Diesen Sonntag ist Bundestagswahl. Und eins ist klar: nur eine starke SPD verhindert den schwarz-gelben Kahlschlag.
Wir haben das bessere Programm. Wir haben einen Plan. Wir haben 8 konkrete Ziele. Und wir haben den besseren Kanzler: Frank-Walter Steinmeier.
Deshalb: beide Stimmen für die SPD. Diesen Sonntag, in Ihrem Wahllokal.


Das mit der „kostenfreien Bildung” finde ich spannend, Lehrer– und Professorengehälter auf Null, oder wie?
Und wie genau sieht der Plan der SPD aus, wie sichergestellt werden soll, dass „unsere Urenkel” eine Welt ohne Atommüll vorfinden sollen? Was hat eigentlich der Bundesumweltminister die letzten Jahre so dafür getan, dass eine Lösung für Atommüll gefunden wird?
Steht doch alles unter den obigen Links. Mehr Internetkompetenz für JuLis! :-)
danke für den link auf meinen blog (beim querfront/maischberger-artikel).
ich habe soeben einen seelenstriptease veranstaltet, mich als verkappten spd-heini entlarvt: http://kotzboy.com/?p=5099
dennoch wähle ich die grünen. warum steht da in dem link.
ich wünsche der spd trotzdem viel glück.
grüße, dissi
Besser die Grünen als die FDP. Danke für die Thierse-Erststimme! :)
Wäre „meine” SPD-Kandidatin und unser LiPa-Kandidat anders, dann bekäme sie auch meine Erststimme, so bleiben beide bei der Linken. Das „Wolfsgeheul”, falls der m. E. ebenso unbrauchbare CDU-Mann direkt reinkommt, wird bei mir nicht einsetzen. Mehr in meinem Blog (zweitneuester und drittneuester Artikel).
Klar, ohne SPD keine linke Mehrheit. Grüne und auch (die Masse der) LINKEn reden mit euch, geben euch ihre Erst-Stimme (wo es Sinn macht)- nehmt es als Vertrauensvorschuß– und ernst.
[…] Am Sonntag: beide Stimmen für die SPD! « Rot steht uns gut rotstehtunsgut.de/2009/09/25/am-sonntag-beide-stimmen-fur-die-spd – view page – cached Diesen Sonntag ist Bundestagswahl. Und eins ist klar: nur eine starke SPD verhindert den schwarz-gelben Kahlschlag. — From the page […]
Das Video ist ja die blanke Anti-Werbung. Umverteilung, Quotenfrauen, Klimareligion, Politphrasen von 1970 … wer soll das denn wählen? Erstaunlicherweise scheint die SPD trotzdem weit mehr als 18 Prozent erreicht zu haben. Versteh einer den Wähler!
Und vorbei. Und die Marktextremisten liegen bei fast 15 Prozent. Das trifft mich ultrahart. Jedesmal, wenn einer von denen „soziale Marktwirtschaft“ sagt, ist das ein Stich in die Eingeweide. Obwohl ich Wahlkampf gegen die SPD gemacht habe (und das auch nicht bereue), fühle ich jetzt doch Trauer um sie. Ich hoffe ehrlich, dass sie die Kraft findet um sich zu erholen, aber auch, um sich zu erneuern. Das wird nur nicht mit den alten Herren gehen. Beim nächsten Mal gibt es immerhin keine Überhangmandate; für keine Partei. Auch die niedrige Wahlbeteiligung tut mir in der Seele weh. 27,5% Hoffnungslosigkeit.
27,5% Hoffnungslosigkeit — schön gesagt. Ist aber kein Wunder, wenn sich der Wähler nur noch zwischen sozialistischen Parteien verschiedener Prägung und Intensität entscheiden kann und nicht eine einzige ernstzunehmende conservative, bürgerliche Partei zur Wahl antritt. Ich verstehe auch das Gejammer hier nicht. Mit einer in der Sowjetunion, der Heimat aller fortschrittlichen Werktätigen, gestählten FDJ-Funktionärin im Kanzleramt müßte doch jeder aufrechte Sozi in absoluter Jubelstimmung sein.
@Friederich
Wann verdient denn deiner Meinung nach eine Partei das Adjektiv ‚konservativ‘?
» Leopold:
Interessante Frage. Spontan würde ich sagen: Wenn sie den Staat auf seine Kernaufgaben zurückführt (Garantie der inneren und äußeren Sicherheit und Rechtspflege).
Wenn sie das verfassungsmäßig verankerte absolute und ausnahmslose Verbot von Schulden öffentlicher Hände verficht — Geld darf unter allen Umständen nur dann ausgegeben werden, wenn es da ist.
Wenn sie den Bürger als mündigen Menschen behandelt und nicht als politisch korrekt zu erziehenden Stimm– und Steuersklaven.
Wenn sie einen Staat fordert, der dem Bürger dient, und nicht einen Bürger, der dem Staat dient.
Eine Partei, die Kindergartenpflicht fordert, wie die CDU dies tut, ist nicht conservativ. Eine Partei, für die Staatsschulden eine Option sind, ist nicht conservativ. Eine Partei, die dafür sorgt, daß auch Leute, die nicht arbeiten wollen, trotzdem essen dürfen, ist nicht conservativ.
Eine Partei, die am deutschen Sonderweg der Schulpflicht in der nationalsozialistischen Ausprägung festhält und Heimschüler (bzw. deren Eltern) kriminalisiert, weil sie Angst hat, das Gleichschaltungsmonopol des Staates zu verlieren, ist nicht conservativ.
Wer öffentliche Kinderbetreuung künstlich forçiert (Ganztagsschulen, Kindergärten, Krippen) ist nicht conservativ.
Eine Partei, die bei Abtreibung an Frauenrechte und nicht an Kinderrechte denkt, ist nicht conservativ. Wer bei der sog. Stiefkindadoption bei Homosexuellen an die Rechte der Homosexuellen und nicht an die Rechte der Kinder denkt, ist nicht conservativ.
Und wer der Nation eine geschiedene FDJ-Funktionärin als Kanzlerkandidatin vorsetzt, ist ganz, ganz bestimmt nicht conservativ.
Wer die Vertragsfreiheit aushebelt, ist nicht conservativ.
Wer Gender Mainstreaming zum übergeordneten Staatsziel erklärt, ist nicht conservativ.
Das sind nur ein paar spontane Stichpunkte ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Aber wie linksradikal muß man eigentlich sein, um nicht mehr wahrzunehmen, daß die CDU eine durch und durch sozialistische Gesellschaftspolitik macht?
@Friederich
„Spontan würde ich sagen: Wenn sie den Staat auf seine Kernaufgaben zurückführt (Garantie der inneren und äußeren Sicherheit und Rechtspflege).“
Sicherheit vor Übergriffen auf das Eigentum und die Gesundheit des Einzelnen und der Gemeinschaft; und derjenige, der aus der Gemeinschaft ausgestoßen wird oder sich selbst ausstößt, verliert sein Überlebensrecht. Der Staat befriedigt also keinesfalls die überlebensnotwendigen Bedürfnisse der Ausgestoßenen. Sei nett zu deinen Freunden und hart zu deinen Feinden.
Kommunisten wird oft vorgeworfen, sie hätten ein verzerrtes Menschenbild: ‚Der Mensch ist eigentlich gut, muss aber Zeit seines Lebens erzogen werden, um nicht zu verderben.‘
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob sich deiner Ansicht nach der Staat die Mühe machen soll, den Menschen überhaupt zu erziehen. Jedenfalls scheinst du zu dem Schluss gekommen zu sein, dass derjenige, der verdorben ist, aus der Gemeinschaft endgültig entfernt werden muss. Wenn er nicht arbeiten will, dann soll er verhungern. Und ich vermute, die Rechtspflege in einem Staat, der von einer konservativen Partei (im Friederichschen Sinne) geführt wird, folgt dem Vergeltungsprinzip.
In einem solchen Staat kann Gerechtigkeit nur herrschen, wenn (je)der Mensch jederzeit
1) über einen freien Willen verfügt.
2) gleichermaßen konkurrenzfähig ist.
Und es muss jederzeit den Unterschied zwischen Nicht-Können und Nicht-Wollen im Leben eines jeden Menschen geben. Gerechtigkeit und Menschlichkeit haben im Friederichschen Weltbild nur eine geringe Schnittmenge. Missverstehe ich dich? Missinterpretiere ich dich? Fühl dich frei, deine Ansichten ins rechte Licht zu rücken, falls ich sie verschoben habe.
Du schreibst außerdem:
„Wenn sie den Bürger als mündigen Menschen behandelt und nicht als politisch korrekt zu erziehenden Stimm– und Steuersklaven.“
Gibt es für dich einen Unterschied zwischen Mündigkeit und Mäuligkeit? Oder ist ein Mensch dann mündig, wenn er fähig ist, sich Informationen aus verschiedenen Quellen zu beschaffen, sie zu bewerten und logische Schlüsse daraus zu ziehen, kurz gesagt, wenn er fähig ist, sich selbst eine Meinung zu bilden? Im Grunde müsstest du für eine direkte Demokratie sein, also z. B. für Volksabstimmungen. Wenn du aber nicht unterscheidest zwischen Mündigkeit und Mäuligkeit, könntest du andere Maultiere gleich mitabstimmen lassen. Außer es gibt noch andere Kriterien, die den Menschen zum Menschen machen. Was unterscheidet den Menschen deiner Ansicht nach überhaupt in einer Weise vom Tier, die ihn schützenswert macht? (Ich will Gefühlsentscheidungen nicht gänzlich herabsetzen. Es heißt nicht umsonst ‚ohne Sinn und Verstand‘. Aber ich will verhindern, dass die stumpfe Klinge emotionaler Entscheidungen unser Rechtssystem verstümmelt.)
„Eine Partei, die bei Abtreibung an Frauenrechte und nicht an Kinderrechte denkt, ist nicht conservativ.“
Auch hier offenbarst du ein Menschenbild, das, wäre es Kunst, von so schlechter Qualität wäre, dass es, würde es auf dem Flohmarkt landen, dort zurecht für keine fünfzig Cent den Besitzer wechseln würde. Und auch nur wegen des originellen Rahmens oder weil ein irrer Kuriositätensammler Gefallen daran findet.
Auch hier die Fragen, um die sich alles zu drehen scheint: Was macht den Mensch zum Menschen? Warum muss er in besonderem Maße geschützt werden? Meine Katze ist menschlicher als der Embryo, den abzutreiben in diesem Lande nicht unter Strafe gestellt ist. Warum? Weil sie leidensfähiger ist. Was meine Katze von dem Embryo unterscheidet, ist die Unmöglichkeit, sich zu etwas Anderem, Besseren oder Leidensfähigeren weiterzuentwickeln. Die Chance des Embryos, zum Menschen heranzureifen, ist theoretisch gegeben. Aber keinesfalls in einem Land, das von den Gletschern einer pseudokonservativen Eiszeit überzogen ist.
„Wer bei der sog. Stiefkindadoption bei Homosexuellen an die Rechte der Homosexuellen und nicht an die Rechte der Kinder denkt, ist nicht conservativ.“
Wer nicht an die Rechte der Kinder denkt, ist auch nicht liberal oder sozialistisch. Dass die Rechte der Kinder ins Hintertreffen geraten, wenn sie von Homosexuellen aufgezogen werden, ist aber ein Märchen.
Das Gegenteil ist richtig. Nahrungsmangel als Konsequenz von Faulheit ist ja gerade eine Form von Erziehung. Wenn der Staat den Unwilligen genauso stützt wie den Unfähigen, dann ist er eben gerade nicht pädagogisch — und übrigens auch nicht gerecht.
Es würde kaum einer verhungern. Mangel erzieht. Auch bin ich durchaus nicht dafür, jemanden »aus der Gesellschaft zu entfernen«. Allerdings entfernen sich manche selbst aus der Gesellschaft, indem sie beschließen, dieser weniger zu geben, als sie von ihr erwarten, und dann sollten sie auch nicht daran gehindert werden, die Konsequenzen dieser Entscheidung auszukosten — das wird die meisten auch zu einer Revision ihres Denkmodells bewegen.
Wohl beides. Ich sehe Gerechtigkeit und Menschlichkeit nicht als Antagonismen. Der Gerechte ist menschlich, auch wenn er unbequem ist.
Wir werden hier nicht übereinkommen. Vermutlich halten Sie es für menschlich, daß im letzten Jahrhundert in der westlichen Welt die Homosexualität entkriminalisiert wurde, auch wenn in mittelbarer, aber doch kausaler Folge Millionen Menschen an HIV verreckt sind. Conservative denken da mehr in Kategorien von Ursache und Wirkung, einige sollen sogar rechnen können.
Weniger Ideologie treiben, mehr Biologie.
„Weniger Ideologie treiben, mehr Biologie.“
Genau! Lecker übrigens. Welchen Wein würde der Herr denn dazu empfehlen? Die Bilder sagen rein gar nichts über die Leidensfähigkeit der Embryonen im Vergleich zu nicht-menschlichen Säugetieren aus.
„Vermutlich halten Sie es für menschlich, daß im letzten Jahrhundert in der westlichen Welt die Homosexualität entkriminalisiert wurde, auch wenn in mittelbarer, aber doch kausaler Folge Millionen Menschen an HIV verreckt sind.“
Ach Gottchen; nein, ich halte alles, was der Mensch denkt, tut und ist, für menschlich, also auch das, was man gemeinhin als unmenschlich bezeichnet. Dennoch verwende ich den Begriff „Menschlichkeit“ so, wie es allgemein üblich ist, um verständlich zu bleiben.
Ich erspare es mir zu versuchen, dich über HIV aufzuklären.
Cyniker.
@Friederich
Müssen Z– und K-Taste bei dir nachgefüllt werden? Oder wünscht du dich ins Römische Reich zurück? Falls letzteres der Fall ist – soweit ich mich erinnere, war es römischen Müttern erlaubt, ihre Kinder postnatal durch Wurf in den Tiber abzutreiben, und zwar bis zum vollendeten ersten Lebensjahr; kann aber auch ein Gerücht sein.
Kyniker dann eben, wenn Sie wünschen. Ist übrigens nicht römisch, sondern hellenisch.
Was die Tiber-Geschichte (ob nun wahr oder unwahr) angeht: Wir stehen, was die ideologischen Grundlagen angeht, nur ganz knapp davor. Mit diesem »wir« meine ich die westliche Civilisation in einem ganz allgemeinen Sinne.