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	<title>Kommentare zu: Warum der Kampf gegen Rechts nach wie vor notwendig ist</title>
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	<description>SPD, Politik und Gesellschaft</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 14:39:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Friederich</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-327</link>
		<dc:creator>Friederich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 10:26:14 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt; Es gibt kein Volk der Juden. Juden sind eine Religionsgemeinschaft.&lt;/blockquote&gt;
Diese These ist selbst unter Juden höchst umstritten. Es gibt z. B. in Israel als Juden anerkannte Buddhisten, was ja nur dann einen Sinn ergibt, wenn das Judentum zumindest auch als Volkszugehörigkeit gesehen wird. Wir werden diesen Gelehrtenstreit (Volk oder Religionsgemeinschaft) hier nicht entscheiden; er tut auch nichts zur Sache. Es ist dem einzelnen Juden wahrscheinlich völlig egal, ob er als Volksangehöriger oder als Religionsangehöriger ermordet wird.

&lt;blockquote&gt; … kann also das Wesen des Judentums garnicht vernichten …&lt;/blockquote&gt;
Wie gesagt, es geht nicht um die Vernichtung des »Judentums« als abstraktem Begriff, sondern um die Vernichtung ganz tatsächlicher Personen jüdischer Volks- oder Religionszugehörigkeit. Diese Vernichtung, die von den Palästinenserorganisationen immer wieder proklamiert wird, wird nur aufgehalten, solange es einen starken und wehrhaften israelischen Staat in eindeutig jüdischen Händen gibt. Das kannst Du jetzt gern als rassistisch abqualifizieren, ist mir egal, weil ich weiß, daß Dein Multikultigeschwurbel geradewegs in zu Pogromen und Genozid führt. Die Palästinenser haben immer klargemacht, daß es für sie keine dauerhafte Lösung unterhalb der physischen Vernichtung der Juden im Nahen Osten gibt. Dazu ist jedes Mittel recht, sei es nun Demographie oder Nuklearrüstung. Wer das nicht wahrhaben will, lebt in einer virtuellen Wunschwelt. Wer darüberhinaus auch noch annimmt, die Palästinenser würden zu prosemitischen, friedliebenden, mülltrennenden, demographisch gebremsten Gutmenschen nach deutschem Muster, wenn man ihnen nur genug Geld in die Hand drückt (sorry, aber auf Deine demographischen Kausalconstrukte kann ich nicht anders als ironisch reagieren), der hat die Triebkräfte, die den Nahostkonflikt anheizen, nicht in einem Maße verstanden, das es angeraten sein ließe, daß er sich überhaupt zum Thema äußert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p> Es gibt kein Volk der Juden. Juden sind eine Religionsgemeinschaft.</p></blockquote>
<p>Diese These ist selbst unter Juden höchst umstritten. Es gibt z. B. in Israel als Juden anerkannte Buddhisten, was ja nur dann einen Sinn ergibt, wenn das Judentum zumindest auch als Volkszugehörigkeit gesehen wird. Wir werden diesen Gelehrtenstreit (Volk oder Religionsgemeinschaft) hier nicht entscheiden; er tut auch nichts zur Sache. Es ist dem einzelnen Juden wahrscheinlich völlig egal, ob er als Volksangehöriger oder als Religionsangehöriger ermordet wird.</p>
<blockquote><p> … kann also das Wesen des Judentums garnicht vernichten …</p></blockquote>
<p>Wie gesagt, es geht nicht um die Vernichtung des »Judentums« als abstraktem Begriff, sondern um die Vernichtung ganz tatsächlicher Personen jüdischer Volks– oder Religionszugehörigkeit. Diese Vernichtung, die von den Palästinenserorganisationen immer wieder proklamiert wird, wird nur aufgehalten, solange es einen starken und wehrhaften israelischen Staat in eindeutig jüdischen Händen gibt. Das kannst Du jetzt gern als rassistisch abqualifizieren, ist mir egal, weil ich weiß, daß Dein Multikultigeschwurbel geradewegs in zu Pogromen und Genozid führt. Die Palästinenser haben immer klargemacht, daß es für sie keine dauerhafte Lösung unterhalb der physischen Vernichtung der Juden im Nahen Osten gibt. Dazu ist jedes Mittel recht, sei es nun Demographie oder Nuklearrüstung. Wer das nicht wahrhaben will, lebt in einer virtuellen Wunschwelt. Wer darüberhinaus auch noch annimmt, die Palästinenser würden zu prosemitischen, friedliebenden, mülltrennenden, demographisch gebremsten Gutmenschen nach deutschem Muster, wenn man ihnen nur genug Geld in die Hand drückt (sorry, aber auf Deine demographischen Kausalconstrukte kann ich nicht anders als ironisch reagieren), der hat die Triebkräfte, die den Nahostkonflikt anheizen, nicht in einem Maße verstanden, das es angeraten sein ließe, daß er sich überhaupt zum Thema äußert.</p>
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		<title>Von: arnomane</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-326</link>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 09:18:12 +0000</pubDate>
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		<description>Zunächst mal hab ich das als meine persönliche Meinung bewusst in Klammern geschrieben und behaupte nicht, dass diese der Weisheit letzter Schluss sei.

Aber warum sollte ein gemeinsamer Staat von Israelis und Palästinensern die Ausrottung der israelischen Juden bedeuten?

Eines dieser Ausrottungsgefahrargumente ist die &quot;völkische Unterbutterung&quot;. Es werden aber immer dann viele Kinder geboren, wenn es den Menschen schlecht geht. Es kann doch niemand ernsthaft glauben, dass in Wohlstand lebende Palästinenser von dieser Regel eine Ausnahme machen würden.

Das nächste dieser Ausrottungsgefahrargumente ist die Ideologie vom &quot;Judenvolk&quot;. Es gibt kein Volk der Juden. Juden sind eine Religionsgemeinschaft. Auch dieser ganze Quatsch von DEN genetischen Juden ist doch Naziideologie weitergesponnen (auch Cohen-Familienmitglieder ändern nichts daran). Eine &quot;Vermischung&quot; von Palästinensern und Israelis kann also das Wesen des Judentums garnicht vernichten, weil es kein genetisches Judentum gibt.

Ich weigere mich irgendwelchen ethnopluralistischen Mist (jeder schön für sich in seinem homogenen Staatslebensraum) über die Hintertür des Staates Israel salonfähig machen zu wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst mal hab ich das als meine persönliche Meinung bewusst in Klammern geschrieben und behaupte nicht, dass diese der Weisheit letzter Schluss sei.</p>
<p>Aber warum sollte ein gemeinsamer Staat von Israelis und Palästinensern die Ausrottung der israelischen Juden bedeuten?</p>
<p>Eines dieser Ausrottungsgefahrargumente ist die „völkische Unterbutterung”. Es werden aber immer dann viele Kinder geboren, wenn es den Menschen schlecht geht. Es kann doch niemand ernsthaft glauben, dass in Wohlstand lebende Palästinenser von dieser Regel eine Ausnahme machen würden.</p>
<p>Das nächste dieser Ausrottungsgefahrargumente ist die Ideologie vom „Judenvolk”. Es gibt kein Volk der Juden. Juden sind eine Religionsgemeinschaft. Auch dieser ganze Quatsch von DEN genetischen Juden ist doch Naziideologie weitergesponnen (auch Cohen-Familienmitglieder ändern nichts daran). Eine „Vermischung” von Palästinensern und Israelis kann also das Wesen des Judentums garnicht vernichten, weil es kein genetisches Judentum gibt.</p>
<p>Ich weigere mich irgendwelchen ethnopluralistischen Mist (jeder schön für sich in seinem homogenen Staatslebensraum) über die Hintertür des Staates Israel salonfähig machen zu wollen.</p>
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	</item>
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		<title>Von: arnomane</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-325</link>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 08:42:27 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Definition von mir ist zugespitzt das was du auch im Wikipediaartikel dazu finden kannst (http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus).

Benes und Stalin hatten auch klare völkische Tendenzen:
* Die Benesdekrete, die sich ja auch gegen Ungarn richteten, welche also kein &quot;Tätervolk&quot; waren, waren ein Mittel um einen ethnisch homogenen Staat zu schaffen.
* Stalin hatte bspw. in den 50er Jahren eine &quot;Säuberung&quot; zu verantworten, die explizit auch gegen Juden gerichtet war.

Warum sollte man rechtsextreme Tendenzen in real existierendenden kommunistischen Staaten verschweigen oder umdeuten? Der Rechtsextremismus verschwindet doch nicht einfach so durch eine andere vorherrschenden Ideologie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Definition von mir ist zugespitzt das was du auch im Wikipediaartikel dazu finden kannst (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus</a>).</p>
<p>Benes und Stalin hatten auch klare völkische Tendenzen:<br />
* Die Benesdekrete, die sich ja auch gegen Ungarn richteten, welche also kein „Tätervolk” waren, waren ein Mittel um einen ethnisch homogenen Staat zu schaffen.<br />
* Stalin hatte bspw. in den 50er Jahren eine „Säuberung” zu verantworten, die explizit auch gegen Juden gerichtet war.</p>
<p>Warum sollte man rechtsextreme Tendenzen in real existierendenden kommunistischen Staaten verschweigen oder umdeuten? Der Rechtsextremismus verschwindet doch nicht einfach so durch eine andere vorherrschenden Ideologie.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Friederich</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-324</link>
		<dc:creator>Friederich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 08:26:28 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Nochmal. “Lebkuchenmann” und “Lebkuchensparte” zeigt deutlich, dass du nicht in der Lage bist, dich eindeutig von Attentaten und Gewalttaten allgemein zu distanzieren … sondern Gewalt mit Gegengewalt rechtfertigst.&lt;/blockquote&gt;
Das ist völliger Unsinn. Diese Begrifflichkeit zeigt nichts anderes als eine Neigung zu Ironie, keinesfalls aber zu Gewalt. Tut mir leid, ich hatte nicht mit dieser vollständigen linken Humorlosigkeit gerechnet, werde ironische Bemerkungen künftig meiden und auf »bierernst« umschalten.

&lt;blockquote&gt;Ich habe nirgendwo “links” mit Gut gleichgesetzt. Das entspringt deiner Phantasie.&lt;/blockquote&gt;
Das kann man so nicht sagen. Sowohl Du als auch C. Söder hast sehr deutlich darauf hingewiesen, daß alles, was diktatorisch, gewalttätig usw. ist &lt;i&gt;per definitionem&lt;/i&gt; nicht links sei, sondern rechts. Wenn also alles Böse automatisch als rechts definiert wird, bleibt ja für das Linke nur noch Gutes übrig:

&lt;blockquote&gt;Das Existenzrecht Israels wird von “linker” Seite nicht in Frage gestellt. Wer das Existenzrecht Israels in Frage stellt, ist nicht links, sondern rechts. &lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;Die DDR war jedenfalls in meinen Augen nicht links. Überwachung, Bespitzelung und Misshandlung der eigenen Bevölkerung hat nichts mit “links sein” zu tun.&lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;Menschen die anderen Menschen und ihren Gesellschaften jedes Existenzrecht absprechen, sind definitionsgemäß Rechtsextremisten.&lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;Im Übrigen, was hat bitte Frau Ypsilanti mit Extremisten zu tun??? Warum sollten Demokraten wie Frau Ypsilanti ein Aussteigerprogramm samt Resozialisation benötigen?&lt;/blockquote&gt;
Das will ich gern erklären: Erstens kann niemand als Demokrat gelten, der Fraktionszwang über die freie, gewissensgebundene Ausübung des Abgeordnetenmandates stellt. Der Abgeordnete ist dem Wähler verpflichtet, nicht seiner Partei. Wer dies relativiert, hat ein Demokratieverständnis, wie ich es aus der DDR kenne.
Zweitens: Nach Euren obencitierten Definitionen ist die Linke eine rechtsextreme Partei. Die Linke hat am Berliner Landgericht unmißverständlich &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article3649188/Die-Linke-Wir-sind-Rechtsnachfolgerin-der-SED.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;eidesstattlich erklärt, daß sie einzig legitimer Rechtsnachfolder der SED ist.&lt;/a&gt; Die SED aber hat das Existenzrecht Israels in Frage gestellt, vielen Menschen ihr Existenzrecht abgesprochen und ist damit Eurer eigenen Definitionen gemäß eine rechtsextremistische Partei. Frau Ypsilanti hat also den vehementen Versuch unternommen, einer rechtsextremistischen Partei erstens zu exekutiver Macht zu verhelfen, sie damit zweitens »salonfähig« zu machen und ihr scheinbare Legitimität zu verleihen. Daß Frau Nissen, die mehrfach Abgeordneten, die Ihr Recht auf freie Mandatsausübung wahrgenommen haben, das Recht auf körperliche Unversehrtheit abgesprochen hat (teeren und federn, Beine abfaulen) macht sie nicht weniger zu einer (nach Eurer Definition rechtsextremen) Resozialisierungskandidatin wie Frau Ypsilanti.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nochmal. “Lebkuchenmann” und “Lebkuchensparte” zeigt deutlich, dass du nicht in der Lage bist, dich eindeutig von Attentaten und Gewalttaten allgemein zu distanzieren … sondern Gewalt mit Gegengewalt rechtfertigst.</p></blockquote>
<p>Das ist völliger Unsinn. Diese Begrifflichkeit zeigt nichts anderes als eine Neigung zu Ironie, keinesfalls aber zu Gewalt. Tut mir leid, ich hatte nicht mit dieser vollständigen linken Humorlosigkeit gerechnet, werde ironische Bemerkungen künftig meiden und auf »bierernst« umschalten.</p>
<blockquote><p>Ich habe nirgendwo “links” mit Gut gleichgesetzt. Das entspringt deiner Phantasie.</p></blockquote>
<p>Das kann man so nicht sagen. Sowohl Du als auch C. Söder hast sehr deutlich darauf hingewiesen, daß alles, was diktatorisch, gewalttätig usw. ist <i>per definitionem</i> nicht links sei, sondern rechts. Wenn also alles Böse automatisch als rechts definiert wird, bleibt ja für das Linke nur noch Gutes übrig:</p>
<blockquote><p>Das Existenzrecht Israels wird von “linker” Seite nicht in Frage gestellt. Wer das Existenzrecht Israels in Frage stellt, ist nicht links, sondern rechts. </p></blockquote>
<blockquote><p>Die DDR war jedenfalls in meinen Augen nicht links. Überwachung, Bespitzelung und Misshandlung der eigenen Bevölkerung hat nichts mit “links sein” zu tun.</p></blockquote>
<blockquote><p>Menschen die anderen Menschen und ihren Gesellschaften jedes Existenzrecht absprechen, sind definitionsgemäß Rechtsextremisten.</p></blockquote>
<blockquote><p>Im Übrigen, was hat bitte Frau Ypsilanti mit Extremisten zu tun??? Warum sollten Demokraten wie Frau Ypsilanti ein Aussteigerprogramm samt Resozialisation benötigen?</p></blockquote>
<p>Das will ich gern erklären: Erstens kann niemand als Demokrat gelten, der Fraktionszwang über die freie, gewissensgebundene Ausübung des Abgeordnetenmandates stellt. Der Abgeordnete ist dem Wähler verpflichtet, nicht seiner Partei. Wer dies relativiert, hat ein Demokratieverständnis, wie ich es aus der DDR kenne.<br />
Zweitens: Nach Euren obencitierten Definitionen ist die Linke eine rechtsextreme Partei. Die Linke hat am Berliner Landgericht unmißverständlich <a href="http://www.welt.de/politik/article3649188/Die-Linke-Wir-sind-Rechtsnachfolgerin-der-SED.html" rel="nofollow">eidesstattlich erklärt, daß sie einzig legitimer Rechtsnachfolder der SED ist.</a> Die SED aber hat das Existenzrecht Israels in Frage gestellt, vielen Menschen ihr Existenzrecht abgesprochen und ist damit Eurer eigenen Definitionen gemäß eine rechtsextremistische Partei. Frau Ypsilanti hat also den vehementen Versuch unternommen, einer rechtsextremistischen Partei erstens zu exekutiver Macht zu verhelfen, sie damit zweitens »salonfähig« zu machen und ihr scheinbare Legitimität zu verleihen. Daß Frau Nissen, die mehrfach Abgeordneten, die Ihr Recht auf freie Mandatsausübung wahrgenommen haben, das Recht auf körperliche Unversehrtheit abgesprochen hat (teeren und federn, Beine abfaulen) macht sie nicht weniger zu einer (nach Eurer Definition rechtsextremen) Resozialisierungskandidatin wie Frau Ypsilanti.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Friederich</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-323</link>
		<dc:creator>Friederich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 07:43:56 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt; Menschen die anderen Menschen und ihren Gesellschaften jedes Existenzrecht absprechen, sind definitionsgemäß Rechtsextremisten.&lt;/blockquote&gt;
Also Ihr meint das offensichtlich ernst: Lenin, Mao, Che — alles Nazis? Die Sowjetunion, Kambodscha — rechtsextreme Diktaturen?

&lt;blockquote&gt;(Für mich persönlich ergibt sich daraus die Folgerung: Es kann nur einen gemeinsamen Staat von (jüdischen, soll ja auch arabische geben) Israelis und Palästinensern geben.)&lt;/blockquote&gt;
Das bedeutet de facto die physische Ausrottung der israelischen Juden innerhalb weniger Generationen. So liegen die Dinge nun mal. Man kann nicht zwei Völker in einen Staat zwingen, von denen das eine (arabische) die Ausrottung des anderen (jüdischen) geschworen hat. Der arabische Judenhaß ist ein Factum, das man nicht einfach ignorieren kann, wenn man an Nahostlösungen bastelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p> Menschen die anderen Menschen und ihren Gesellschaften jedes Existenzrecht absprechen, sind definitionsgemäß Rechtsextremisten.</p></blockquote>
<p>Also Ihr meint das offensichtlich ernst: Lenin, Mao, Che — alles Nazis? Die Sowjetunion, Kambodscha — rechtsextreme Diktaturen?</p>
<blockquote><p>(Für mich persönlich ergibt sich daraus die Folgerung: Es kann nur einen gemeinsamen Staat von (jüdischen, soll ja auch arabische geben) Israelis und Palästinensern geben.)</p></blockquote>
<p>Das bedeutet de facto die physische Ausrottung der israelischen Juden innerhalb weniger Generationen. So liegen die Dinge nun mal. Man kann nicht zwei Völker in einen Staat zwingen, von denen das eine (arabische) die Ausrottung des anderen (jüdischen) geschworen hat. Der arabische Judenhaß ist ein Factum, das man nicht einfach ignorieren kann, wenn man an Nahostlösungen bastelt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-322</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 07:24:58 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Menschen die anderen Menschen und ihren Gesellschaften jedes Existenzrecht absprechen, sind definitionsgemäß Rechtsextremisten.
&lt;/blockquote&gt;
Das ist die Definition von wem?
Wenn man ihr folgt, war Pol Pot ebenso ein Rechtsextremist wie Benes und Stalin.
Man kann das natürlich so sehen, allerdings weiss ich dann nicht, wieviel diese Definition wert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Menschen die anderen Menschen und ihren Gesellschaften jedes Existenzrecht absprechen, sind definitionsgemäß Rechtsextremisten.
</p></blockquote>
<p>Das ist die Definition von wem?<br />
Wenn man ihr folgt, war Pol Pot ebenso ein Rechtsextremist wie Benes und Stalin.<br />
Man kann das natürlich so sehen, allerdings weiss ich dann nicht, wieviel diese Definition wert ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: arnomane</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-321</link>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 22:35:21 +0000</pubDate>
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		<description>Menschen die anderen Menschen und ihren Gesellschaften jedes Existenzrecht absprechen, sind definitionsgemäß Rechtsextremisten.

Selbst wenn die Gründung des Staates Israel komplett unrecht/falsch/ungerechtfertigt/usw. gewesen sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass man ein Unrecht (Vertreibung) der Palästinenser aus dem heutigen Israel mit einem weiteren neuen Unrecht (Tilgung Israels von der Landkarte) rechtfertigen kann.

Die Vergangenheit bestimmt die Gegenwart und zwingt die Menschen der Gegenwart, diese Entscheidungen zur Kenntnis zu nehmen und auch zu akzeptieren und buchstäblich das Beste daraus zu machen. Das heißt aber noch lange nicht, dass man deswegen den Palästinensern ihr Recht auf Heimat und Freiheit verweigert.

(Für mich persönlich ergibt sich daraus die Folgerung: Es kann nur einen gemeinsamen Staat von (jüdischen, soll ja auch arabische geben) Israelis und Palästinensern geben.)

Also: Ein Moslem oder maronitischer Christ, der das Existenzrecht Israels infrage stellt ist ein Rechtsextremist, genauso, wie ein Israeli, der das Existenzrecht von Palästinensern infrage stellt ein Rechtsextremist ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen die anderen Menschen und ihren Gesellschaften jedes Existenzrecht absprechen, sind definitionsgemäß Rechtsextremisten.</p>
<p>Selbst wenn die Gründung des Staates Israel komplett unrecht/falsch/ungerechtfertigt/usw. gewesen sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass man ein Unrecht (Vertreibung) der Palästinenser aus dem heutigen Israel mit einem weiteren neuen Unrecht (Tilgung Israels von der Landkarte) rechtfertigen kann.</p>
<p>Die Vergangenheit bestimmt die Gegenwart und zwingt die Menschen der Gegenwart, diese Entscheidungen zur Kenntnis zu nehmen und auch zu akzeptieren und buchstäblich das Beste daraus zu machen. Das heißt aber noch lange nicht, dass man deswegen den Palästinensern ihr Recht auf Heimat und Freiheit verweigert.</p>
<p>(Für mich persönlich ergibt sich daraus die Folgerung: Es kann nur einen gemeinsamen Staat von (jüdischen, soll ja auch arabische geben) Israelis und Palästinensern geben.)</p>
<p>Also: Ein Moslem oder maronitischer Christ, der das Existenzrecht Israels infrage stellt ist ein Rechtsextremist, genauso, wie ein Israeli, der das Existenzrecht von Palästinensern infrage stellt ein Rechtsextremist ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: arnomane</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-320</link>
		<dc:creator>arnomane</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 21:55:23 +0000</pubDate>
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		<description>Nochmal. &quot;Lebkuchenmann&quot; und &quot;Lebkuchensparte&quot; zeigt deutlich, dass du nicht in der Lage bist, dich eindeutig von Attentaten und Gewalttaten allgemein zu distanzieren (ja ich finden den schwarzen Block zum Kotzen und erschreckend!), sondern Gewalt mit Gegengewalt rechtfertigst.

Ich habe nirgendwo &quot;links&quot; mit Gut gleichgesetzt. Das entspringt deiner Phantasie. Im Übrigen, was hat bitte Frau Ypsilanti mit Extremisten zu tun??? Warum sollten Demokraten wie Frau Ypsilanti ein Aussteigerprogramm samt Resozialisation benötigen? Willst du damit sagen ein Aussteigerprogramm aus der Demokratie und Resozialisierung worin?

Na dann gute Nacht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal. „Lebkuchenmann” und „Lebkuchensparte” zeigt deutlich, dass du nicht in der Lage bist, dich eindeutig von Attentaten und Gewalttaten allgemein zu distanzieren (ja ich finden den schwarzen Block zum Kotzen und erschreckend!), sondern Gewalt mit Gegengewalt rechtfertigst.</p>
<p>Ich habe nirgendwo „links” mit Gut gleichgesetzt. Das entspringt deiner Phantasie. Im Übrigen, was hat bitte Frau Ypsilanti mit Extremisten zu tun??? Warum sollten Demokraten wie Frau Ypsilanti ein Aussteigerprogramm samt Resozialisation benötigen? Willst du damit sagen ein Aussteigerprogramm aus der Demokratie und Resozialisierung worin?</p>
<p>Na dann gute Nacht!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-319</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:42:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rotstehtunsgut.de/?p=475#comment-319</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;
Das Existenzrecht Israels wird von “linker” Seite nicht in Frage gestellt. Wer das Existenzrecht Israels in Frage stellt, ist nicht links, sondern rechts.
&lt;/blockquote&gt;
das ist mir - mit Verlaub - zu platt.

Es impliziert, dass es nur einen (sicherlich verabscheuungswürdigen) Grund gibt, die Existenz des israelischen Staates in Frage zu stellen.

Ost-Timor, Aceh, Eritrea, Israel, Palästina, Tibet, Abchasien, Bergkarabach, Nordirland, Baskenland, Korsika, Kuba [..]. Überall auf diesem Planeten kämpfen Menschen, weil sie sich nicht dem/r in ihrer Heimat herrschenden System/Clan/Staat/Ideologie/Religion usw. unterordnen wollen.

Das finde ich war bedauerlich, aber ich käme nie auf die Idee, jemanden, der für die (Weiter-)Existenz eines bestimmten Staatsgebildes kämpft, in die deutschen Begriffe von links und rechts einzuordnen, dazu sind die Ursachen (zumindest mir) zu oft zu komplex.

Natürlich kann man jetzt mit der &quot;deutschen Verantwortung&quot; kommen, aber vermutlich bin ich da zu wenig geschichtsbewusst. Ist denn das Existenzrecht Ost-Timors weniger wert als das Israels?
Im hessischen Leitfaden zur Einbürgerung lautet die 17. Frage:
&lt;blockquote&gt;
Erläutern Sie den Begriff „Existenzrecht“ Israels!(sic)
&lt;/blockquote&gt;
Diese Frage richtet sich der Natur der Sache nach an Nicht-Deutsche. Müssen die jetzt, um Deutsche werden zu dürfen jetzt einen Teil der Verantwortung mitübernehmen?
Darf man als eingebürgerter libanesischer Maronit, der im Zuge des Bürgerkriegs nach Deutschland gekommen ist nicht der Meinung sein, Israel gehöre von der Landkarte (auch wenn man da Auslöser, Ursache und Wirkung vielleicht durcheinanderbringt), ohne deswegen gleich rechts zu sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Das Existenzrecht Israels wird von “linker” Seite nicht in Frage gestellt. Wer das Existenzrecht Israels in Frage stellt, ist nicht links, sondern rechts.
</p></blockquote>
<p>das ist mir — mit Verlaub — zu platt.</p>
<p>Es impliziert, dass es nur einen (sicherlich verabscheuungswürdigen) Grund gibt, die Existenz des israelischen Staates in Frage zu stellen.</p>
<p>Ost-Timor, Aceh, Eritrea, Israel, Palästina, Tibet, Abchasien, Bergkarabach, Nordirland, Baskenland, Korsika, Kuba [..]. Überall auf diesem Planeten kämpfen Menschen, weil sie sich nicht dem/r in ihrer Heimat herrschenden System/Clan/Staat/Ideologie/Religion usw. unterordnen wollen.</p>
<p>Das finde ich war bedauerlich, aber ich käme nie auf die Idee, jemanden, der für die (Weiter-)Existenz eines bestimmten Staatsgebildes kämpft, in die deutschen Begriffe von links und rechts einzuordnen, dazu sind die Ursachen (zumindest mir) zu oft zu komplex.</p>
<p>Natürlich kann man jetzt mit der „deutschen Verantwortung” kommen, aber vermutlich bin ich da zu wenig geschichtsbewusst. Ist denn das Existenzrecht Ost-Timors weniger wert als das Israels?<br />
Im hessischen Leitfaden zur Einbürgerung lautet die 17. Frage:</p>
<blockquote><p>
Erläutern Sie den Begriff „Existenzrecht“ Israels!(sic)
</p></blockquote>
<p>Diese Frage richtet sich der Natur der Sache nach an Nicht-Deutsche. Müssen die jetzt, um Deutsche werden zu dürfen jetzt einen Teil der Verantwortung mitübernehmen?<br />
Darf man als eingebürgerter libanesischer Maronit, der im Zuge des Bürgerkriegs nach Deutschland gekommen ist nicht der Meinung sein, Israel gehöre von der Landkarte (auch wenn man da Auslöser, Ursache und Wirkung vielleicht durcheinanderbringt), ohne deswegen gleich rechts zu sein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/30/warum-der-kampf-gegen-rechts-nach-wie-vor-notwendig-ist/#comment-318</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 11:52:53 +0000</pubDate>
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		<description>Die Linke will schon einen Systemwechsel.

Ich bin ja Österreicher und FPÖ/BZÖ wollen bei uns auch keinen Systemsturz, ich würde sie trotzdem als extremistische Parteien bezeichnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke will schon einen Systemwechsel.</p>
<p>Ich bin ja Österreicher und FPÖ/BZÖ wollen bei uns auch keinen Systemsturz, ich würde sie trotzdem als extremistische Parteien bezeichnen.</p>
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