Ich bin ein „Büttel”

Im „Solokarpfen” schreibt Johannes Eber:

Man wundert sich, dass es überhaupt noch genügend Parteimitglieder gibt, die sich zum Büttel für die Karriere anderer machen und in ihrer Freizeit von Straßenlaterne zu Straßenlaterne ziehen.”

Also ich bin so ein Büttel, der letzte Woche mit einem anderen Büttel vier Stunden durch die Gegend gefahren ist, um an Laternenmasten Plakate aufzuhängen. Und morgen werden wir auch wieder losfahren, um die restlichen Plakate aufzuhängen. Zu glauben, dass wir dies „für die Karriere anderer machen”, ist eines der Vorurteile und Missverständnisse, denen man häufiger begegnet. Um damit mal aufzuräumen: wir machen das, weil wir wollen, dass dieser Abgeordnete gewählt wird und in unserem Sinne Politik macht; dass er das von uns allen beschlossene Programm umsetzt und uns dadurch vertritt. Wir sind eben kein Wahlverein, in dem Parteiprogramme von der Spitze verkündet werden wie jüngst bei der CDU in Schleswig Holstein. Wir erarbeiten und diskutieren Programme in der ganzen Partei und erwarten dann auch, dass diese umgesetzt werden. Dafür leisten wir unseren Teil und machen Wahlkampf für die Partei und die Personen.

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