Jamaika im Saarland, Jamaika im Bund?

25. September 2009
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Laut Zeit Online stehen die Zeichen im Saarland auf Schwarz-Gelb-Grün. Der Dampfer nach Jamaika legt also ab. Deshalb bin ich nach wie vor davon überzeugt: wenn die Grünen die Chance bekommen, Jamaika im Bund zu machen, dann wird das auch gemacht werden.

Deshalb gilt: SPD wählen, Schwarz-Gelb verhindern.


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14 Responses to Jamaika im Saarland, Jamaika im Bund?

  1. David Salm on 25. September 2009 at 12:48

    Na ist doch gut, so wird Rot-rot-grün unwahrscheinlicher…

    • Christian Soeder on 25. September 2009 at 12:49

      Vor Rot-Rot-Grün musst Du echt viel Angst haben. :)

  2. David Salm on 25. September 2009 at 12:52

    Ist für mich ein Auswanderungsgrund. Ich möchte nicht von Mauerschützen regiert werden.

  3. David Salm on 25. September 2009 at 12:57

    Klarheit und konsequentes Handeln waren ja schon immer Kernkompetenzen der Liberalen ;-)

    • Christian Soeder on 25. September 2009 at 13:01

      Für mich wäre es ein Auswanderungsgrund, wenn irgendwann ein „Adliger” wie Guttenberg Kanzler würde. Wird zum Glück nicht passieren. :)

  4. […] Jamaika im Saarland, Jamaika im Bund? « Rot steht uns gut rotstehtunsgut.de/2009/09/25/jamaika-im-saarland-jamaika-im-bund – view page – cached Laut Zeit Online stehen die Zeichen im Saarland auf Schwarz-Gelb-Grün. Der Dampfer nach Jamaika legt also ab. Deshalb bin ich nach wie vor davon überzeugt: wenn die Grünen die Chance bekommen,… (Read more)Laut Zeit Online stehen die Zeichen im Saarland auf Schwarz-Gelb-Grün. Der Dampfer nach Jamaika legt also ab. Deshalb bin ich nach wie vor davon überzeugt: wenn die Grünen die Chance bekommen, Jamaika im Bund zu machen, dann wird das auch gemacht werden. (Read less) — From the page […]

  5. Markus Ritter on 25. September 2009 at 13:51

    Lassen wir mal aussen vor, dass gerade Deine Partei immer wieder betont, dass es einen grundsätzlichen Unterschied zwischen der Länderebene und dem Bund gibt. Lassen wir auch mal aussen vor, dass die Grünen ausgeschlossen haben, auf Bundesebene eine Jamaika-Koalition eingehen zu wollen.

    Da es für rot-grün ziemlich sicher nicht reicht (falls doch, werde ich am Sonntag Abend unter Absingen der Internationalen öffentlich Asche auf mein Haupt streuen und das Video bei youtube einstellen), gibt es (wenn man der FDP auch mal glauben will) 3 Möglichkeiten:

    schwarz-gelb
    schwarz-gelb-grün
    schwarz-rot

    Irgendwie war mir die SPD in der jetzigen Koalition zu harmoniesüchtig, in der Öffentlichkeit hat man zwar über den Koalitionspartner gepoltert, bei Abstimmungen aber immer brav die Hand gehoben, wenn die Union das wollte (auch Frau Nahles). Auch in diesem Blog erzählt mir ein Herr Soeder immer wieder, wie staatstragend die SPD doch sei und dass sie sich lieber verleugne, als Koalitionen platzen zu lassen :-)

    Am wenigsten schwarz bekommt man vermutlich in einer Jamaika-Koalition, so dass ich dann vermutlich eher grün wählen würde, wenn ich nicht sowieso schon gewählt hätte und wenn ich ein Korrektiv für schwarz-gelb wünschte (gut, dass auch die Grünen umfallen hat man spätestens 1999 gesehen, aber irgendwie fallen ausser der CDU alle um. Die FDP beim grossen Lauschangriff, die Grünen beim Kriegseinsatz in Jugoslawien und Afghanistan, die SPD beim Wahlrecht [um mal nur das letzte umfallen zu nehmen]). Wenn man die CDU nicht mag (das eint uns wenigstens ein bisschen), sie aber die stärkste Fraktion stellt, wähle ich das kleinere Übel.

    Ich für meinen Teil versuche ja die Stimmen der CDU zu verringern, in dem ich in meinem Bekanntenkreis (Ba-Wü) das mit den Überhangmandaten und der Zweitstimme erkläre (da redet man sich echt den Mund fusselig). Das hilft übrigens auch der SPD. Falls es für schwarz-gelb nicht reicht, ist der Abstand SPD-CDU kleiner und falls Herr Westerwelle umkippen sollte, ist die Mehrheit der Ampel grösser.

    • Christian Soeder on 25. September 2009 at 13:58

      Da sage ich mal artig „Danke”. :)

      • Markus Ritter on 25. September 2009 at 14:03

        da nich für. Ich hoffe bloss, ich muss nicht singen :-)

        Ich weiss nicht, wie es Dir geht, aber ich habe bei so vielen Menschen, die ich für politisch interessiert gehalten habe ein Unwissen bzgl. der Erst– und Zweitstimme festgestellt, von so etwas komplexeren Sachen wie Überhangmandate oder negativem Stimmgewicht ganz zu schweigen.
        Habe ich einfach nur den „falschen” Bekanntenkreis oder geht das anderen auch so?

        • Christian Soeder on 25. September 2009 at 14:38

          Erst– und Zweitstimme kapiert fast niemand. Die meisten Leute glauben, die Erststimme ist wichtiger — heißt ja auch „Erststimme”. Die Bezeichnung ist schlichtweg selten dämlich. Das Landtagswahl-Konzept wäre meiner Meinung nach weitaus sinnvoller: eine Stimme, die Mehrheits– und Verhältniswahl zugleich ist.

  6. David Salm on 25. September 2009 at 14:47

    Landtagswahlkonzept? Also da gebe ich auch 2 Stimmen ab…

  7. Markus Ritter on 25. September 2009 at 14:51

    Landtagswahlkonzept? Also da gebe ich auch 2 Stimmen ab…

    Du kommst ja auch aus Niedersachsen. Uns in Baden-Württemberg reicht eine.
    (Wobei ich ehrlicherweise gestehen muss, dass ich das Wahlrecht vor der Änderung erst im zweiten Anlauf verstanden habe und das Wahlrecht nach der Änderung immer noch nicht so richtig).

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