Ein Generalsekretär soll die Position der Partei nach außen zugespitzt vertreten und bisweilen auch aggressiv auftreten. Hubertus Heil hat da so seine Schwierigkeiten mit. Er lies sich nicht nehmen, der FDP nach der Europawahl als Erster zu gratulieren. Das ist nicht Aufgabe eines Generalsekretärs.
Andere haben das verstanden:
„Steinmeier hat von Schröder die gleiche plumpe Strategie abgekupfert. Die SPD sollte sich lieber schämen für ihren Söldner aus Russland. Die unrühmliche Rolle, die der Altkanzler bei der Opel-Rettung gespielt hat, zeigt, dass er nicht mehr als der Autoschieber Gerd ist, der sich für russische Interessen einsetzt anstatt für deutsche Arbeitsplätze. Wir sind stolz auf unseren schwarzen Baron.”
So klingt ein Generalsekretär, Hubertus.

„Der Söldner aus Russland”, „Autoschieber Gerd”.
Genial.
Hubertus erfüllt nur die Hälfte seines Jobs: er ist ein guter Sekretär, aber ganz sicher kein General.
Andrea wäre eine super Generälin gewesen. Die muss nur den Mund aufmachen und die Konservativen drehen schon durch. :-)
Du hättest Kajo Wasserhövels Rede auf der Berliner Landesvertreterversammlung hören müssen. Der Mann ist nicht nur ein guter und stiller Arbeiter im Hintergrund. Nein, der kann auch zuspitzen und austeilen.
Kann sein, dass Kajo das auch kann; das SPD-Präsidium sah das offensichtlich anders.
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