Heute tagte in Berlin eine der größten parlamentatischen Versammlungen der Welt: die Bundesversammlung. 1224 Menschen, deren einzige Aufgabe darin bestand, den Bundespräsidenten von Deutschland zu wählen. Geworden ist es wieder Horst Köhler, für Gesine Schwan hat es leider nicht gereicht. 613 Stimmen hat Köhler erhalten, damit die exakte Mehrheit, um gewählt zu werden — wie einst Adenauer, mit dem Unterschied, dass sich Köhler nicht selbst wählen wollte. Eine Punktlandung.


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