Heute wurde nicht nur im Saarland, Sachsen und Thüringen gewählt, sondern auch in Nordrhein-Westfalen bei den Kommunalwahlen. Die CDU/FDP-Regierung unter Jürgen Rüttgers hatte im Vorfeld nicht nur die Sperrklausel für die Räte abgeschafft, sondern auch die Stichwahl bei Bürgermeisterwahlen. Gegen diese Änderung hatten SPD und Grüne geklagt — erfolglos. In Monheim könnte diese Entscheidung der CDU/FDP-Regierung nun zu einer Sensation geführt haben: die 43.000-Einwohner-Stadt bekommt vermutlich mit Daniel Zimmermann den ersten Bürgermeister der Jugendpartei PETO, die 30 Prozent geholt hat, wohingegen CDU mit 28 und SPD mit 20 Prozent auf die Plätze verwiesen wurden. Zu behaupten, die Monheim-CDU sei darüber nicht gerade erfreut, dürfte nicht übertrieben sein. Wahrscheinlicher ist, dass sie gerade das lustige Spiel „Dartpfeile auf Rüttgers-Bilder werfen” spielt.
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