Von: arnomane</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2065</link>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 19:00:29 +0000</pubDate>
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		<description>@nordstadt: Hier in Franken sagt man in deinem Fall: &quot;Blouss dasd wos sagsd&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nordstadt: Hier in Franken sagt man in deinem Fall: „Blouss dasd wos sagsd”.</p>
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		<title>Von: nordstadt</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2064</link>
		<dc:creator>nordstadt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 17:10:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Kai: ich weiß, es ist umständlich, die Schriften des politischen Gegners (Feindes?) zu lesen, es mag den einen oder die andere sogar schmerzen, sich mit den Inhalten der bösen Sahra, des fiesen Oskars auseinander zu setzen. Mit QED allein kannst Du mir nicht kommen. Pointierte Angriffe wie in meinem Zitat oben solltest Du schon vertragen können- oder ist bei Euch in ??? alles immer so kuschelig-freudig ei-ti-tei? (Schwaben? Cloppenburg? ...?)
Tut mir leid, dass Dir im Internet Leute begegnen, die auch mal lospoltern. quod erat demonstrandum ;-)
p. s. mal im Ernst, warum sollte ich jetzt die seitenfüllenden Vorschläge der Linkspartei (oder gar noch der Grünen) ausbreiten, wenn Du eh nicht diskutieren willst?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kai: ich weiß, es ist umständlich, die Schriften des politischen Gegners (Feindes?) zu lesen, es mag den einen oder die andere sogar schmerzen, sich mit den Inhalten der bösen Sahra, des fiesen Oskars auseinander zu setzen. Mit QED allein kannst Du mir nicht kommen. Pointierte Angriffe wie in meinem Zitat oben solltest Du schon vertragen können– oder ist bei Euch in ??? alles immer so kuschelig-freudig ei-ti-tei? (Schwaben? Cloppenburg? …?)<br />
Tut mir leid, dass Dir im Internet Leute begegnen, die auch mal lospoltern. quod erat demonstrandum ;-)<br />
p. s. mal im Ernst, warum sollte ich jetzt die seitenfüllenden Vorschläge der Linkspartei (oder gar noch der Grünen) ausbreiten, wenn Du eh nicht diskutieren willst?</p>
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		<title>Von: Kai</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2063</link>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 16:51:59 +0000</pubDate>
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		<description>@nordstadt Vielen Dank für Deine Antwort. Du hast mit Deinem Text erstaunlicherweise genau das bewiesen, was ich zuvor ausgeführt habe: Von den Kritikern der Agenda Politik kommen keine Argumente oder gar fundierte Kritiken, sondern nur billige Polemiken wie &quot;niemand kann etwas für dein uninformiertes und intellektuell anscheinend leider etwas abgängiges näheres Lebensumfeld oder die Faulheit oder Abneigung, dich mit den Vorschlägen der Linkspartei (u. a.) auseinander zu setzen.&quot;

Einfach nur den politisch Andersdenkenden als &quot;asozial und neoliberal&quot; zu bepöbeln, scheint in solchen Kreisen ausreichende Argumentation zu sein. QED.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nordstadt Vielen Dank für Deine Antwort. Du hast mit Deinem Text erstaunlicherweise genau das bewiesen, was ich zuvor ausgeführt habe: Von den Kritikern der Agenda Politik kommen keine Argumente oder gar fundierte Kritiken, sondern nur billige Polemiken wie „niemand kann etwas für dein uninformiertes und intellektuell anscheinend leider etwas abgängiges näheres Lebensumfeld oder die Faulheit oder Abneigung, dich mit den Vorschlägen der Linkspartei (u. a.) auseinander zu setzen.”</p>
<p>Einfach nur den politisch Andersdenkenden als „asozial und neoliberal” zu bepöbeln, scheint in solchen Kreisen ausreichende Argumentation zu sein. QED.</p>
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		<title>Von: nordstadt</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2062</link>
		<dc:creator>nordstadt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 10:23:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Kai: niemand kann etwas für dein uninformiertes und intellektuell anscheinend leider etwas abgängiges näheres Lebensumfeld oder die Faulheit oder Abneigung, dich mit den Vorschlägen der Linkspartei (u. a.) auseinander zu setzen.
Indem gebetsmühlenhaft wiederholt wird, es sei TINA (=es gibt keine Alternative), wird der Inhalt der Behauptung nicht wahr(er):
Die &quot;Agenda 2010&quot; geht nicht nur von falschen Prämissen (Voraussetzungen) aus, sie impliziert (verankert) ein Menschenbild, welches mit negativistisch und totalitär noch wohlwollend umschreiben ist- zudem ist der SPD (und den Grünen auch für ein paar Jahre) jegliche soziale Bodenhaftung abhanden gekommen. Empfehle den VerteidigerInnen von H4/ALGII-Ag2010 mal eine längere Zeit der Erwerbslosigkeit und die dann unweigerlich folgenden Agentur-Besuche- oder einfach mal zuhören(!), wenn Betroffene im Bekannten- oder Verwandten-Kreis von ihren Erfahrungen mit &quot;der Agentur&quot; erzählen.
Eine Neuausrichtung der SPD ohne entschiedene Abwendung vom asozialen und neoliberalen Schröder-Kurs und eingehende Analyse der hinter den, für die Inangriffnahme dieses Kurses (gesellschaftlich und innerparteilich), verantwortlichen Mechanismen, wäre nur Kosmetik und würde sowohl gesellschaftlich (Projekt 18%) als auch innerparteilich (wieder mehr Austritte) schnell als solche entlarvt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kai: niemand kann etwas für dein uninformiertes und intellektuell anscheinend leider etwas abgängiges näheres Lebensumfeld oder die Faulheit oder Abneigung, dich mit den Vorschlägen der Linkspartei (u. a.) auseinander zu setzen.<br />
Indem gebetsmühlenhaft wiederholt wird, es sei TINA (=es gibt keine Alternative), wird der Inhalt der Behauptung nicht wahr(er):<br />
Die „Agenda 2010″ geht nicht nur von falschen Prämissen (Voraussetzungen) aus, sie impliziert (verankert) ein Menschenbild, welches mit negativistisch und totalitär noch wohlwollend umschreiben ist– zudem ist der SPD (und den Grünen auch für ein paar Jahre) jegliche soziale Bodenhaftung abhanden gekommen. Empfehle den VerteidigerInnen von H4/ALGII-Ag2010 mal eine längere Zeit der Erwerbslosigkeit und die dann unweigerlich folgenden Agentur-Besuche– oder einfach mal zuhören(!), wenn Betroffene im Bekannten– oder Verwandten-Kreis von ihren Erfahrungen mit „der Agentur” erzählen.<br />
Eine Neuausrichtung der SPD ohne entschiedene Abwendung vom asozialen und neoliberalen Schröder-Kurs und eingehende Analyse der hinter den, für die Inangriffnahme dieses Kurses (gesellschaftlich und innerparteilich), verantwortlichen Mechanismen, wäre nur Kosmetik und würde sowohl gesellschaftlich (Projekt 18%) als auch innerparteilich (wieder mehr Austritte) schnell als solche entlarvt werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kai</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2061</link>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 18:44:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hach.

Umfragen, die der SPD irgendeine Politik nahelegen, halte ich für äußerst fragwürdig. Zum einen ist es grundsätzlich verkehrt, wenn man politische Ziele kurzfristig an vermeintlichen Umfrageerfolgen orientiert (siehe auch die Beliebtheit von FWS als Außenminister...) und zum anderen gehören die genannten Themen doch bitte ausführlich diskutiert.

Mein Lieblingsbeispiel ist immer die &quot;Agenda 2010&quot;. Man kann so ziemlich jede Diskussion darüber fast sofort beenden, wenn man Kritiker derselbigen konkret fragt was an der Agenda 2010 falsch war und was stattdessen hätte geschehen müssen. Nach meiner Erfahrung sind es fast neun von zehn Menschen, die dann nicht wissen was sie sagen sollen und auf Allgemeinplätze zurückfallen, wie die Behauptung, dass das eben unsozial sei. Ich habe vielmehr den Eindruck, dass Schlagworte wie &quot;Agenda 2010&quot; und &quot;Hartz IV&quot; als Worthülsen benutzt werden, um eben auch mal auf die SPD einschlagen zu können.

Ähnlich verhält es sich mit der Rentendiskussion. Wenn Rentner in den 1960&#039;gern im Durchschnitt etwa 9 Jahre Rente bezogen und heute ca. 15 Jahre Rente beziehen, und wenn die Zahl der Geburten seit 1972(!) dauerhaft deutlich unter der Zahl der Todesfälle liegt, muss man sich Gedanken machen. Entweder man kürzt die Renten _oder_ erhöht die Beiträge _oder_ stellt auf eine Steuerrente um _oder_ man verlängert die Lebensarbeitszeit. Leider höre ich von den &quot;Kritikern&quot; der Rente mit 67 bisher nur, dass sie diese nicht wollen. Mehr nicht. Auf Nachfrage wird noch nebulös behauptet, dass es keine Rentenprobleme gebe und das war es auch schon. Das höchste der Gefühle sind dann Zitate von Albrecht Müller und seinen Produktivitätszuwächsen, mit der alle Rentenprobleme ohnehin nur Blenderei seien.

Ganz ehrlich: Es gibt jede Menge berechtigter und fundierter Kritik an der Agenda 2010 und den Hartz Reformen. Von denen, die eine Abkehr fordern, habe ich aber noch keine ernsthaften Alternativen gehört.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hach.</p>
<p>Umfragen, die der SPD irgendeine Politik nahelegen, halte ich für äußerst fragwürdig. Zum einen ist es grundsätzlich verkehrt, wenn man politische Ziele kurzfristig an vermeintlichen Umfrageerfolgen orientiert (siehe auch die Beliebtheit von FWS als Außenminister…) und zum anderen gehören die genannten Themen doch bitte ausführlich diskutiert.</p>
<p>Mein Lieblingsbeispiel ist immer die „Agenda 2010″. Man kann so ziemlich jede Diskussion darüber fast sofort beenden, wenn man Kritiker derselbigen konkret fragt was an der Agenda 2010 falsch war und was stattdessen hätte geschehen müssen. Nach meiner Erfahrung sind es fast neun von zehn Menschen, die dann nicht wissen was sie sagen sollen und auf Allgemeinplätze zurückfallen, wie die Behauptung, dass das eben unsozial sei. Ich habe vielmehr den Eindruck, dass Schlagworte wie „Agenda 2010″ und „Hartz IV” als Worthülsen benutzt werden, um eben auch mal auf die SPD einschlagen zu können.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit der Rentendiskussion. Wenn Rentner in den 1960’gern im Durchschnitt etwa 9 Jahre Rente bezogen und heute ca. 15 Jahre Rente beziehen, und wenn die Zahl der Geburten seit 1972(!) dauerhaft deutlich unter der Zahl der Todesfälle liegt, muss man sich Gedanken machen. Entweder man kürzt die Renten _oder_ erhöht die Beiträge _oder_ stellt auf eine Steuerrente um _oder_ man verlängert die Lebensarbeitszeit. Leider höre ich von den „Kritikern” der Rente mit 67 bisher nur, dass sie diese nicht wollen. Mehr nicht. Auf Nachfrage wird noch nebulös behauptet, dass es keine Rentenprobleme gebe und das war es auch schon. Das höchste der Gefühle sind dann Zitate von Albrecht Müller und seinen Produktivitätszuwächsen, mit der alle Rentenprobleme ohnehin nur Blenderei seien.</p>
<p>Ganz ehrlich: Es gibt jede Menge berechtigter und fundierter Kritik an der Agenda 2010 und den Hartz Reformen. Von denen, die eine Abkehr fordern, habe ich aber noch keine ernsthaften Alternativen gehört.</p>
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		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2060</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 18:43:53 +0000</pubDate>
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		<description>Alternativvorschläge gibt es ja schon. Aber ich teile deine Einschätzung bezüglich der politischen Bildung in weiten Teilen der Gesellschaft.

Fehlende politische Bildung ist der beste Garant dafür, dass eine Wahl nicht die tatsächliche Stimmungslage einer Nation abbilden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alternativvorschläge gibt es ja schon. Aber ich teile deine Einschätzung bezüglich der politischen Bildung in weiten Teilen der Gesellschaft.</p>
<p>Fehlende politische Bildung ist der beste Garant dafür, dass eine Wahl nicht die tatsächliche Stimmungslage einer Nation abbilden.</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2059</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 17:07:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen es sich in solchen Dingen sehr einfach machen, sofern sie nicht selbst politisch engagiert sind. &quot;Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass&quot; eben, denn irgendwelche Alternativvorschläge aus der Bevölkerung habe ich auch noch nie gehört.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen es sich in solchen Dingen sehr einfach machen, sofern sie nicht selbst politisch engagiert sind. „Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass” eben, denn irgendwelche Alternativvorschläge aus der Bevölkerung habe ich auch noch nie gehört.</p>
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		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2058</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 16:01:49 +0000</pubDate>
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		<description>Meinst du denn, dass den meisten Menschen die Notwendigkeit der Rentenreform nicht bewusst ist? Oder weshalb lehnen sie sie ab bzw. wollen, dass die SPD sie ablehnt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meinst du denn, dass den meisten Menschen die Notwendigkeit der Rentenreform nicht bewusst ist? Oder weshalb lehnen sie sie ab bzw. wollen, dass die SPD sie ablehnt?</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2057</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 14:58:15 +0000</pubDate>
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		<description>Also Politik nach Umfragen auszurichten halte ich aber jetzt auch nicht für eine besonders zielführende Strategie. Zumal ich bei der SPD bisher auch schon den Eindruck hatte, dass sie das oft versucht.

Die SPD hat aber doch vor allem ein Glaubwürdigkeitsproblem. Sachen zu versprechen, die sie sowieso nicht einhalten kann, hieße da eigentlich nur noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Ein stimmiges Gesamtkonzept, dass vielleicht auch ein paar unpopulärere Positionen enthält aber dafür glaubwürdig ist, wäre wichtiger als stumpf irgendwelchen Umfragen nachzulaufen. Oder gar einer Linkspartei.

Um zu wissen, dass Sachen wie Rente mit 67 keine Beliebtheitswettbewerbe gewinnen können, muss ich keine Umfrage durchführen. &quot;Arbeite länger!&quot; kann niemanden begeistern. Aber das wurde ja auch nicht eingeführt um die Leute zu ärgern, sondern weil die staatliche Rentenversicherung nunmal gewaltige strukturelle Probleme hat, die irgendwie gelöst werden müssen. Ich bin mir nicht so sicher, ob die Ablenkung der Rente mit 67 genauso hoch ausgefallen wäre, wenn die Frage gelautet hätte: &quot;länger arbeiten oder mehr zahlen&quot;? Das sind ja nunmal unter dem Strich die Alternativen, wenn man am herrschenden Rentensystem festhalten will. Für irgendwas muss sich dann auch die SPD entscheiden und damit dann den Leuten werben. Ob das mit der einen oder der anderen Position besser geht, weiss ich nicht aber einfach das Blaue vom Himmel zu versprechen hilft langfristig jedenfalls auch nicht weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also Politik nach Umfragen auszurichten halte ich aber jetzt auch nicht für eine besonders zielführende Strategie. Zumal ich bei der SPD bisher auch schon den Eindruck hatte, dass sie das oft versucht.</p>
<p>Die SPD hat aber doch vor allem ein Glaubwürdigkeitsproblem. Sachen zu versprechen, die sie sowieso nicht einhalten kann, hieße da eigentlich nur noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Ein stimmiges Gesamtkonzept, dass vielleicht auch ein paar unpopulärere Positionen enthält aber dafür glaubwürdig ist, wäre wichtiger als stumpf irgendwelchen Umfragen nachzulaufen. Oder gar einer Linkspartei.</p>
<p>Um zu wissen, dass Sachen wie Rente mit 67 keine Beliebtheitswettbewerbe gewinnen können, muss ich keine Umfrage durchführen. „Arbeite länger!” kann niemanden begeistern. Aber das wurde ja auch nicht eingeführt um die Leute zu ärgern, sondern weil die staatliche Rentenversicherung nunmal gewaltige strukturelle Probleme hat, die irgendwie gelöst werden müssen. Ich bin mir nicht so sicher, ob die Ablenkung der Rente mit 67 genauso hoch ausgefallen wäre, wenn die Frage gelautet hätte: „länger arbeiten oder mehr zahlen”? Das sind ja nunmal unter dem Strich die Alternativen, wenn man am herrschenden Rentensystem festhalten will. Für irgendwas muss sich dann auch die SPD entscheiden und damit dann den Leuten werben. Ob das mit der einen oder der anderen Position besser geht, weiss ich nicht aber einfach das Blaue vom Himmel zu versprechen hilft langfristig jedenfalls auch nicht weiter.</p>
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		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/neuausrichtung-der-spd/#comment-2056</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 23:23:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rotstehtunsgut.de/?p=1544#comment-2056</guid>
		<description>Ich glaube in diesem Blog gibt es genug Artikel, die belegen, dass wir nicht unkritisch die Agenda-Politk hochloben. Grade ich habe die Politik der Schröder-Ära scharf kritisiert.

Stimmensplitting zwischen CDU und Linkspartei kam meiner Erfahrung nach relativ selten bis garnicht vor. Jedenfalls in &quot;meinem&quot; Wahlkreis und in meinem Wahllokal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube in diesem Blog gibt es genug Artikel, die belegen, dass wir nicht unkritisch die Agenda-Politk hochloben. Grade ich habe die Politik der Schröder-Ära scharf kritisiert.</p>
<p>Stimmensplitting zwischen CDU und Linkspartei kam meiner Erfahrung nach relativ selten bis garnicht vor. Jedenfalls in „meinem” Wahlkreis und in meinem Wahllokal.</p>
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