Wie der Tagesspiegel berichtet, wird der Bundesrechnungshof Ulla Schmidt attestieren, ihren Dienstwagen völlig korrekt gebraucht zu haben. Der Schaden der „Affäre”, die jetzt doch wohl keine ist, dürfte sich nicht mehr rückgängig machen. Stammtische und BILD werden über dieses lästige Detail wohl hinweggehen. Wenn die Medien fair berichten würden, würden sie diese Entlastung auf genau die gleiche Art und Weise aufmachen wie die vermeintliche Affäre. Dies ist jedoch kaum zu erwarten…

Diese ganze Affäre ist ein einziger Wahlkampfaffentanz. Da wird mal eben eine begabte Ministerin abgeschossen, obwohl so gut wie jeder SPD-Minister seinen Dienstwagen im Urlaub nutzt, außerdem Seehofer und Aigner. Aber wie du schon sagtest: Lästige Details. Es lebe der herbeigeschriebene Skandal und die ein Hoch auf die Ärztelobby!
Man kann sich nur wundern über diese Medienlandschaft.
Gut, dass Steinmeier nun Schmidt (zurück) ins Kompetenzteam holt. Denn da gehört sie auch hin. Sie hat bewiesen, dass sie den Job kann.
Die Medienlandschaft war der SPD vor Amtsantritt bekannt. Und Jammern hilft nicht.
Das machen sie aber bei keinem Thema und auch bei keiner Partei. Die Sau ist schon durchs Dorf gejagt, da interessiert sich doch 3 Wochen (abhängig davon, wie lange man drauf rumgeritten ist) später keiner mehr dafür. Völlig egal, ob es um Dienstwagen, Verhaftungen, Bestechungsskandale oder sonst was geht.