Johannes Kahrs im Interview mit Deutschlandradio Kultur:
Ich habe das Konservative von meinem Großvater gelernt, der hat immer gesagt, min Jung, mit 18 trittst du in die SPD ein und dann stirbt man, zwischendurch kann man mal meckern und mal um Mehrheiten kämpfen, aber austreten tut man nicht.
Wo er recht hat, hat er recht.
6 Kommentare
Tja… demnach müsste ich bis zum Tod in der CDU bleiben.
Keine Sorge, das gilt nur für die SPD. ;-)
Richtig! Das hätte man mal dem kürzesten Finanzminister der Nachkriegszeit in das Gebetsbuch schreiben sollen.
Die „Lebensweisheit” seines Großvaters hat also dazu geführt, dass ein Mann wie Johannes Kahrs in der SPD bleibt obwohl er kein Sozialdemokrat (mehr) ist.
Gewagte These? Mag sein. Ich habe dazu noch keine fundierte Meinung, aber viele, besonders die Kritiker des „Seeheimer Kreis” fragen sich sicher, warum dieser Mann nicht schon längst ausgetreten ist. Hier haben sie die Antwort ;).
Eine Volkspartei wie die SPD muss meiner Meinung nach auch einen konservativen Flügel haben. Den sehe ich durch Kahrs als gut vertreten an.
Ich glaube es gibt bessere Vertreter für diesen Flügel als Kahrs — deutlich bessere. Ich denke gern an die Zeit zurück, als die Seeheimer politischer waren als Heute und probierten Sozialdemokratie und konservative Werte zusammenzuführen. Nicht weil ich das alles toll fände, sondern weil es allemal besser ist, als Putschs gegen Annen oder Beck zu organisieren.…
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[rotstehtunsgut] “Aber austreten tut man nicht”: Johannes Kahrs im Interview mit Deu.. http://bit.ly/kOyqf
RT @christiansoeder [rotstehtunsgut] “Aber austreten tut man nicht”: Johannes Kahrs im Interview mit Deu.. http://bit.ly/kOyqf
Johannes Kahrs (SPD): „Aber austreten tut man nicht!” http://bit.ly/EW1TD
Recht hat er!
„Aber austreten tut man nicht.” — http://tr.im/lRne
[…] Eins darf man aber nicht vergessen: … mit 18 trittst du in die SPD ein und dann stirbt man, zwischendurch kann man mal meckern und mal um Mehrheiten kämpfen, aber austreten tut man nicht. […]
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