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	<title>Kommentare zu: Der Liberalismus im Konflikt der Interessen</title>
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	<description>SPD, Politik und Gesellschaft</description>
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		<title>Von: Honduras: Putsch erfolgreich &#171; Rot steht uns gut</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1017</link>
		<dc:creator>Honduras: Putsch erfolgreich &#171; Rot steht uns gut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 20:34:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Putsch&#160;erfolgreich  Die Putschisten in Honduras und ihre Helfershelfer der Friedrich-Naumann-Stiftung für die &#8220;Freiheit&#8221; (FDP) haben ihr Ziel erreicht: der &#8220;rechtsgerichtete&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Putsch erfolgreich  Die Putschisten in Honduras und ihre Helfershelfer der Friedrich-Naumann-Stiftung für die “Freiheit” (FDP) haben ihr Ziel erreicht: der “rechtsgerichtete” […]</p>
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		<title>Von: Putsch in Honduras: Moderatoren und ehemalige Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung melden sich zu Wort &#171; Rot steht uns gut</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1016</link>
		<dc:creator>Putsch in Honduras: Moderatoren und ehemalige Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung melden sich zu Wort &#171; Rot steht uns gut</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 23:34:03 +0000</pubDate>
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		<description>[...] melden sich zu&#160;Wort  In Ergänzung zu den bisherigen Artikeln zum Putsch in Honduras und dem Verhalten der Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP) dokumentierte ich nachfolgend eine Erklärung von [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] melden sich zu Wort  In Ergänzung zu den bisherigen Artikeln zum Putsch in Honduras und dem Verhalten der Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP) dokumentierte ich nachfolgend eine Erklärung von […]</p>
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		<title>Von: Putsch in Honduras: Rasante Kehrtwende der Friedrich-Naumann-Stiftung &#171; Rot steht uns gut</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1015</link>
		<dc:creator>Putsch in Honduras: Rasante Kehrtwende der Friedrich-Naumann-Stiftung &#171; Rot steht uns gut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 20:32:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] jedoch ist eine bemerkenswert einseitige Sichtweise. Wenn ein kleines Medium wie &#8222;Rot steht uns gut&#8220; schon im August in der Lage war, die diversen Quellen zu sichten, zu begreifen und die richtigen Schlüsse zu ziehen, dann sollte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] jedoch ist eine bemerkenswert einseitige Sichtweise. Wenn ein kleines Medium wie „Rot steht uns gut“ schon im August in der Lage war, die diversen Quellen zu sichten, zu begreifen und die richtigen Schlüsse zu ziehen, dann sollte […]</p>
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	<item>
		<title>Von: Rasante Kehrtwende der Friedrich-Naumann-Stiftung &#171; Rot steht uns gut</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1014</link>
		<dc:creator>Rasante Kehrtwende der Friedrich-Naumann-Stiftung &#171; Rot steht uns gut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 20:31:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] jedoch ist eine bemerkenswert einseitige Sichtweise. Wenn ein kleines Medium wie &#8222;Rot steht uns gut&#8220; schon im August in der Lage war, die diversen Quellen zu sichten, zu begreifen und die richtigen Schlüsse zu ziehen, dann sollte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] jedoch ist eine bemerkenswert einseitige Sichtweise. Wenn ein kleines Medium wie „Rot steht uns gut“ schon im August in der Lage war, die diversen Quellen zu sichten, zu begreifen und die richtigen Schlüsse zu ziehen, dann sollte […]</p>
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		<title>Von: Kalle Kappner</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1013</link>
		<dc:creator>Kalle Kappner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:01:12 +0000</pubDate>
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		<description>Weiter geht es:

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57641/print?PHPSESSID=tfhl4s7esugplgmm2k0jlatn74</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter geht es:</p>
<p><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57641/print?PHPSESSID=tfhl4s7esugplgmm2k0jlatn74" rel="nofollow">http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57641/print?PHPSESSID=tfhl4s7esugplgmm2k0jlatn74</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1012</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 21:45:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rotstehtunsgut.de/?p=1099#comment-1012</guid>
		<description>Vielen Dank für die interessante Diskussion. Ich glaube, die Definitionsproblematik haben wir weitgehend ausgeräumt. &quot;Wirtschaftsliberal&quot; ist kein trennscharfer Begriff und er hängt vom Blickwinkel des Betrachters ab. Aber in diesem sozialdemokratischen Block herrscht weitgehende Einigung, wer als Wirtschaftsliberaler gilt. Dass Liberale dagegen eine andere Definition haben mag durchaus sein, genauso wie einige Mitglieder der Linkspartei ihren Berliner Landesverband bereits für &quot;neoliberal&quot; halten.

Womit du übrigens absolut recht hast: Weder &quot;neoliberal&quot; noch &quot;marktradikal&quot; sind adequat für sachliche und fundierte Diskussionen. Also polemische Begriffe und zur Kategorisierung eigenen sie sich allerdings oft, grade im Wahlkampf. Wobei ich bei &quot;neoliberal&quot; sehr vorsichtig bin, denn der Begriff ist historisch eigentlich schon besetzt.

Und ja, es handelt sich bei dem Inhalt dieses Artikels um meinen subjektiven Eindruck. Hast du Personengruppen ausfindig machen können, die die Vorgänge in Honduras anders als der Mainstream bewerten und dabei nicht im Verdacht stehen, wirtschaftsliberal eingestellt zu sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die interessante Diskussion. Ich glaube, die Definitionsproblematik haben wir weitgehend ausgeräumt. „Wirtschaftsliberal” ist kein trennscharfer Begriff und er hängt vom Blickwinkel des Betrachters ab. Aber in diesem sozialdemokratischen Block herrscht weitgehende Einigung, wer als Wirtschaftsliberaler gilt. Dass Liberale dagegen eine andere Definition haben mag durchaus sein, genauso wie einige Mitglieder der Linkspartei ihren Berliner Landesverband bereits für „neoliberal” halten.</p>
<p>Womit du übrigens absolut recht hast: Weder „neoliberal” noch „marktradikal” sind adequat für sachliche und fundierte Diskussionen. Also polemische Begriffe und zur Kategorisierung eigenen sie sich allerdings oft, grade im Wahlkampf. Wobei ich bei „neoliberal” sehr vorsichtig bin, denn der Begriff ist historisch eigentlich schon besetzt.</p>
<p>Und ja, es handelt sich bei dem Inhalt dieses Artikels um meinen subjektiven Eindruck. Hast du Personengruppen ausfindig machen können, die die Vorgänge in Honduras anders als der Mainstream bewerten und dabei nicht im Verdacht stehen, wirtschaftsliberal eingestellt zu sein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jopa</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1011</link>
		<dc:creator>jopa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 21:33:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rotstehtunsgut.de/?p=1099#comment-1011</guid>
		<description>@ Kalle:

1. Nicht, daß ich mich jetzt ernsthaft mit KTG auseinandergesetzt hätte, aber für einen Liberalen würde ich ih nicht halten. So hat er Staatshilfen nicht generell ausgeschlossen (wie es sich für einen ordentlichen Liberalen gehört hätte), sondern nur im Falle Opels - man muß kein Liberaler sein, um manche staatlichen Aktionen schwachsinnig zu finden, und nur, weil man sich zu den Linken zählt, muß man nicht jede staatliche Geldverschwendung gut heißen. Wenn Du natürlich jeden, der möglicherweise auch nur einem Punkt eine vermeintlich liberalere Position als Du einnimmt, als Liberalen bezeichnest, dann wird diese Gruppe vermutlich sehr groß, aber eben auch wenig homogen.

Erhard würde ich hingegen eindeutig als Liberalen bezeichnen, sowohl im Denken, als auch im Handeln.

2. Da der Begriff &quot;neoliberal&quot; oder &quot;marktradikal&quot; ein x-beliebiges Schimpfwort ist (so wurden z.B. vor einiger Zeit die sog. Antideutschen, die sich selbst zumeist als explizit &quot;links&quot; begreifen, in &quot;Jungen Welt&quot; wegen ihrer Haltung in der Palästina-Frage als &quot;Neoliberale&quot; bezeichnet), kann man dieses Kriterium kaum mehr anwenden. &quot;Echte&quot; Liberale gibt es hingegen (wie Du selbst schreibst) weitaus weniger. Wie Du aber darauf kommst, daß nur diese besagten Personenkreise eine abweichende Haltung verträten, erschließt sich mir nicht. Ist das ein subjektiver Eindruck Deinerseits (meiner ist nämlich durchaus ein anderer)? Warum man hingegen in manchen Kreisen der politischen Szene in Deutschland die Problematik der Verfassungsbrüche nicht sieht, verstehe ich auch nicht wirklich.

MfG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Kalle:</p>
<p>1. Nicht, daß ich mich jetzt ernsthaft mit KTG auseinandergesetzt hätte, aber für einen Liberalen würde ich ih nicht halten. So hat er Staatshilfen nicht generell ausgeschlossen (wie es sich für einen ordentlichen Liberalen gehört hätte), sondern nur im Falle Opels — man muß kein Liberaler sein, um manche staatlichen Aktionen schwachsinnig zu finden, und nur, weil man sich zu den Linken zählt, muß man nicht jede staatliche Geldverschwendung gut heißen. Wenn Du natürlich jeden, der möglicherweise auch nur einem Punkt eine vermeintlich liberalere Position als Du einnimmt, als Liberalen bezeichnest, dann wird diese Gruppe vermutlich sehr groß, aber eben auch wenig homogen.</p>
<p>Erhard würde ich hingegen eindeutig als Liberalen bezeichnen, sowohl im Denken, als auch im Handeln.</p>
<p>2. Da der Begriff „neoliberal” oder „marktradikal” ein x-beliebiges Schimpfwort ist (so wurden z.B. vor einiger Zeit die sog. Antideutschen, die sich selbst zumeist als explizit „links” begreifen, in „Jungen Welt” wegen ihrer Haltung in der Palästina-Frage als „Neoliberale” bezeichnet), kann man dieses Kriterium kaum mehr anwenden. „Echte” Liberale gibt es hingegen (wie Du selbst schreibst) weitaus weniger. Wie Du aber darauf kommst, daß nur diese besagten Personenkreise eine abweichende Haltung verträten, erschließt sich mir nicht. Ist das ein subjektiver Eindruck Deinerseits (meiner ist nämlich durchaus ein anderer)? Warum man hingegen in manchen Kreisen der politischen Szene in Deutschland die Problematik der Verfassungsbrüche nicht sieht, verstehe ich auch nicht wirklich.</p>
<p>MfG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1010</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 07:35:13 +0000</pubDate>
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		<description>1. KT Guttenberg bezieht aus meiner (sozialdemokratischen) Sicht liberale Positionen. So verweigerte er beispielsweise staatliche Hilfe für Opel, Mindestlöhnt leht er ab, er beruft sich des öfteren auf Ludwig Erhard (auch wenn sich die Geister scheiden, was Erhard nun war), er bemängelt fehlende Leistungsgerechtigkeit in Deutschland. Das sind alles Indizien für ein ordnungspolitisches Verständnis. Er will eine liberalere Wirtschaftsordnung als wir sie momentan haben. Damit ist er für mich ein Wirtschaftsliberaler, auch wenn es natürlich noch weit liberaler geht.

2. Du hast recht, in allen großen Parteien (außer vielleicht der Linkspartei) gibt es Wirtschaftsliberale. Was ich auch gutheiße. Allerdings befinden wir uns auf einem Kontinuum. Ich habe mich vielleicht etwas unscharf ausgedrückt. Die von mir gemeinten &quot;Verfechter des Wirtschaftsliberalismus&quot; sind diejenigen, die in der öffentlichen Debatte als marktradikal, neoliberal (auch wenn dieser Begriff völlig ungeeignet ist) bezeichnet werden. Ich glaube, man muss trennen zwischen denjenigen Politikern, die wirtschaftlichen Liberalismus aus voller Überzeugung predigen, weil sie von der Überlegenheit völlig freier (oder zumindest freierer Märkte als heute) überzeugt sind. Und da wird das Spektrum schon enger.

Ich habe mir im Artikel versucht, die Frage zu stellen, wieso grade diese besagten FDP-Mitglieder eine andere Sicht als der Rest Deutschlands haben. Einleuchtend schien mir ein Zusammenhang mit den ökonomischen Grundausrichtungen des alten und des neuen Präsidenten. Allerdings wird die Behauptung des Verfassungsbruchs vorgeschoben, was für mich nicht nachvollziehbar ist, denn diese Frage müsste eigentlich nicht nur Liberale tangieren sondern so gut wie alle politischen Gruppen in Deutschland.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. KT Guttenberg bezieht aus meiner (sozialdemokratischen) Sicht liberale Positionen. So verweigerte er beispielsweise staatliche Hilfe für Opel, Mindestlöhnt leht er ab, er beruft sich des öfteren auf Ludwig Erhard (auch wenn sich die Geister scheiden, was Erhard nun war), er bemängelt fehlende Leistungsgerechtigkeit in Deutschland. Das sind alles Indizien für ein ordnungspolitisches Verständnis. Er will eine liberalere Wirtschaftsordnung als wir sie momentan haben. Damit ist er für mich ein Wirtschaftsliberaler, auch wenn es natürlich noch weit liberaler geht.</p>
<p>2. Du hast recht, in allen großen Parteien (außer vielleicht der Linkspartei) gibt es Wirtschaftsliberale. Was ich auch gutheiße. Allerdings befinden wir uns auf einem Kontinuum. Ich habe mich vielleicht etwas unscharf ausgedrückt. Die von mir gemeinten „Verfechter des Wirtschaftsliberalismus” sind diejenigen, die in der öffentlichen Debatte als marktradikal, neoliberal (auch wenn dieser Begriff völlig ungeeignet ist) bezeichnet werden. Ich glaube, man muss trennen zwischen denjenigen Politikern, die wirtschaftlichen Liberalismus aus voller Überzeugung predigen, weil sie von der Überlegenheit völlig freier (oder zumindest freierer Märkte als heute) überzeugt sind. Und da wird das Spektrum schon enger.</p>
<p>Ich habe mir im Artikel versucht, die Frage zu stellen, wieso grade diese besagten FDP-Mitglieder eine andere Sicht als der Rest Deutschlands haben. Einleuchtend schien mir ein Zusammenhang mit den ökonomischen Grundausrichtungen des alten und des neuen Präsidenten. Allerdings wird die Behauptung des Verfassungsbruchs vorgeschoben, was für mich nicht nachvollziehbar ist, denn diese Frage müsste eigentlich nicht nur Liberale tangieren sondern so gut wie alle politischen Gruppen in Deutschland.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jopa</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1009</link>
		<dc:creator>jopa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 06:22:04 +0000</pubDate>
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		<description>@ Kalle:

Danke für die ausführliche Antwort. Ich darf zusammenfassen, daß ein Wirtschaftsliberaler jemand ist, der in wirtschaftspolitischen Angelegenheiten eher liberale Positionen vertritt; über die Positionierung in anderen Politikfeldern ist damit nichts gesagt.

1. KT Guttenberg vertritt in Punkto Wirtschaftspolitik konsequent liberale Positionen? Wäre mir bis dato nicht aufgefallen. Inwiefern?

2. So breit, wie Du den &quot;Wirtschaftsliberalen&quot; definierst, dürften erhebliche Teile der Gesellschaft darunter fallen, einschließlich mancher SPD-Mitglieder. Wie kommst Du denn darauf, daß die &quot;Verfechter des Wirtschaftsliberalismus&quot; den Putsch herunterspielten? Die einzigen, die sehr vorsichtig andere Sichtweisen der Vorgänge in Honduras diskutieren, sind Mitglieder der FDP, die ist nach Deiner Definition aber bestenfalls ein kleiner Ausschnitt des wirtschaftsliberalen Spektrums.

MfG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Kalle:</p>
<p>Danke für die ausführliche Antwort. Ich darf zusammenfassen, daß ein Wirtschaftsliberaler jemand ist, der in wirtschaftspolitischen Angelegenheiten eher liberale Positionen vertritt; über die Positionierung in anderen Politikfeldern ist damit nichts gesagt.</p>
<p>1. KT Guttenberg vertritt in Punkto Wirtschaftspolitik konsequent liberale Positionen? Wäre mir bis dato nicht aufgefallen. Inwiefern?</p>
<p>2. So breit, wie Du den „Wirtschaftsliberalen” definierst, dürften erhebliche Teile der Gesellschaft darunter fallen, einschließlich mancher SPD-Mitglieder. Wie kommst Du denn darauf, daß die „Verfechter des Wirtschaftsliberalismus” den Putsch herunterspielten? Die einzigen, die sehr vorsichtig andere Sichtweisen der Vorgänge in Honduras diskutieren, sind Mitglieder der FDP, die ist nach Deiner Definition aber bestenfalls ein kleiner Ausschnitt des wirtschaftsliberalen Spektrums.</p>
<p>MfG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/09/der-liberalismus-im-konflikt-der-interessen/#comment-1008</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 19:10:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rotstehtunsgut.de/?p=1099#comment-1008</guid>
		<description>Verfechter des Wirtschaftsliberalismus&#039; sind jene Menschen, die für konsequente Liberalisierung der Wirtschaft eintreten und dies mit einer bestimmten Rethorik kommunizieren. Ich würde z.B. KT Guttenberg dazu zählen.
Ein Verein ist das nicht, sondern eine Ideologie wie viele andere.

Was ist Wirtschaftsliberalismus? Eine sehr weitgehende Frage. Ich verstehe darunter die Anwendung liberaler Grundsätze auf die Ökonomie. Die Wirtschaftsordnung wird gestaltet nach den theoretischen Grundsätzen des Liberalismus&#039;. Also maximale Freiheit des Einzelnen, Eigenverantwortung und ein (in wirtschaftspolitischer Hinsicht) schlanker Staat.

Gegner dieser Ideologie sind naturgemäß diejenigen, die sich für eine gestaltenden Staat, für weitgehende Regulierung einsetzen.

Zu der Frage ob es in dieser Weltsicht mehr als Schwarz und Weiß gibt kann ich dir eine ganz einfach Antwort geben: Ja. Ich bin kein wirtschaftsliberaler, mich trennen aber Welten von einem orthodoxen Sozialisten, der ebenfalls kein wirtschaftsliberaler ist. Achim Hecht ist ein Libertärer und (damit) wirtschaftsliberaler, Libertäre trennen aber Welten von einem KT Guttenberg, der in gesellschaftspolitischer Hinsicht ganz und garnicht liberal ist.

Jedem ist klar, dass Begriffe, die Ideologien beschreiben immer relativ unscharf sind. Zur Kategorisierung eigenen sie sich trotzdem.

Achim Hechts Definition des &quot;Wirtschaftsliberalen&quot; finde ich zwar interessant, aber sie trifft für mich nicht zu. Das Attribut &quot;wirtschaftsliberal&quot; bezieht sich eben nur auf die wirtschaftspolitische Ausrichtung. Ein jeder Wirtschaftsliberaler kann dabei genauso gesellschaftspolitisch konersvativ sein oder auch libertäre Ansichten vertreten. Genauso wie es Sozialisten gibt, die sich gesellschaftspolitisch eher konservative positionieren und andere, die sich progressiv geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verfechter des Wirtschaftsliberalismus’ sind jene Menschen, die für konsequente Liberalisierung der Wirtschaft eintreten und dies mit einer bestimmten Rethorik kommunizieren. Ich würde z.B. KT Guttenberg dazu zählen.<br />
Ein Verein ist das nicht, sondern eine Ideologie wie viele andere.</p>
<p>Was ist Wirtschaftsliberalismus? Eine sehr weitgehende Frage. Ich verstehe darunter die Anwendung liberaler Grundsätze auf die Ökonomie. Die Wirtschaftsordnung wird gestaltet nach den theoretischen Grundsätzen des Liberalismus’. Also maximale Freiheit des Einzelnen, Eigenverantwortung und ein (in wirtschaftspolitischer Hinsicht) schlanker Staat.</p>
<p>Gegner dieser Ideologie sind naturgemäß diejenigen, die sich für eine gestaltenden Staat, für weitgehende Regulierung einsetzen.</p>
<p>Zu der Frage ob es in dieser Weltsicht mehr als Schwarz und Weiß gibt kann ich dir eine ganz einfach Antwort geben: Ja. Ich bin kein wirtschaftsliberaler, mich trennen aber Welten von einem orthodoxen Sozialisten, der ebenfalls kein wirtschaftsliberaler ist. Achim Hecht ist ein Libertärer und (damit) wirtschaftsliberaler, Libertäre trennen aber Welten von einem KT Guttenberg, der in gesellschaftspolitischer Hinsicht ganz und garnicht liberal ist.</p>
<p>Jedem ist klar, dass Begriffe, die Ideologien beschreiben immer relativ unscharf sind. Zur Kategorisierung eigenen sie sich trotzdem.</p>
<p>Achim Hechts Definition des „Wirtschaftsliberalen” finde ich zwar interessant, aber sie trifft für mich nicht zu. Das Attribut „wirtschaftsliberal” bezieht sich eben nur auf die wirtschaftspolitische Ausrichtung. Ein jeder Wirtschaftsliberaler kann dabei genauso gesellschaftspolitisch konersvativ sein oder auch libertäre Ansichten vertreten. Genauso wie es Sozialisten gibt, die sich gesellschaftspolitisch eher konservative positionieren und andere, die sich progressiv geben.</p>
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