Die Piraten-Trolle finden es weniger lustig. Ist schon bezeichnend. Kaum gibt es mal Gegenwind werden einige Leute aggressiv.
Dabei müssten doch gerade die Piraten mit sowas umgehen können. Sie haben doch die Netzkompetenz und müssten solche Satire „verstehen”.
Hehe. Tja wie bei Asterix der Gallier. Kaum wollen die Piraten voller Tatendrang entern, versenken sie vorher das eigene Schiff. Und weil mich so Antworten wie „die müssen ja Angst vor uns haben” auf sachliche Kritik von mir bekam sag ich:
„Ihr seid Piraten? Ich bin Gallier!”
Und jeder, der dem gallischen Manifest zustimmen kann, darf’s mir gerne nachtun und sich zum Galliertum bekennen.
Vielleicht deswegen, weil ihr nicht nur mit gespaltener Zunge sprecht, sondern auch damit lacht? Oder weil die Löcher in eurem synthetischen Humor-Gewebe so groß sind wie die Gesäße eurer Ministerinnen? Man weiß es nicht.
Leopold. Fefes Antiamerikanismus ist rassistisch. Genauso abstoßend und fäkal sind seine sonstigen Schwarz-Weiß-Bilder. Kennst du Karl Eduard von Schnitzler und seinen Schwarzen Kanal? — Zitat: „Der stinkende, faulende, parasitäre… Westen”
Genau dasselbe betreibt Fefe.
Und die kürzeste existierende Zeiteinheit ist ein „blog.fef…” — Die Zeiteinheit die ich brauche, um beim Lesen der Adresszeile sofort das Computerfenster zu schließen.
Synthetisch sind an mir vielleicht meine Socken. Wenn du magst, kannst gerne mal an ihnen schnuppern. Du magst ja auch an jeder rechten Mülltonne riechen. :p
warum genau beschimpfst du gerade die SPD und setzt die hier bloggenden Personen damit gleich? Wären wir dumpfe Parteisoldaten (ich kenn nirgends solche Menschen. Das ist eine Erfindung.) würden wir hier nicht bloggen. So eine offene Diskussionskultur — auch für die Konkurrenz einsehbar ist für viele Parteien ungewohnt. Du kannst dir sicher sein, dass nicht alle Leute das gerne sehen. Wir machen es trotzdem, weil wir es für den richtigen Weg halten.
Warum beziehst du in deine Argumentation die Gesäßgröße irgendwelcher Ministerinnen mit ein? Über den Gehalt viele FeFe Meldungen kann man diskutieren. Auch die Tendenzen sind nicht immer „lecker”. Aber jeder liest es, weil viele News dabei sind. Aber verwechsle doch bitte nicht Fefe-Populismus mit echtem Informationsgehalt. Man kann sich auch aufhetzen lassen durch ein Feed-Strom von negativen Meldungen.
Humor? Ja, ich habe bei einigen Punkten der 18 Sätze geschmunzelt. Es bringt doch die Troll-Argumentation und viele Problematiken auf den Punkt. Es gibt eine Diskussion. Die Piraten zeigen sich hier leider nicht immer so souverän wie ich mir das wünschen würde. Genau deshalb habe ich das gepostet.
Wo ist das Problem? Achja, könnte es daran liegen, dass die Meme-erfahrenen Piratenanhänger plötzlich mal selbst Opfer sind? Zensursula war witzig, Piratenspott nicht? Damit muss man leben können.
Die Beleidigungen gegenüber aktiven SPDlern, die gegen die Netzsperre gekämpft haben und eben verloren haben, höre ich mir auch nicht mehr an. Aber klar, da geht das. Alles dumpfe Opfer, keine Ahnung, Idioten die noch bei einer Partei AUSSER den Piraten sind. Pah! Nur dumm, wenn irgendein Spaßvogel den Spieß mal umdreht. Du kommentierst diesen Gag, als ob das direkt von Müntefering kommt. Die böse SPD/GRÜNE-Verräter-Dings-Blödköpfe haben uns angegriffen. Münte wars schonmal nicht: DERBENUTZTEINEADLERSCHREIBMASCHINE! Wenn auch nur aus Imagegründen.
In wie fern sprechen die Blogger hier mit gespaltener Zunge? — Weil wir Punkte an den Piraten auch mal kritisieren? Oder weil wir dauernd versuchen in der SPD etwas zu verändern? Weil wir nicht nur hier bloggen sondern im Anschluss auf Parteisitzungen erscheinen und ergrauten Genossen die Netzsperre erklären?
Den Artikel aus dem Freitag habe ich gelesen. In der Tat glaube ich vieles was da steht. Warum? Weil einige der Gedanken zum Online-Wahlkampf sind UNS Bloggern hier auch gekommen und diese wurden ja zum Teil auch geäußert. Man muss diesen Artikel aber noch auf eine andere Weise lesen: Man kann dort lesen, wie schwer sich eine gewachsene Partei, die so alt ist, mit der offenen Struktur des Internets tut. (Und nein — da es um keinen Personenwahlkampf geht, kann man das ganze Obama-zeugs nicht einfach übernehmen.) Schließlich hat das auch Rückwirkungen. Normale Ortsvereinstreffen, Stammtische, Sitzungen ect. kommen heute schon kaum mehr im Gehechel der Politik nach. Erlebt jeder vor Ort oft genug. Aber nicht jeder hat die Zeit, die Nerven oder das Wissen, sich im Netz an Diskussionen und Meinungbildung zu beteiligen. Wie bringt man das zusammen? Wie bekommt man die Balance hin, zwischen sowas wie einem beschlossenen Parteiprogramm (ohne gehacktes Wiki, so nur auf Papier), Regierungshandeln, Parteichef, „normaler” Basis und kleiner aber feinen Netzgemeinde? Die Piraten haben dieses Problem einfach nicht. Sie sind alle Online. Aber was mach ich mit meinem 65 Jährigen Gemeinderat, der seit 30 Jahren für die Partei rackert? Rauskicken? Hat ja kein Internet?
Leute, Leute. Welche Arroganz scheint bei diesen Kommentaren durch. Welcher Hass — was für eine undemokratische Einstellung. Wenn ich mir die Kommentare überall durchlese, erkenne ich immer öfter Argumentationslinien, die bisher immer aus der rechtsextremen Ecke zu uns waberten (ja und linksextrem auch). Das macht mir Sorgen. Das nervt mich. Das kann ich nicht leiden. Und manchmal, ja manchmal, da lege ich sogar Wert auf gewisse Umgangsformen in den Comments.
Hmmm, ich kann durchaus Spaß vertragen.
aber dieser „Spaß” oben beruht zu 80% darauf, Piraten als Nazis darzustellen.
Und das finde ich dann eben doch sehr daneben.
Von den Piraten, die ich persönlich kenne (das sind ca. 50), gibt es viele typische Grüne, einige SPD-Abtrünnige und einige „Ganz-Linke”.
Aber Nazis? Null.
Einige Gags oben waren ja ganz gut.
Aber ich glaube, auch keiner von Euch Bloggern hier möchte sich gern als Nazi darstellen lassen.
Wozu der ganze Kleinkrieg hier?
Ich denke, SPD-Anhänger und Piraten sind inhaltlich recht nah beieinander.
Nur sind in 11 Jahren, in denen die Bundes-SPD an der Macht ist, viele Gesetze entstanden, in denen man das SPD-Parteiprogramm wirklich nicht wiedererkennen kann.
Der Unterschied zwischen uns ist der, daß Ihr Roten hier euch davon anscheinend nicht beeindrucken laßt, während wir Orangenen der SPD genau deshalb den Rücken gekehrt haben.
(Was nun besser ist, darüber werden wir uns wohl nicht einig werden.)
Aber uns deswegen als Nazis darzustellen, das steht Euch nicht gut.
@Flexi: Dein Kommentar hebt sich schonmal wohltuend von Leopold ab und weil er das tut geh ich mit inhaltlicher Kritik darauf ein:
Die Argumentationskette von Piraten lautet, wenn man eklatante Missstände, Skandale anspricht usw. immer (ja auch bei dir ;-) nach dem gleichen Strickmuster:
1. „Die anderen haben doch aber Blablabla.„ 2. „Wir sind doch eine soo junge arme Partei. Wir brauchen doch Welpenschutz.”
Inhaltliches Eingehen auf Sachkritik und auch offene Selbstkritik hab ich von Piraten noch kaum gefunden. Die SPD-Mitglieder dieses Blogs bspw. sind euch da meilenweit vorraus. Ja sie sind Feuer und Flamme für die SPD, aber sie können im Gegensatz zu euch offene und ehrliche Selbstkritik üben.
Die Piratenparteianhänger haben extrem hohe moralische Ansprüche. Nur leider haben sie selbst auf ihrem Kerngebiet Datenschutz und Missbrauch des Internets zu Spammingzwecken bewiesen, dass sie es nicht besser, sondern teilweise sogar deutlich schlechter als die anderen können (kannst bei mir in den Links nachlesen).
Stattdessen gibt es bei euch, wenn eine andere Partei offen Defizite in Netzthemen eingesteht ein direktes Nachtreten ala: „Hahaha, Du Opfer. Ich tret nochmal nach.” Von diesen unreifen Jugendlichen, die ihre Opponenten als Opfer verhöhnen grenzen sich die Piraten viel zu wenig ab. Soetwas erwarte ich auch und gerade im Wahlkampf.
Wer in den Bundestag einziehen will muss durch ein Höllenfeuer gehen. Ich will in diesem Parlament keine Welpen sehen, sondern Leute die sich im Wahlkampf bewährt haben. Sonst könnten wir ja gleich wie in Italien denen die Macht geben, die am wenigsten Sachverstand haben. Das heißt ausdrücklich nicht, dass ich keine neuen Leute mit ganz neuen Ideen drin sehen will, aber die Leute sollten wenigstens ihren eigenen Ansprüchen genügen und debattieren können.
Damit im Bundestagsprotokoll „Zwischenruf der Piratenpartei: LOL! ROFL!” vermerkt wird. Genial :D.
Die Piraten-Trolle finden es weniger lustig. Ist schon bezeichnend. Kaum gibt es mal Gegenwind werden einige Leute aggressiv.
Dabei müssten doch gerade die Piraten mit sowas umgehen können. Sie haben doch die Netzkompetenz und müssten solche Satire „verstehen”.
Hehe. Tja wie bei Asterix der Gallier. Kaum wollen die Piraten voller Tatendrang entern, versenken sie vorher das eigene Schiff. Und weil mich so Antworten wie „die müssen ja Angst vor uns haben” auf sachliche Kritik von mir bekam sag ich:
„Ihr seid Piraten? Ich bin Gallier!”
Und jeder, der dem gallischen Manifest zustimmen kann, darf’s mir gerne nachtun und sich zum Galliertum bekennen.
„Die Piraten-Trolle finden es weniger lustig.“
Vielleicht deswegen, weil ihr nicht nur mit gespaltener Zunge sprecht, sondern auch damit lacht? Oder weil die Löcher in eurem synthetischen Humor-Gewebe so groß sind wie die Gesäße eurer Ministerinnen? Man weiß es nicht.
http://www.freitag.de/datenbank/freitag/2009/39/wahlkampf-spd-wahlkampfzentrale-insider/
Danke für den Link, fefe. Jetzt verstehe ich noch besser, warum der SPD-Humor so synthetisch ist.
quod erat demonstrandum
@Robin
Error erat demonstrandum.
Leopold. Fefes Antiamerikanismus ist rassistisch. Genauso abstoßend und fäkal sind seine sonstigen Schwarz-Weiß-Bilder. Kennst du Karl Eduard von Schnitzler und seinen Schwarzen Kanal? — Zitat: „Der stinkende, faulende, parasitäre… Westen”
Genau dasselbe betreibt Fefe.
Und die kürzeste existierende Zeiteinheit ist ein „blog.fef…” — Die Zeiteinheit die ich brauche, um beim Lesen der Adresszeile sofort das Computerfenster zu schließen.
Synthetisch sind an mir vielleicht meine Socken. Wenn du magst, kannst gerne mal an ihnen schnuppern. Du magst ja auch an jeder rechten Mülltonne riechen. :p
Lieber Leobold,
warum genau beschimpfst du gerade die SPD und setzt die hier bloggenden Personen damit gleich? Wären wir dumpfe Parteisoldaten (ich kenn nirgends solche Menschen. Das ist eine Erfindung.) würden wir hier nicht bloggen. So eine offene Diskussionskultur — auch für die Konkurrenz einsehbar ist für viele Parteien ungewohnt. Du kannst dir sicher sein, dass nicht alle Leute das gerne sehen. Wir machen es trotzdem, weil wir es für den richtigen Weg halten.
Warum beziehst du in deine Argumentation die Gesäßgröße irgendwelcher Ministerinnen mit ein? Über den Gehalt viele FeFe Meldungen kann man diskutieren. Auch die Tendenzen sind nicht immer „lecker”. Aber jeder liest es, weil viele News dabei sind. Aber verwechsle doch bitte nicht Fefe-Populismus mit echtem Informationsgehalt. Man kann sich auch aufhetzen lassen durch ein Feed-Strom von negativen Meldungen.
Humor? Ja, ich habe bei einigen Punkten der 18 Sätze geschmunzelt. Es bringt doch die Troll-Argumentation und viele Problematiken auf den Punkt. Es gibt eine Diskussion. Die Piraten zeigen sich hier leider nicht immer so souverän wie ich mir das wünschen würde. Genau deshalb habe ich das gepostet.
Wo ist das Problem? Achja, könnte es daran liegen, dass die Meme-erfahrenen Piratenanhänger plötzlich mal selbst Opfer sind? Zensursula war witzig, Piratenspott nicht? Damit muss man leben können.
Die Beleidigungen gegenüber aktiven SPDlern, die gegen die Netzsperre gekämpft haben und eben verloren haben, höre ich mir auch nicht mehr an. Aber klar, da geht das. Alles dumpfe Opfer, keine Ahnung, Idioten die noch bei einer Partei AUSSER den Piraten sind. Pah! Nur dumm, wenn irgendein Spaßvogel den Spieß mal umdreht. Du kommentierst diesen Gag, als ob das direkt von Müntefering kommt. Die böse SPD/GRÜNE-Verräter-Dings-Blödköpfe haben uns angegriffen. Münte wars schonmal nicht: DER BENUTZT EINE ADLERSCHREIBMASCHINE! Wenn auch nur aus Imagegründen.
In wie fern sprechen die Blogger hier mit gespaltener Zunge? — Weil wir Punkte an den Piraten auch mal kritisieren? Oder weil wir dauernd versuchen in der SPD etwas zu verändern? Weil wir nicht nur hier bloggen sondern im Anschluss auf Parteisitzungen erscheinen und ergrauten Genossen die Netzsperre erklären?
Den Artikel aus dem Freitag habe ich gelesen. In der Tat glaube ich vieles was da steht. Warum? Weil einige der Gedanken zum Online-Wahlkampf sind UNS Bloggern hier auch gekommen und diese wurden ja zum Teil auch geäußert. Man muss diesen Artikel aber noch auf eine andere Weise lesen: Man kann dort lesen, wie schwer sich eine gewachsene Partei, die so alt ist, mit der offenen Struktur des Internets tut. (Und nein — da es um keinen Personenwahlkampf geht, kann man das ganze Obama-zeugs nicht einfach übernehmen.) Schließlich hat das auch Rückwirkungen. Normale Ortsvereinstreffen, Stammtische, Sitzungen ect. kommen heute schon kaum mehr im Gehechel der Politik nach. Erlebt jeder vor Ort oft genug. Aber nicht jeder hat die Zeit, die Nerven oder das Wissen, sich im Netz an Diskussionen und Meinungbildung zu beteiligen. Wie bringt man das zusammen? Wie bekommt man die Balance hin, zwischen sowas wie einem beschlossenen Parteiprogramm (ohne gehacktes Wiki, so nur auf Papier), Regierungshandeln, Parteichef, „normaler” Basis und kleiner aber feinen Netzgemeinde? Die Piraten haben dieses Problem einfach nicht. Sie sind alle Online. Aber was mach ich mit meinem 65 Jährigen Gemeinderat, der seit 30 Jahren für die Partei rackert? Rauskicken? Hat ja kein Internet?
Leute, Leute. Welche Arroganz scheint bei diesen Kommentaren durch. Welcher Hass — was für eine undemokratische Einstellung. Wenn ich mir die Kommentare überall durchlese, erkenne ich immer öfter Argumentationslinien, die bisher immer aus der rechtsextremen Ecke zu uns waberten (ja und linksextrem auch). Das macht mir Sorgen. Das nervt mich. Das kann ich nicht leiden. Und manchmal, ja manchmal, da lege ich sogar Wert auf gewisse Umgangsformen in den Comments.
Hmmm, ich kann durchaus Spaß vertragen.
aber dieser „Spaß” oben beruht zu 80% darauf, Piraten als Nazis darzustellen.
Und das finde ich dann eben doch sehr daneben.
Von den Piraten, die ich persönlich kenne (das sind ca. 50), gibt es viele typische Grüne, einige SPD-Abtrünnige und einige „Ganz-Linke”.
Aber Nazis? Null.
Einige Gags oben waren ja ganz gut.
Aber ich glaube, auch keiner von Euch Bloggern hier möchte sich gern als Nazi darstellen lassen.
Wozu der ganze Kleinkrieg hier?
Ich denke, SPD-Anhänger und Piraten sind inhaltlich recht nah beieinander.
Nur sind in 11 Jahren, in denen die Bundes-SPD an der Macht ist, viele Gesetze entstanden, in denen man das SPD-Parteiprogramm wirklich nicht wiedererkennen kann.
Der Unterschied zwischen uns ist der, daß Ihr Roten hier euch davon anscheinend nicht beeindrucken laßt, während wir Orangenen der SPD genau deshalb den Rücken gekehrt haben.
(Was nun besser ist, darüber werden wir uns wohl nicht einig werden.)
Aber uns deswegen als Nazis darzustellen, das steht Euch nicht gut.
@Flexi: Dein Kommentar hebt sich schonmal wohltuend von Leopold ab und weil er das tut geh ich mit inhaltlicher Kritik darauf ein:
Die Argumentationskette von Piraten lautet, wenn man eklatante Missstände, Skandale anspricht usw. immer (ja auch bei dir ;-) nach dem gleichen Strickmuster:
1. „Die anderen haben doch aber Blablabla.„
2. „Wir sind doch eine soo junge arme Partei. Wir brauchen doch Welpenschutz.”
Inhaltliches Eingehen auf Sachkritik und auch offene Selbstkritik hab ich von Piraten noch kaum gefunden. Die SPD-Mitglieder dieses Blogs bspw. sind euch da meilenweit vorraus. Ja sie sind Feuer und Flamme für die SPD, aber sie können im Gegensatz zu euch offene und ehrliche Selbstkritik üben.
Die Piratenparteianhänger haben extrem hohe moralische Ansprüche. Nur leider haben sie selbst auf ihrem Kerngebiet Datenschutz und Missbrauch des Internets zu Spammingzwecken bewiesen, dass sie es nicht besser, sondern teilweise sogar deutlich schlechter als die anderen können (kannst bei mir in den Links nachlesen).
Stattdessen gibt es bei euch, wenn eine andere Partei offen Defizite in Netzthemen eingesteht ein direktes Nachtreten ala: „Hahaha, Du Opfer. Ich tret nochmal nach.” Von diesen unreifen Jugendlichen, die ihre Opponenten als Opfer verhöhnen grenzen sich die Piraten viel zu wenig ab. Soetwas erwarte ich auch und gerade im Wahlkampf.
Wer in den Bundestag einziehen will muss durch ein Höllenfeuer gehen. Ich will in diesem Parlament keine Welpen sehen, sondern Leute die sich im Wahlkampf bewährt haben. Sonst könnten wir ja gleich wie in Italien denen die Macht geben, die am wenigsten Sachverstand haben. Das heißt ausdrücklich nicht, dass ich keine neuen Leute mit ganz neuen Ideen drin sehen will, aber die Leute sollten wenigstens ihren eigenen Ansprüchen genügen und debattieren können.
[…] wundert mich diese Aussage wohl […]