Monthly Archives: September 2009

Schluss mit „Weiter so”.

28. September 2009
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Die SPD wurde vernichtend geschlagen. Das Ergebnis ist ein Desaster, so schlimm, wie ich es niemals erwartet habe. Es war klar: es wird übel ausgehen. Und doch: die Hoffnung wollte nicht aufhören, bis zuletzt nicht. Dieses Ergebnis allerdings ist ein fester und massiver Schlag in die Magengrube. Das Direktmandat im roten Mannheim ging verloren. Wir haben in Baden-Württemberg über 10 Prozentpunkte verloren. Die Landesvorsitzende Ute Vogt hat in Stuttgart nur halb so viele Stimmen wie Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir erzielt, der Wahlkreis ging natürlich an die CDU. Gernot Erler konnte in Freiburg das einzige Direktmandat für uns erringen. Die FDP ist nur einen knappen Prozentpunkt hinter uns. Wir sind gerade so noch zweitstärkste Kraft. In Hamburg konnte die SPD nur noch drei von sechs Wahlkreisen direkt holen, selbst der SPD-Landesvorsitzende...

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Danke!

27. September 2009
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Danke an unsere Wählerinnen und Wähler, danke an die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer in Berlin und vor Ort, danke an die Kandidatinnen und Kandidaten. Die SPD ist am Boden. Aber wir stehen wieder auf.

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Wasserstand im Ländle

26. September 2009
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Bei der letzten Wahl konnte die BaWü-SPD 23 Abgeordnete über die Liste nach Berlin entsenden, dieses Ziel hat Landes-Chefin und Spitzenkandidatin Ute Vogt wieder vorgegeben (entspricht ungefähr 27–28 Prozent). Weiterhin konnten wir vor vier Jahren vier Direktmandate holen; dies änderte zwar nichts an der Anzahl der Abgeordneten in Berlin für uns, war aber dennoch enorm hilfreich, da jedes SPD-Direktmandat in Baden-Württemberg bedeutet, dass die CDU ein Überhangmandat verliert. Ich hoffe und denke, dass die SPD in Baden-Württemberg ihr Ergebnis halten kann. Ein nennenswerter Absturz würde auf dem Parteitag im November jedenfalls nicht unkommentiert bleiben, soviel ist sicher. Bei der CDU indessen werden sicherlich schon die Messer gewetzt:

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CDU-Wahlhelfer träumt von 40 Prozent plus X

26. September 2009
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Ich gebe zu: ich bin Berufsoptimist. Aber selbst ich rechne nicht wirklich mit 30 Prozent für die SPD. Und freue mich dann dafür umso mehr, wenn ich mich irre. Aber wie soll der CDU-Wahlhelfer Dirk Ewert vom CDU-Kreisverband Nordpommern bitte reagieren, wenn CDU/CSU tatsächlich bei unter 35 Prozent landen, wie es meiner Meinung nach anzunehmen ist? Ich meine, der gute Mann träumt von 40 Prozent. 40 Prozent plus X! Weiß er, dass die Union bei 33–35 Prozent in Umfragen liegt? Und, viel wichtiger: ob Angela Merkel weiß, wovon ihre Anhänger träumen? Der Mann kommt übrigens aus ihrem Wahlkreis.

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Zahlenspiele, Wahlprognosen

25. September 2009
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Laut der heutigen Forsa-Umfrage liegen CDU/CSU bei 33 Prozent, die FDP bei 14 Prozent, die SPD bei 25 Prozent, die Grünen bei 10 Prozent und die Linkspartei bei 12 Prozent. Bei den letzten Bundestagswahlen wurden CDU/CSU in Umfragen überbewertet, teilweise mit bis zu 10 Prozentpunkten. Die SPD gilt als Wahlkampfpartei, also als Partei, die im Wahlkampf die entscheidenden Wählerinnen und Wähler mobilisieren kann. Das Potenzial ist da: angeblich sind bis zu 30 Prozent der Wahlberechtigten noch unentschlossen, wen sie, viele sogar, ob sie überhaupt wählen gehen sollen.

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Wir sind dabei

re:publica 12

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