Der Quatschkopp der Jungen Union

Dirk Kurbjuweit hat im SPIEGEL im Mai diesen Jahres einen länge­ren Artikel über Philipp Mißfelder veröf­fent­licht — und ihn in kein gerade posi­ti­ves Licht getaucht:

Es geht jetzt um Philipp Mißfelder, es geht um den Zustand des Menschen in der Politik. Bislang hat Mißfelder sich beson­ders gut im poli­ti­schen System zurecht­ge­fun­den. Niemand hat so schnell Karriere in der CDU gemacht wie er. […] Er geht mit langen, trägen Schritten, sein Kopf ist gebeugt. Aus der Ferne könnte man ihn für einen alten Mann halten.

Extra3 hat sich der Thematik dankens­wer­ter Weise ange­nom­men und dem „Quatschkopp der Jungen Union” einen Song gewid­met:

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Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

8 Gedanken zu „Der Quatschkopp der Jungen Union“

  1. Also du kannst den Namen denke ich, bis auf einige wenige ausnah­men, leider belie­big austau­schen — der Artikel würde nichts an Wahrheitsgehalt verlie­ren.…

  2. Der Artikel ist unbe­dingt zu empfeh­len — Ich bin übri­gens der Meinung, dass Philipp Missfelder eine Extremform des Berufspolitikers darstellt. Dass alle oder der Großteil Politiker so sind — wie meine zwei Vorredner impli­zie­ren — halte ich für Unsinn.

  3. Mißfelder würde ich nicht als Extrem bezeich­nen — er ist Machtpolitiker wie viele andere auch. Und ich bin der Meinung, dass es viele von dieser Sorte gibt und damit der Name belie­big austausch­bar ist. Es gibt wenige Politiker, die ihre eigene Karriere einem großen Ziel unter­ord­nen, sondern immer mehr die das große Ziel aus dem Blick verlie­ren und bei denen die Karriere in den Vordergrund rückt

  4. Hast du den Artikel den gelesen? Es läuft einem bei der Lektüre kalt den Rücken runter. Dass bei den meisten Berufspolitikern die Karriere durch­aus eine wich­tige Roll spielt bezweifle ich nicht, dass sie aber derart domi­nant wie beim Riesenbaby der CDU ist, das bezweifle ich schon.
    Missfelder ist nicht einfach nur ein gesichts- und visi­ons­lo­ser Hinterbänkler, der seinen Posten behal­ten will. Davon gibt es viele. Er ist ein gesichts- und visi­ons­lo­ser Kariierist, der ganz nach oben will.

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