Die JU wird immer sein”

31. August 2009
By

Man kann nicht sagen, dass sich Junge Union Brandenburg und Berlin nicht bemüht hätten. Aber gut gemeint ist eben noch lange nicht gut gemacht:

Achtung: das ist ein Video für die ganz Harten. Nur anklicken, wenn die Ohren auch „Pur” et al. aushalten.

Nachtrag, 11. September: Da das Video ständig entfernt und neu hochgeladen wird, sei auf die YouTube-Suche verwiesen.


Ähnliche Artikel:

Tags: , , , , , ,

17 Responses to Die JU wird immer sein”

  1. Wastel II. on 31. August 2009 at 23:17

    Handwerklich noch nicht mal schlecht gemacht.

    Das Gesinge fängt aber spätestens nach Ablauf der ersten Minute an zu nerven.

    Generell leiden Parteilieder am „Die Partei hat immer Recht”-Effekt.

    Man wird das Lied aber wohl noch eine Weile in der Kuriositäten-Sammlung von Youtube finden.

    • Christian Soeder on 31. August 2009 at 23:34

      Handwerklich noch nicht mal schlecht gemacht.„
      ?!?!?!

      • Wastel II. on 1. September 2009 at 00:00

        Du erwartet doch nicht etwa von mir, Christian, dass ich mich selbst interpretiere?

        • Christian Soeder on 1. September 2009 at 00:03

          Was ich sagen wollte, ist: hä? Der Song ist grottig, die Bild-Überblendungen sind absolute Standardkost, vom Text will ich gar nicht erst reden. Das ist alles, aber nicht gut gemacht. ;)

    • Kalle on 2. September 2009 at 09:37

      Handwerklich gut gemacht?

      Die Stimme klingt ja fast nach Cher. Da hat jemand den Auto-Tuner entdeckt. Klingt ja fast ekelhaft.

  2. […] „Die JU wird immer sein“ « Rot steht uns gut rotstehtunsgut.de/2009/08/31/die-ju-wird-immer-sein – view page – cached #Rot steht uns gut RSS Feed Rot steht uns gut » Kommentare-Feed zu „Die JU wird immer sein“ Rot steht uns gut Zum Start von „Rot steht uns gut“ YouTube-Spot: Unser Land kann mehr — From the page […]

  3. arnomane on 1. September 2009 at 18:59

    Interessant finde ich ja auch dieses Obama-Wahlkampf-angehauchte Deutschlandlogo auf den T-Shirts… Wollen die jetzt in Sozialdemokratische Junge Union umfirmieren? Für das einzige optisch ansprechende Element am Wahlk®ampf der Union wurden die noch nichtmal selber kreativ.

    Union mir graut vor deiner einlullenden Einfallslosigkeit. Naja in einem Land in dem die Freidemokraten ohne großes eigenes Zutun plötzlich um die 10 Prozent einfahren wundert mich garnix mehr.

    Das einzig gute an dem Video: Man sieht tatsächlich junge Erwachsene so um die Mitte 20. Immerhin schonmal besser als die KPdSU (als es sie noch gab) und über die folgender Witz kursierte:

    Tagesordnung der XX-beliebigsten Tagung des ZKs der KPdSU:
    TOP 1: Hereinfahren des Gremiums
    TOP 2: Einschalten der Herzschrittmacher
    TOP 3: Absingen des Liedes „Wir sind die junge Garde des Proletariats”.
    TOP 4 .…

    (Sollte man vielleicht mal der Truppe die sich „die Linke” nennt als Mahnung erzählen, wenn dieser regional erzkonsvervative Altkommunistenverein mit seinen aufgewärmten Parolen wiedermal jungdynamisch gibt).

  4. Wastel II. on 3. September 2009 at 14:30

    Die Jungunionisten-Hymne ist wohl schon wieder Geschichte.

    Sie haben ihr Video runtergenommen.

  5. Nick on 4. September 2009 at 08:23

    @arnomane:
    Deine Sorge um die Vergreisung der Linken (aka Linkspartei) ist spätestens seit 2005/ 2007 unnötig.
    Aber danke für die lieben Gedanken, ist toll hier bei Euch Sozen, ihr seid soooooo mitfühlend ;-)
    Besides: was soll an Kommunismus konservativ sein– oder leben wir im Kommunismus?
    Achja, sich für die Interessen der Mehrheit einzusetzen, dass ist schon verdammt rückschrittlich… nee, das hat die SPD „gepachtet”… so seit 100+x Jahren als Erbhof*

    *und verteidigt es im Zweifel mit Waffengewalt gegen echte und unechte KommunistInnen und SozialistInnen

    • Kalle on 4. September 2009 at 09:52

      Kommunismus und Konservativismus müssen sich nicht ausschlißene. Die Linkspartei hat mit Kommunismus zwar so gut wie nichts am Hut, aber für strukturkonservativ halte ich sie schon. Sie will zurück in die Zeit Willy Brandts, was ja ehrenwert ist, aber eben auch konservativ. Die meisten Programmpunkte der Linkspartei beziehen sich ja auch auf ein „früher”, bei dem es besser war. Also: Alte Rentenformel zurück, Hartz IV wieder weg, Spitzensteuersatz wieder erhöhen, die Deregulierungen der letzten Jahre rückgängig machen.

  6. Nick on 4. September 2009 at 19:55

    achso, „modern” ist nicht „modern”, sondern mit forschem Gang oder im Laufschritt– Marsch, Marsch– ab zurück nach (17. Jahrhundert, die Geburtsstunde der wirtschaftlichen „Freiheit” des sog. Bürgertums auf Kosten der Knochen von Kinderarbeit und durch Profitmaximierung mit 16-Stunden-Tag bei Natural-„Löhnen”).
    Ok, dann bin ich eben „konservativ” und froh darüber, denn diese sog. Moderne, die modert mir zu sehr den alten korporativen Geist der Junker und ihrer Helfershelfer, welche, na, wen haben die von Papen, Hindenburg und Schleichers in den Sattel gehoben?
    Sorry, mal wieder belehrend, weil manch eine/r hier so wenig weiß :-(

    • Nick on 4. September 2009 at 19:57

      …wollte als Hervorhebung „Manchester” in spitze Klammern setzen, das wird aber als HTML-Tag interpretiert und ist daher nicht zu sehen

    • Christian Soeder on 4. September 2009 at 23:00

      Nicht belehrend, sondern überheblich. Richtig peinlich.

  7. Arnomane on 5. September 2009 at 00:19

    @Nick. Auch mich brauchst du nicht zu belehren:
    1. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was real existierender Kommunismus heißt (auch wenn ich damals noch ein Kind war). Ich habe auch genug Bücher mit propagandistischer Färbung gelesen, bspw. aus dem Uraniaverlag (Für die Uneingeweihten: Das war DER Wissensverlag der DDR) in denen man gewisse Sätze einfach gnädig überlesen muss, um den Inhalt des Buches zu erfassen und eines der Schlüsselworte für solche Sätze ist „Manchester” (abgesehen von „bourgoise”, „frühkapitalistisch” etc).
    2. Mich stört vor allem das autoritäre Wesen des Kommunismus, welche auch durch das autoritäre Auftreten von Karl Marx begründet wurde, ganz unabhängig davon, ob gewisse Aussagen des Kommunismus im 19. Jahrhundert, als die Mehrheit der Europäer keinerlei Besitz, geschweige denn frei konvertierbare Währung (welch Ironie, dass man damit in der DDR auch Probleme hatte) besaßen, ihre Berechtigung hatten.
    3. Ich weiß soweit ganz gut in Geschichte bescheid und wenn es ich interessiert: Die Sozialdemokraten haben seinerzeit als Einzige im Gegensatz zu den Kommunisten auf eine breite partei– und ideologieübergreifende Abwehrfront gegen die Nazis gedrängt, was u.a. von der KPD mit ihrer Wahnvorstellung vom sozialdemokratischen Faschismus (neben dem Zentrum, wenn auch auf andere Weise) zunichte gemacht wurde. Wenn eine Partei sich für ihre Haltung in dieser Zeit Lorbeeren anheften kann, dann kann das nur die SPD sein. Alles andere ist Geschichtsklittung. Aber ganz abgesehen davon leben wir heute im Jahr 2009, haben gottseidank andere, neue Probleme zu lösen und links ist für mich immer noch dort wo vorn ist.

  8. Nick on 5. September 2009 at 08:23

    @christian: danke, gern geschehen ;-)

    @arnomane:
    ”@Nick. Auch mich brauchst du nicht zu belehren:„
    So, da bin ich mal gespannt.

    1. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was real existierender Kommunismus heißt (auch wenn ich damals noch ein Kind war).„
    Quatsch, die DDR war nie kommunistisch, nicht mal in der eigenen Propaganda, abgesehen on der MLPD läßt auch niemand mehr die DDR kritiklos hochleben.

    Ich habe auch genug Bücher mit propagandistischer Färbung gelesen, bspw. aus dem Uraniaverlag (Für die Uneingeweihten: Das war DER Wissensverlag der DDR) in denen man gewisse Sätze einfach gnädig überlesen muss, um den Inhalt des Buches zu erfassen und eines der Schlüsselworte für solche Sätze ist „Manchester“ (abgesehen von „bourgoise“, „frühkapitalistisch“ etc).„
    Entschuldige, ich beziehe mein Wissen in erster Linie aus einer, zugegeben etwas längeren ;-) Schulbildung, zu Zeiten als Allgemein– und politische Bildung noch nicht SPON und youtube überlassen blieben– der Lehrer, der meine Positionen am meisten beeinflußt hat, ist CDU-Mitglied (gewesen). Und Begriffe, die benennen, kategorisieren sind immer tendenziell, wie bei Dir auch– Bsp. „Kommunismus”.

    2. Mich stört vor allem das autoritäre Wesen des Kommunismus, welche auch durch das autoritäre Auftreten von Karl Marx begründet wurde, ganz unabhängig davon, ob gewisse Aussagen des Kommunismus im 19. Jahrhundert, als die Mehrheit der Europäer keinerlei Besitz, geschweige denn frei konvertierbare Währung (welch Ironie, dass man damit in der DDR auch Probleme hatte) besaßen, ihre Berechtigung hatten.„
    Ja, ich bin auch gegen einen autoritär „legitimerten” Kommunismus. Zwar ist an dem Mao-Zitat, dass die Macht aus den Gewehrläufen kommt, etwas dran und freiheitliche Versuche von Kommunismus aka Anarchie (nicht die in der bürgerlich-/autoritär-kommunistischen Diktion) in der Ukraine und Spanien waren nicht gerade „friedliebend”- nur sollte „man” niemals den historischen Kentext vergessen. So wie ich Erfurcht und Dankbarkeit gegenüber britischen, australischen, französischen, jugoslawischen, sowjetischen und US-amerikanischen (usw.) SoldatInnen hege, die Leib, Freiheit und Leben geopfert haben, damit uns mehr als „nur” 12 Jahre des Hitler-Regimes* erspart blieben, so wenig toleriere ich die unkritische Kriegstreiberei der USA, der EU und Rußlands heute. *siehe Spanien– dort herrschte Franco fast 40 Jahre!

    3. Ich weiß soweit ganz gut in Geschichte bescheid und wenn es ich interessiert: Die Sozialdemokraten haben seinerzeit als Einzige im Gegensatz zu den Kommunisten auf eine breite partei– und ideologieübergreifende Abwehrfront gegen die Nazis gedrängt, was u.a. von der KPD mit ihrer Wahnvorstellung vom sozialdemokratischen Faschismus (neben dem Zentrum, wenn auch auf andere Weise) zunichte gemacht wurde.„
    Ach, und was war mit Zörgiebel und so weiter– s. oben, ausblenden der Vorgeschichte geht nicht, könnte mir vorstellen, dass ich in den 20ern ebenso die SPD angegriffen hätte, wie es damals geschah, da haben wir wohl einen Dissens– Zusammenarbeit mit Junkern wie „Guttenberg” (früher von Papen und Schleicher)- das können im linken Spektrum nur die Sozen (und Grüne mittlerweile auch, siehe Hamburg und Köln), unter Anderem deswegen laufen Euch auch die WählerInnen und Mitglieder weg– wärt ihr nicht nach rechts gerückt, gäb’s die Linkspartei nur als Ost-Partei.

    Wenn eine Partei sich für ihre Haltung in dieser Zeit Lorbeeren anheften kann, dann kann das nur die SPD sein. Alles andere ist Geschichtsklittung. Aber ganz abgesehen davon leben wir heute im Jahr 2009, haben gottseidank andere, neue Probleme zu lösen und links ist für mich immer noch dort wo vorn ist. „
    Guter Spruch… wo vorn ist ;-)
    Halte es da mit H. Kohl… entscheidend ist, was hinten rauskommt ;-)
    Im Übrigen zählten ab 1933– zumindest für die Masse der Hitler-GegnerInnen nicht mehr Parteibuch (meine Großväter waren in der SPD) und Führungsglaube, sondern die konkrete Tat– unter sehr schwierigen Bedingungen– vielleicht sind wir (wenn ihr Sozis mal den Impetus ablegt, dass ihr eh die Tollsten und Allwissenden wäret) heute in der Lage, tatächlich Nazis und Neoliberale in die Schranken zu weisen.
    In diesem Sinne– Glück auf!
    Freundschaft!

  9. Christian Soeder on 7. September 2009 at 23:51

    Das Video wurde von der JU leider entfernt, schade. Aber das Internet vergisst halt nichts, deshalb habe ich es ausgetauscht. :)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Facebook

Switch to our mobile site