Felix von Leitner hat versucht, eine Petition in den Bundestag einzubringen, nach der Abgeordnete aus dem Bundestag ausgeschlossen würden, wenn sie dreimal für ein Gesetz gestimmt hätten, das als verfassungswidrig vom Bundesverfassungsgericht verworfen würde. Von den offensichtlichen Argumenten mal abgesehen, die gegen dieses Vorhaben sprechen und von Frédéric Valin im Spreeblick schön beschrieben wurden, ist dieses Vorhaben auch nichts weiter als die Entmündigung des Wählers. Denn der Wähler ist es letztlich, der einen Abgeordneten (oder eine Partei) für politische Entscheidungen zur Rechenschaft ziehen können muss — und nicht irgendein gesetzlicher Automatismus. Wer der Meinung ist, dass ein Abgeordneter wegen seiner Politik nicht (wieder-)gewählt gehört, verweigert ihm einfach die Stimme. Und wer verhindern möchte, dass dieser alternativ über die Liste in den Bundestag einzieht, verweigert der Partei die Zweitstimme. So...
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