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	<title>Kommentare zu: Bürgergeld?</title>
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	<description>SPD, Politik und Gesellschaft</description>
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		<title>Von: &#187; Bürgergeld ! in dubio pro libertate!: Kolia N. Ohmann</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/burgergeld/#comment-2074</link>
		<dc:creator>&#187; Bürgergeld ! in dubio pro libertate!: Kolia N. Ohmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 12:04:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ! Posted in October 10th, 2009  by Kolia N. Ohmann in juli-blogs Ich habe auf dem Blog &#8220;rot steht uns gut&#8221; einen Flugblatt der SPD gefunden, welche das FDP B&#252;rgergeld kritisiert &#8230; dies [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] ! Posted in October 10th, 2009  by Kolia N. Ohmann in juli-blogs Ich habe auf dem Blog “rot steht uns gut” einen Flugblatt der SPD gefunden, welche das FDP Bürgergeld kritisiert … dies […]</p>
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		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/burgergeld/#comment-2073</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:37:38 +0000</pubDate>
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		<description>Dann greife ich noch den Aspekt mit den Kindern raus.

So wie man das da oben liest könnte man glauben, beim Bürgergeld würden Kinder nicht berücksichtigt, was natürlich nicht der Fall ist.

Eine 5-köpfige Familie, in der keiner einer erwerbstätigkeit nachgeht, kommt inklusive Kindergeld auf 1&#039;919 EUR Bürgergeld, was dem derzeitigen durchschnittlichen ALG-II-Anspruch entspricht.

Dann greife ich noch den Aspekt mit den hinzuverdienstgrenzen heraus.

Wenn heute ein ALG-II-Empfänger aus obiger Familie pro Monat 1000 EUR dazuverdient, erhöht sich das Nettoeinkommen auf 2&#039;132 EUR, beim Bürgergeld auf 2&#039;284 EUR.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann greife ich noch den Aspekt mit den Kindern raus.</p>
<p>So wie man das da oben liest könnte man glauben, beim Bürgergeld würden Kinder nicht berücksichtigt, was natürlich nicht der Fall ist.</p>
<p>Eine 5-köpfige Familie, in der keiner einer erwerbstätigkeit nachgeht, kommt inklusive Kindergeld auf 1’919 EUR Bürgergeld, was dem derzeitigen durchschnittlichen ALG-II-Anspruch entspricht.</p>
<p>Dann greife ich noch den Aspekt mit den hinzuverdienstgrenzen heraus.</p>
<p>Wenn heute ein ALG-II-Empfänger aus obiger Familie pro Monat 1000 EUR dazuverdient, erhöht sich das Nettoeinkommen auf 2’132 EUR, beim Bürgergeld auf 2’284 EUR.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Christian Soeder</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/burgergeld/#comment-2072</link>
		<dc:creator>Christian Soeder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:26:02 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr selektiv, nur auf den einzigen scheinbar positiven Aspekt einzugehen. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr selektiv, nur auf den einzigen scheinbar positiven Aspekt einzugehen. :-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/burgergeld/#comment-2071</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:18:33 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Für zusätzliche Einkommen gibt es Freigrenzen. Bis zu 100 Euro monatlich kann man abgabenfrei hinzuverdienen, bis zu einem Zusatz-Einkommen von 600 Euro sind Steuern, aber keine Sozialabgaben fällig.
&lt;/blockquote&gt;

das mit dem Thema verfehlt sehe ich anders :-)

Beim Bürgergeld geht es auch darum, kleine Einkommen von den Sozialabgaben zu befreien.
Es geht auch darum, die Abzüge bis zu einem gewissen Bereich in Grenzen zu halten.

Da wollte ich die momentane Situation nur mal dagegensetzen. Ist vielleicht etwas zu lang geworden, aber man muss doch wissen, was im Bereich der niedrigen Einkommen durch das Bürgergeld ersetzt werden soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Für zusätzliche Einkommen gibt es Freigrenzen. Bis zu 100 Euro monatlich kann man abgabenfrei hinzuverdienen, bis zu einem Zusatz-Einkommen von 600 Euro sind Steuern, aber keine Sozialabgaben fällig.
</p></blockquote>
<p>das mit dem Thema verfehlt sehe ich anders :-)</p>
<p>Beim Bürgergeld geht es auch darum, kleine Einkommen von den Sozialabgaben zu befreien.<br />
Es geht auch darum, die Abzüge bis zu einem gewissen Bereich in Grenzen zu halten.</p>
<p>Da wollte ich die momentane Situation nur mal dagegensetzen. Ist vielleicht etwas zu lang geworden, aber man muss doch wissen, was im Bereich der niedrigen Einkommen durch das Bürgergeld ersetzt werden soll.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Christian Soeder</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/burgergeld/#comment-2070</link>
		<dc:creator>Christian Soeder</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 13:57:10 +0000</pubDate>
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		<description>Thema verfehlt. Auch wenn&#039;s interessante Einwürfe sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thema verfehlt. Auch wenn’s interessante Einwürfe sind.</p>
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		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/10/09/burgergeld/#comment-2069</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 13:51:51 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist zumindest mal ein Anfang, die Sozialabgaben nicht bereits ab dem 1. EUR wirken zu lassen.

Wer heute das Existenzminimum (7&#039;664 EUR) verdient, zahlt 3&#039;000 EUR in die Sozialkassen ein, ohne bei ALV und GRV auch nur im Ansatz etwas dafür zurückzubekommen.

Als Rentner fällt man in die Grundsicherung (es sei denn, man hat mehr als 117 Beitragsjahre), als Arbeitsloser bekommt man so wenig ALG-I, dass man aufstockendes ALG-II erhält.

Da bleibt die SPD auffallend stumm. Die kleinen Einkommen in Deutschland werden nicht durch die Steuern belastet, sondern durch die Sozialabgaben. Das versteht allerdings selbst Frau Drohsel nicht so richtig.

Die SPD ist die erste, die gegen flat taxes wettert, bei den Sozialabgaben hat sie keinerlei Probleme damit, eine Flat tax von 35% der Lohnkosten(*) für völlig normal und alternativlos zu halten. Wohlgemerkt ab dem 1. EUR, da ist nichts mit Existenzminimum.

Bis in Deutschland ein Arbeitnehmer anfängt auch nur einen EUR an Einkommensteuer zu zahlen (11&#039;000 EUR Jahreslohn), hat er bereits 4&#039;300 EUR an die Sozialkassen überwiesen (bzw. überweisen lassen).


(*) alle Arbeitgeber die ich kenne, rechnen intern nicht mit Bruttolöhnen
sondern mit Lohnkosten. Es ist völlig egal, ob ich dem AN jetzt 3&#039;000 EUR und den Sozialkassen 600 EUR überweise, oder den Sozialkassen nichts und dafür dem AN 3&#039;600.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zumindest mal ein Anfang, die Sozialabgaben nicht bereits ab dem 1. EUR wirken zu lassen.</p>
<p>Wer heute das Existenzminimum (7’664 EUR) verdient, zahlt 3’000 EUR in die Sozialkassen ein, ohne bei ALV und GRV auch nur im Ansatz etwas dafür zurückzubekommen.</p>
<p>Als Rentner fällt man in die Grundsicherung (es sei denn, man hat mehr als 117 Beitragsjahre), als Arbeitsloser bekommt man so wenig ALG-I, dass man aufstockendes ALG-II erhält.</p>
<p>Da bleibt die SPD auffallend stumm. Die kleinen Einkommen in Deutschland werden nicht durch die Steuern belastet, sondern durch die Sozialabgaben. Das versteht allerdings selbst Frau Drohsel nicht so richtig.</p>
<p>Die SPD ist die erste, die gegen flat taxes wettert, bei den Sozialabgaben hat sie keinerlei Probleme damit, eine Flat tax von 35% der Lohnkosten(*) für völlig normal und alternativlos zu halten. Wohlgemerkt ab dem 1. EUR, da ist nichts mit Existenzminimum.</p>
<p>Bis in Deutschland ein Arbeitnehmer anfängt auch nur einen EUR an Einkommensteuer zu zahlen (11’000 EUR Jahreslohn), hat er bereits 4’300 EUR an die Sozialkassen überwiesen (bzw. überweisen lassen).</p>
<p>(*) alle Arbeitgeber die ich kenne, rechnen intern nicht mit Bruttolöhnen<br />
sondern mit Lohnkosten. Es ist völlig egal, ob ich dem AN jetzt 3’000 EUR und den Sozialkassen 600 EUR überweise, oder den Sozialkassen nichts und dafür dem AN 3’600.</p>
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