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	<title>Kommentare zu: Die grünen Nannys aus dem Südwesten (II)</title>
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	<description>SPD, Politik und Gesellschaft</description>
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		<title>Von: califax</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/03/die-grunen-nannys-aus-dem-sudwesten-ii/#comment-937</link>
		<dc:creator>califax</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 22:30:57 +0000</pubDate>
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		<description>In den USA werden ganz legal obszöne Unmengen von Alkohol in der schönsten Öffentlichkeit konsumiert. Öffentliche Striptease, angebahnte, vorgetäuschte oder echte Sexualhandlungen bilden den Rahmen dazu an der Küste, wildes Rumgeballer mit scharfer Munition aus Schrotflinten, Repetiergewehren, Vorderladerkanonen und Revolvern bilden den eher innerkontinentalen Rahmen.
Geht man in den Norden, wird es schnell oktoberbeerfestikcooooool! Busreisen. In Konvois. Staatenweit. Autokonvois. Fernseh- und Radiowerbung. Staatenweit.
Dem Publikum präsentiert : Die schlimmsten Dirndls der Welt. Jodelnde Chinesen in seltsamen Lederhosen. Alle, die gerne Nachfolger von Siegfried und Roy, Rammstein, Adolf Hitler oder der Wildecker Herzbuben werden wollen. Und 40-50 Sorten Bier wegen der zeitgleich stattfindenden Weltmeisterschaft im Brauen irgendeiner obskuren Untersorte von untergärigem Bier.
Alles ganz legal unter den schützenden Augen der Staats-, County- und Stadtpolizei.

Es gibt ein paar Staaten, in denen es PC ist, Alkohol für eine teuflische Todsünde zu halten. Also muß man ihn im Nachbarstaat kaufen oder via Internet bzw. Katalog bestellen. Oder einfach schwarzbrennen. Die Strafen sind nicht so sonderlich hoch. Die Richter und Juroren saufen ja auch zu Hause. Und der Innerunionshandel darf ja auch nicht beschnitten werden. Der Binnenmarkt hat Verfassungsrang auf Bundesebene.

In den meisten, vielleicht allen, Staaten wird es bestraft, wenn man mit einer Flasche Alk auf dem Beifahrersitz durch die Gegend fährt. Wer nicht beim Fahren säuft, soll gefälligst die gehaltvollen Einkäufe in den Kofferraum packen. Das soll einfach der Polizei die Kontrollen erleichtern. Dafür gibt es dort keine Ausweispflicht. Das wäre unser Pendant.

Öffentliches Trinken im Alltag ist in den meisten Gegenden auch erlaubt. In vielen Gegenden ist man aber verpflichtet, den Alkohol so zu verpacken, daß Kinder nicht sehen, was der coole lustige Onkel da so genußvoll schlürft.
Das Ergebnis ist, daß braune flaschengroße Papiertüten zu einer Kulturikone geworden sind, die man für alle möglichen mehr oder weniger schlechten Witze benutzt.
Und natürlich wird Fehlverhalten wegen Vollsuffs bestraft. Genau wie bei uns. In Presseberichten fällt nur gerne das Fehlverhalten unter den Tisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA werden ganz legal obszöne Unmengen von Alkohol in der schönsten Öffentlichkeit konsumiert. Öffentliche Striptease, angebahnte, vorgetäuschte oder echte Sexualhandlungen bilden den Rahmen dazu an der Küste, wildes Rumgeballer mit scharfer Munition aus Schrotflinten, Repetiergewehren, Vorderladerkanonen und Revolvern bilden den eher innerkontinentalen Rahmen.<br />
Geht man in den Norden, wird es schnell oktoberbeerfestikcooooool! Busreisen. In Konvois. Staatenweit. Autokonvois. Fernseh– und Radiowerbung. Staatenweit.<br />
Dem Publikum präsentiert : Die schlimmsten Dirndls der Welt. Jodelnde Chinesen in seltsamen Lederhosen. Alle, die gerne Nachfolger von Siegfried und Roy, Rammstein, Adolf Hitler oder der Wildecker Herzbuben werden wollen. Und 40–50 Sorten Bier wegen der zeitgleich stattfindenden Weltmeisterschaft im Brauen irgendeiner obskuren Untersorte von untergärigem Bier.<br />
Alles ganz legal unter den schützenden Augen der Staats-, County– und Stadtpolizei.</p>
<p>Es gibt ein paar Staaten, in denen es PC ist, Alkohol für eine teuflische Todsünde zu halten. Also muß man ihn im Nachbarstaat kaufen oder via Internet bzw. Katalog bestellen. Oder einfach schwarzbrennen. Die Strafen sind nicht so sonderlich hoch. Die Richter und Juroren saufen ja auch zu Hause. Und der Innerunionshandel darf ja auch nicht beschnitten werden. Der Binnenmarkt hat Verfassungsrang auf Bundesebene.</p>
<p>In den meisten, vielleicht allen, Staaten wird es bestraft, wenn man mit einer Flasche Alk auf dem Beifahrersitz durch die Gegend fährt. Wer nicht beim Fahren säuft, soll gefälligst die gehaltvollen Einkäufe in den Kofferraum packen. Das soll einfach der Polizei die Kontrollen erleichtern. Dafür gibt es dort keine Ausweispflicht. Das wäre unser Pendant.</p>
<p>Öffentliches Trinken im Alltag ist in den meisten Gegenden auch erlaubt. In vielen Gegenden ist man aber verpflichtet, den Alkohol so zu verpacken, daß Kinder nicht sehen, was der coole lustige Onkel da so genußvoll schlürft.<br />
Das Ergebnis ist, daß braune flaschengroße Papiertüten zu einer Kulturikone geworden sind, die man für alle möglichen mehr oder weniger schlechten Witze benutzt.<br />
Und natürlich wird Fehlverhalten wegen Vollsuffs bestraft. Genau wie bei uns. In Presseberichten fällt nur gerne das Fehlverhalten unter den Tisch.</p>
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		<title>Von: panschomanscho</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/03/die-grunen-nannys-aus-dem-sudwesten-ii/#comment-936</link>
		<dc:creator>panschomanscho</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 17:08:33 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Nachdem wir GRÜNEN uns zu Recht gegen die “Internetsperre” ausgesprochen haben, da sie nicht gegen Kinderpornographie an sich vorgeht, sondern nur brave Büger vorm Anblick derselben schützt ...&quot;

Dieser Satz macht doch schon klar, dass der Kommentar nicht ernst gemeint ist ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Nachdem wir GRÜNEN uns zu Recht gegen die “Internetsperre” ausgesprochen haben, da sie nicht gegen Kinderpornographie an sich vorgeht, sondern nur brave Büger vorm Anblick derselben schützt …”</p>
<p>Dieser Satz macht doch schon klar, dass der Kommentar nicht ernst gemeint ist …</p>
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	<item>
		<title>Von: Johann</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/03/die-grunen-nannys-aus-dem-sudwesten-ii/#comment-935</link>
		<dc:creator>Johann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 16:07:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hahaha, ein Sozialdemokrat macht es einem Grünen zum Vorwurf, wenn dieser nach dem Staat ruft ... Mei, was kommt als nächstes? Die rote Heuschrecke? LOL</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hahaha, ein Sozialdemokrat macht es einem Grünen zum Vorwurf, wenn dieser nach dem Staat ruft … Mei, was kommt als nächstes? Die rote Heuschrecke? LOL</p>
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		<title>Von: Christian Soeder</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/03/die-grunen-nannys-aus-dem-sudwesten-ii/#comment-934</link>
		<dc:creator>Christian Soeder</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 10:22:51 +0000</pubDate>
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		<description>Dass in den USA öffentlich kein Alkohol getrunken werden darf, stimmt. Dass es jedoch eine Einschränkung der bürgerlichen Freiheitsrechte ist, ist hingegen nicht minder richtig. Wenn Amerikaner in Deutschland sind, sind sie meist erstaunt, zumindest ist das meine Erfahrung, dass sie Alkohol in der Öffentlichkeit trinken können und sie ihn nicht vor der Polizei verstecken müssen. Dass man im Süden Deutschlands zu Alkohol ein anderes Verhältnis hat als im Norden, ist wahrscheinlich richtig, aber inwiefern das als Gegenthese zu meinem Artikel taugt, ist mir nicht klar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass in den USA öffentlich kein Alkohol getrunken werden darf, stimmt. Dass es jedoch eine Einschränkung der bürgerlichen Freiheitsrechte ist, ist hingegen nicht minder richtig. Wenn Amerikaner in Deutschland sind, sind sie meist erstaunt, zumindest ist das meine Erfahrung, dass sie Alkohol in der Öffentlichkeit trinken können und sie ihn nicht vor der Polizei verstecken müssen. Dass man im Süden Deutschlands zu Alkohol ein anderes Verhältnis hat als im Norden, ist wahrscheinlich richtig, aber inwiefern das als Gegenthese zu meinem Artikel taugt, ist mir nicht klar.</p>
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		<title>Von: christian</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/08/03/die-grunen-nannys-aus-dem-sudwesten-ii/#comment-933</link>
		<dc:creator>christian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 10:16:36 +0000</pubDate>
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		<description>der süden, alkohol und die definition von nahrunsgmitteln hatte schon immer wenig zu tun mit der gesamtdeutschen betrachtungsweise. würden die politik cannabis legalisieren und nicht entkriminalisieren, gäbe es auch gesprächsbedarf bzgl. der öffentlichkeit von drogenkonsum. in holland darf öffentlich nicht gekifft werden, in den usa darf öffentlich kein alkohol konsumiert werden. das als konservativ zu bezeichnen, herr söder, wäre dann wieder eine süddeutsche betrachtungsweise oder schlichtweg bigott.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der süden, alkohol und die definition von nahrunsgmitteln hatte schon immer wenig zu tun mit der gesamtdeutschen betrachtungsweise. würden die politik cannabis legalisieren und nicht entkriminalisieren, gäbe es auch gesprächsbedarf bzgl. der öffentlichkeit von drogenkonsum. in holland darf öffentlich nicht gekifft werden, in den usa darf öffentlich kein alkohol konsumiert werden. das als konservativ zu bezeichnen, herr söder, wäre dann wieder eine süddeutsche betrachtungsweise oder schlichtweg bigott.</p>
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