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	<title>Kommentare zu: Die eigene Welt der Netzgemeinde</title>
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	<description>SPD, Politik und Gesellschaft</description>
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		<title>Von: Politik erklärt &#187; Das merkwürdige Demokratieverständnis der Netzsperren-Gegner</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/06/17/die-eigene-welt-der-netzgemeinde/#comment-569</link>
		<dc:creator>Politik erklärt &#187; Das merkwürdige Demokratieverständnis der Netzsperren-Gegner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 06:50:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die zweite Merkwürdigkeit im Demokratieverständnis der Kritiker ist die Geringschätzung des parlamentarischen Verfahrens und der parlamentarischen Mehrheit, die für das Gesetz zustande gekommen ist. Natürlich gab und gibt es Parlamentsentscheidungen, die sachlich falsch sind. Aber ein Großteil der Abgeordneten - und wohl auch ein Großteil der Deutschen - hält die jetzt verabschiedeten Maßnahmen für adäquat angesichts des Problems. Niemand erwartet, dass der AK Zensur diese Einschätzung teilt, aber zumindest sollte er diese Mehrheit insoweit respektieren, dass er nicht gleich den Verhandlungstisch im Trotz umwirft. Der AK Zensur spricht nur für einen kleinen Teil der Internet-Nutzer. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Die zweite Merkwürdigkeit im Demokratieverständnis der Kritiker ist die Geringschätzung des parlamentarischen Verfahrens und der parlamentarischen Mehrheit, die für das Gesetz zustande gekommen ist. Natürlich gab und gibt es Parlamentsentscheidungen, die sachlich falsch sind. Aber ein Großteil der Abgeordneten — und wohl auch ein Großteil der Deutschen — hält die jetzt verabschiedeten Maßnahmen für adäquat angesichts des Problems. Niemand erwartet, dass der AK Zensur diese Einschätzung teilt, aber zumindest sollte er diese Mehrheit insoweit respektieren, dass er nicht gleich den Verhandlungstisch im Trotz umwirft. Der AK Zensur spricht nur für einen kleinen Teil der Internet-Nutzer. […]</p>
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		<title>Von: Sebastian Broch</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/06/17/die-eigene-welt-der-netzgemeinde/#comment-568</link>
		<dc:creator>Sebastian Broch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 19:32:00 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt, eine Generation verlieren wir deshalb nicht, es gibt genügend junge Menschen die das Internet zwar nutzen, aber nicht affin in der Sache sind. Wie bei so vielen Sachen, juckt es der Mehrheit nicht was in der Hinsicht geschieht. Andererseits ist das keine Rechtfertigung und ändert nichts an der Tatsache, dass nicht wenige Jugendliche sich anders politisch orientieren (Stichwort Piraten) und die SPD in einigen Kreisen sich dadurch nicht gerade beliebter gemacht hat. Guter Text.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt, eine Generation verlieren wir deshalb nicht, es gibt genügend junge Menschen die das Internet zwar nutzen, aber nicht affin in der Sache sind. Wie bei so vielen Sachen, juckt es der Mehrheit nicht was in der Hinsicht geschieht. Andererseits ist das keine Rechtfertigung und ändert nichts an der Tatsache, dass nicht wenige Jugendliche sich anders politisch orientieren (Stichwort Piraten) und die SPD in einigen Kreisen sich dadurch nicht gerade beliebter gemacht hat. Guter Text.</p>
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		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/06/17/die-eigene-welt-der-netzgemeinde/#comment-567</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 14:20:49 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Ich halte es auch für vermessen zu behaupten, dass die SPD mit der Zustimmung eine ganze Generation verliert.
&lt;/blockquote&gt;
Stimmt, die hat sie (und die andere Volkspartei CDU) schon verloren. Das jetzt ist nur noch ein bisschen Nachglut.

Gerade noch um die 30&#039;000 Mitglieder in der SPD sind unter 30 (5,8%). Das waren in den 70ern (die man nicht wirklich vergleichen kann, ich weiss) mal 200&#039;000 (20%).

Fast die Hälfte der Mitglieder ist bereits im Ruhestand. Ich weiss nicht, wie der Spagat gelingen kann, einerseits junge Menschen zu motivieren, in die SPD einzutreten und mitzuarbeiten und auf der anderen Seite die altbewährten Strukturen zu erhalten. Der durchschnittliche Ortsvorstand ist Anfang 50, ca. 17 Jahre in der SPD und hat vermutlich eine ganz andere Prioritätenliste als der Mittzwanziger, der etwas ändern möchte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Ich halte es auch für vermessen zu behaupten, dass die SPD mit der Zustimmung eine ganze Generation verliert.
</p></blockquote>
<p>Stimmt, die hat sie (und die andere Volkspartei CDU) schon verloren. Das jetzt ist nur noch ein bisschen Nachglut.</p>
<p>Gerade noch um die 30’000 Mitglieder in der SPD sind unter 30 (5,8%). Das waren in den 70ern (die man nicht wirklich vergleichen kann, ich weiss) mal 200’000 (20%).</p>
<p>Fast die Hälfte der Mitglieder ist bereits im Ruhestand. Ich weiss nicht, wie der Spagat gelingen kann, einerseits junge Menschen zu motivieren, in die SPD einzutreten und mitzuarbeiten und auf der anderen Seite die altbewährten Strukturen zu erhalten. Der durchschnittliche Ortsvorstand ist Anfang 50, ca. 17 Jahre in der SPD und hat vermutlich eine ganz andere Prioritätenliste als der Mittzwanziger, der etwas ändern möchte.</p>
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