Meine Forderung, Peter Harry Carstensen, der unpolitische Landesvater, müsse zurücktreten, kann ich weiterhin aufrecht erhalten. Allerdings hat sich die Situation verändert, wie Jens schon ausführte, und meine Begründung für den notwendigen Rücktritt Carstensens hat sich dementsprechend geändert. Die nähere Erläuterung überlasse ich der Einfachheit halber SPD-SH-Chef Ralf Stegner:
„Man weiß gar nicht, was man merkwürdiger finden soll: dass jemand dem Parlament die Unwahrheit sagt, oder aber dass er behauptet hat, dass er den Brief nicht richtig gelesen hat, der etwas mehr als eine Seite lang war.”
Dass der ehemalige CDU-Wirtschaftsminister Werner Marnette seinem ehemaligen Chef keine guten Noten ausstellt, dürfte nicht verwundern, die Härte des Vorwurfs überrascht aber schon:
„Es gab für Peter Harry Carstensen schon früher genügend Gründe, die Koalition platzen zu lassen […]. Zum jetzigen Zeitpunkt aber gab es keinen erkennbaren Grund. Das ist reine Wahlkampftaktik.”
Alles in allem: Peter Harry Carstensen ist als Landesvater Schleswig-Holsteins untragbar geworden. Der Rücktritt ist unvermeidlich.


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