Ich gebe zu: ich bin Berufsoptimist. Aber selbst ich rechne nicht wirklich mit 30 Prozent für die SPD. Und freue mich dann dafür umso mehr, wenn ich mich irre.
Aber wie soll der CDU-Wahlhelfer Dirk Ewert vom CDU-Kreisverband Nordpommern bitte reagieren, wenn CDU/CSU tatsächlich bei unter 35 Prozent landen, wie es meiner Meinung nach anzunehmen ist? Ich meine, der gute Mann träumt von 40 Prozent. 40 Prozent plus X! Weiß er, dass die Union bei 33–35 Prozent in Umfragen liegt?
Und, viel wichtiger: ob Angela Merkel weiß, wovon ihre Anhänger träumen? Der Mann kommt übrigens aus ihrem Wahlkreis.


Ich glaube er geht davon aus, dass die FDP der Marktflügel der CDU ist und als Kartoffelkäfer könnten sie die 40 plus ein bischen ja gerade so schaffen ;)
Auf die Idee bin ich nicht gekommen, super. :)
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Ich gehe schon davon aus, dass er weiß, wo die CDU bei den Umfragen liegt. Aber es ist doch wirklich nichts Neues, dass in den Medien von den Protagonisten der Parteien ein arg optimistisches Bild vertreten wird. Die offizielle SPD-Linie lautet ja auch immer noch, dass die SPD stärkste Fraktion und Steinmeier Kanzler wird, und hinter den Kulissen jedem SPDler klar ist, dass es maximal der Juniorpartner einer großen Koaltion mit Vizekanzler Steinmeier wird.
Naja, wenn mich jemand fragt, was morgen ein gutes Ergebnis für die SPD wäre, dann sag ich auch immer „mehr als 30% wär Klasse”, weiß aber ganz genau, dass das Wunschdenken ist. Anders ist es bei dem CDU-Menschen auch nicht…
Bundestagswahl: Warum tendenziell Links-affine Wähler heute besser rot statt grün wählen sollten: http://interessanteszeugs.wordpress.com/2009/09/27/bundestagswahl-warum-tendenziell-links-affine-waehler-heute-besser-rot-statt-grun-wahlen-sollten/