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	<title>Kommentare zu: Weg mit der Wehrpflicht</title>
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	<description>SPD, Politik und Gesellschaft</description>
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		<title>Von: Lesenswert: Franziska Drohsel gegen allgemeine Dienstpflicht &#171; Rot steht uns gut</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-172</link>
		<dc:creator>Lesenswert: Franziska Drohsel gegen allgemeine Dienstpflicht &#171; Rot steht uns gut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 22:19:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Das komplette Interview ist sehr lesenswert, ich jedenfalls habe inhaltlich nicht auszusetzen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Das komplette Interview ist sehr lesenswert, ich jedenfalls habe inhaltlich nicht auszusetzen. […]</p>
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	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-171</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 13:34:05 +0000</pubDate>
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		<description>Vorwort:

Wir werden nicht zu einem gemeinsamen Punkt kommen, aber ich fand die Diskussion mit Dir erfrischend, es bringt ja nicht, sich immer gegenseitig zur gleichen Meinung zu gratulieren und auf die Schulter zu klopfen :-)

Da es sich bei diesem Thema in Bezug auf mich allerdings so verhält wie die Klingel zu Pawlows Hunden, möchte ich für eventuell kommende  Ausfälle meinerseits um Entschuldigung bitten.

/Vorwort

&lt;blockquote&gt;
Viellicht hätte Herr Missfelder seine Ansichten zur Hüftgelenkversorgung der älteren Generation wesentlich positiver entwickelt wenn er statt des Wehrdienstes Zivildienst im Altenheim gemacht hätte.
&lt;/blockquote&gt;
1. Das hätte es sicher gehabt wenn,
2. sich der Herr Missfelder mit seinen Kontakten nicht einen lockeren Büro-ZDL-Job gekrallt hätte und
3. bei Mao war es wenigstens noch: bestrafe einen, erziehe hundert und nicht umgekehrt.

Die Wehrpflicht greift tief in die persönliche Freiheit des einzelnen ein. Das ist systemimmanent, denn wenn es keinen (potenziellen) Zwang gäbe, wäre sie eine Farce.

Ich sehe einen grossen Unterschied zwischen der allgemeinen Schulpflicht (die ja so toll nicht sein kann, wenn sie pro Jahr 80&#039;000 junge Menschen ohne Schulabschluss entlässt, das ist aber eine völlig anderes Thema) und der Wehrpflicht. Das kann ich allerdings vermutlich nicht so schriftlich in Worte packen, dass am Ende das dasteht, was ich eigentlich meine, von daher lass ich&#039;s.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorwort:</p>
<p>Wir werden nicht zu einem gemeinsamen Punkt kommen, aber ich fand die Diskussion mit Dir erfrischend, es bringt ja nicht, sich immer gegenseitig zur gleichen Meinung zu gratulieren und auf die Schulter zu klopfen :-)</p>
<p>Da es sich bei diesem Thema in Bezug auf mich allerdings so verhält wie die Klingel zu Pawlows Hunden, möchte ich für eventuell kommende  Ausfälle meinerseits um Entschuldigung bitten.</p>
<p>/Vorwort</p>
<blockquote><p>
Viellicht hätte Herr Missfelder seine Ansichten zur Hüftgelenkversorgung der älteren Generation wesentlich positiver entwickelt wenn er statt des Wehrdienstes Zivildienst im Altenheim gemacht hätte.
</p></blockquote>
<p>1. Das hätte es sicher gehabt wenn,<br />
2. sich der Herr Missfelder mit seinen Kontakten nicht einen lockeren Büro-ZDL-Job gekrallt hätte und<br />
3. bei Mao war es wenigstens noch: bestrafe einen, erziehe hundert und nicht umgekehrt.</p>
<p>Die Wehrpflicht greift tief in die persönliche Freiheit des einzelnen ein. Das ist systemimmanent, denn wenn es keinen (potenziellen) Zwang gäbe, wäre sie eine Farce.</p>
<p>Ich sehe einen grossen Unterschied zwischen der allgemeinen Schulpflicht (die ja so toll nicht sein kann, wenn sie pro Jahr 80’000 junge Menschen ohne Schulabschluss entlässt, das ist aber eine völlig anderes Thema) und der Wehrpflicht. Das kann ich allerdings vermutlich nicht so schriftlich in Worte packen, dass am Ende das dasteht, was ich eigentlich meine, von daher lass ich’s.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-170</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 11:48:36 +0000</pubDate>
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		<description>Gute Recherche, mich überzeuge deine Zahlen. Auch wenn es natürlich nur ein grober Überblick sein kann. Zivildienstleistende leisten zB auch einen Beitrag zur Rentenfinanzierung, ich bin mir nicht sicher ob das bei der Rechnung berücksichtigt wurde. Außerdem ist es ja nicht ohne weiteres möglich, zwischen den einzelnen Resorts (Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, etc.) nach belieben Geld  hin- und her zu schieben. Aber nun gut. Dann nehmen wir an, dass eine Umwandlung in reguläre Stellen insgesamt knapp eine Milliarde pro Jahr kosten würde, die der Staat zusätzlich von seinen Bürgern einsammeln müsste. Das ist in der Tat vergleichsweise wenig.
Ich muss darüber noch nachdenken, aber es könnte gut sein, dass ich meine Meinung zur Arbeitsmarktneutralität ändere.
Generell sehe ich Vollbeschäftigung bzw. eine niedrige Arbeitslosenzahl aber auch nicht als das Ziel der Gesellschaft an. Vollzeitarbeit und Vollbeschäftigung sind meiner Meinung nach Auslaufmodelle, was das Argument der Arbeitsmarktneutralität für mich subjektiv weniger wichtig erscheinen lässt, aber das ist ein anderes Thema.

Das alles ändert freilich nichts daran, dass es auch nicht-wirtschaftliche Argumente für oder gegen den Zivildienst gibt. Ich kenne eine Menge Zeitgenossen, denen ein Kontakt mit den schwächeren Mitgliedern unserer Gesellschaft mal wirklich gut getan hätte. Viellicht hätte Herr Missfelder seine Ansichten zur Hüftgelenkversorgung der älteren Generation wesentlich positiver entwickelt wenn er statt des Wehrdienstes Zivildienst im Altenheim gemacht hätte.
Der Zivildienst kann als Dienst an der Gesellschaft und als Instrument zur positiven Persöhnlichkeitsentwicklung betrachtet werden. Die psychologischen Effekte, die ein neunmonatiger Dienst im Auftrag der Gesellschaft hat sollten nicht unterschätzt werden.
Und das kann man leider nicht gleichzeitig effektiv und freiwillig gestalten. Aber über diese Problematik wurde hier schon gestritten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Recherche, mich überzeuge deine Zahlen. Auch wenn es natürlich nur ein grober Überblick sein kann. Zivildienstleistende leisten zB auch einen Beitrag zur Rentenfinanzierung, ich bin mir nicht sicher ob das bei der Rechnung berücksichtigt wurde. Außerdem ist es ja nicht ohne weiteres möglich, zwischen den einzelnen Resorts (Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, etc.) nach belieben Geld  hin– und her zu schieben. Aber nun gut. Dann nehmen wir an, dass eine Umwandlung in reguläre Stellen insgesamt knapp eine Milliarde pro Jahr kosten würde, die der Staat zusätzlich von seinen Bürgern einsammeln müsste. Das ist in der Tat vergleichsweise wenig.<br />
Ich muss darüber noch nachdenken, aber es könnte gut sein, dass ich meine Meinung zur Arbeitsmarktneutralität ändere.<br />
Generell sehe ich Vollbeschäftigung bzw. eine niedrige Arbeitslosenzahl aber auch nicht als das Ziel der Gesellschaft an. Vollzeitarbeit und Vollbeschäftigung sind meiner Meinung nach Auslaufmodelle, was das Argument der Arbeitsmarktneutralität für mich subjektiv weniger wichtig erscheinen lässt, aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Das alles ändert freilich nichts daran, dass es auch nicht-wirtschaftliche Argumente für oder gegen den Zivildienst gibt. Ich kenne eine Menge Zeitgenossen, denen ein Kontakt mit den schwächeren Mitgliedern unserer Gesellschaft mal wirklich gut getan hätte. Viellicht hätte Herr Missfelder seine Ansichten zur Hüftgelenkversorgung der älteren Generation wesentlich positiver entwickelt wenn er statt des Wehrdienstes Zivildienst im Altenheim gemacht hätte.<br />
Der Zivildienst kann als Dienst an der Gesellschaft und als Instrument zur positiven Persöhnlichkeitsentwicklung betrachtet werden. Die psychologischen Effekte, die ein neunmonatiger Dienst im Auftrag der Gesellschaft hat sollten nicht unterschätzt werden.<br />
Und das kann man leider nicht gleichzeitig effektiv und freiwillig gestalten. Aber über diese Problematik wurde hier schon gestritten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-169</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 11:11:21 +0000</pubDate>
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		<description>Gebe dir vollkommen Recht. Ich habe auch niemals die Stelleninhaber verglichen sondern nur die Jobs, die diese ausführen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gebe dir vollkommen Recht. Ich habe auch niemals die Stelleninhaber verglichen sondern nur die Jobs, die diese ausführen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-168</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:38:45 +0000</pubDate>
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		<description>Die Zahl der Quoting-Ebenen ist begrenzt, deswegen mach ich unten weiter.

&lt;blockquote&gt;
Ohne die ganzen Zivis im Gesundheitssystem hätten wir doch eine dramatische Unterversorgung,
&lt;/blockquote&gt;

Das stimmt so nicht. Im Jahr 2005 hatten wir 65&#039;000 ZDL-Stellen, das sind weniger als 3% der Beschäftigen im Gesundheits- und Pflegebereich, die zudem noch ganz unten auf der Qualifikationspyramide stehen. Dramatische Unterversorgung sieht in meinen Augen anders aus.
Die Zahl der ZDL-Stellen hat sich seit Mitte der 90er übrigens halbiert, wo siehst Du eine dadurch verursachte dramatische Unterversorgung und warum setzt Du Dich dann nicht dafür ein, dass diese Lücken mit Menschen geschlossen werden, die entsprechende bezalht und motiviert sind?

Würde man alle 65&#039;000 Stellen durch hauptamtliche AN ersetzen, die Lohnkosten von 40&#039;000 EUR pro Jahr verursachen (das wären dann so ca. 33&#039;000 EUR brutto), dann käme das die Gesellschaft auf ca. 2,5 Milliarden EUR pro Jahr. Das ist weniger als 1% der Gesundheitsausgaben des Jahres 2006. Dafür hätte man als Kranker/Hilfsbedürftiger dann ein motiviertes Gegenüber.

Die Zahlen habe ich hier mal gerechnet.

http://blog.markus-ritter.de/2008/12/30/die-maer-vom-zivildienst/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl der Quoting-Ebenen ist begrenzt, deswegen mach ich unten weiter.</p>
<blockquote><p>
Ohne die ganzen Zivis im Gesundheitssystem hätten wir doch eine dramatische Unterversorgung,
</p></blockquote>
<p>Das stimmt so nicht. Im Jahr 2005 hatten wir 65’000 ZDL-Stellen, das sind weniger als 3% der Beschäftigen im Gesundheits– und Pflegebereich, die zudem noch ganz unten auf der Qualifikationspyramide stehen. Dramatische Unterversorgung sieht in meinen Augen anders aus.<br />
Die Zahl der ZDL-Stellen hat sich seit Mitte der 90er übrigens halbiert, wo siehst Du eine dadurch verursachte dramatische Unterversorgung und warum setzt Du Dich dann nicht dafür ein, dass diese Lücken mit Menschen geschlossen werden, die entsprechende bezalht und motiviert sind?</p>
<p>Würde man alle 65’000 Stellen durch hauptamtliche AN ersetzen, die Lohnkosten von 40’000 EUR pro Jahr verursachen (das wären dann so ca. 33’000 EUR brutto), dann käme das die Gesellschaft auf ca. 2,5 Milliarden EUR pro Jahr. Das ist weniger als 1% der Gesundheitsausgaben des Jahres 2006. Dafür hätte man als Kranker/Hilfsbedürftiger dann ein motiviertes Gegenüber.</p>
<p>Die Zahlen habe ich hier mal gerechnet.</p>
<p><a href="http://blog.markus-ritter.de/2008/12/30/die-maer-vom-zivildienst/" rel="nofollow">http://blog.markus-ritter.de/2008/12/30/die-maer-vom-zivildienst/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-167</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:27:03 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Um den Begriff “DIenst an der Gesellschaft” zu klären: Damit meine ich eine Tätigkeit, die der Gesellschaft nützt (darunter fällt natürlich auch der Dorfkrämer und die Krankenschwester) aber nicht adequat bezahlt wird,
&lt;/blockquote&gt;

Warum wird er nicht adäquat bezahlt?
Weil wir uns das nicht leisten können, oder weil wir es uns nicht leisten wollen?
Und wer entscheidet, dass wir uns das nicht leisten wollen? Warum versucht man nicht die Einstellung derjenigen zu ändern sondern gibt ihnen nach?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Um den Begriff “DIenst an der Gesellschaft” zu klären: Damit meine ich eine Tätigkeit, die der Gesellschaft nützt (darunter fällt natürlich auch der Dorfkrämer und die Krankenschwester) aber nicht adequat bezahlt wird,
</p></blockquote>
<p>Warum wird er nicht adäquat bezahlt?<br />
Weil wir uns das nicht leisten können, oder weil wir es uns nicht leisten wollen?<br />
Und wer entscheidet, dass wir uns das nicht leisten wollen? Warum versucht man nicht die Einstellung derjenigen zu ändern sondern gibt ihnen nach?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-166</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:23:35 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Der Zivildienst (der im Prinzip vergleichbar mit einer geringfügigen Beschäftigung ist)
&lt;/blockquote&gt;

Die Stelle vielleicht (wobei man, wenn man sich die diversen 1-EUR-Jobs anschaut da durchaus auch anderer Meinung sein kann), der Stelleninhaber aber ganz und gar nicht.
Der 1-EUR-Jobber, der nicht zur &quot;Arbeit&quot; kommt, verliert im Extremfall für kurze Zeit seinen Anspruch auf ALG-II (was für ihn sicherlich auch sehr schlimm ist), der ZDL, der nicht zur Arbeit kommt wandert für 4 mal 14 Tage in die Einzelzelle des Wachhäuschens der nächsten Kaserne und tritt danach dann irgendwann vor den Strafrichter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Der Zivildienst (der im Prinzip vergleichbar mit einer geringfügigen Beschäftigung ist)
</p></blockquote>
<p>Die Stelle vielleicht (wobei man, wenn man sich die diversen 1-EUR-Jobs anschaut da durchaus auch anderer Meinung sein kann), der Stelleninhaber aber ganz und gar nicht.<br />
Der 1-EUR-Jobber, der nicht zur „Arbeit” kommt, verliert im Extremfall für kurze Zeit seinen Anspruch auf ALG-II (was für ihn sicherlich auch sehr schlimm ist), der ZDL, der nicht zur Arbeit kommt wandert für 4 mal 14 Tage in die Einzelzelle des Wachhäuschens der nächsten Kaserne und tritt danach dann irgendwann vor den Strafrichter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-165</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:23:13 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist doch nichts neues, dass es in der Gesellschaft Jobs gibt, die zwar wünschenswert aber nicht bezahlbar sind. Es gibt eben, zumeist niedrigstqualifizierte Arbeit, die nur noch rentabel ist wenn dafür ein Lohn bezahlt wird, der den Lebensunterhalt nicht sichern kann. Ohne die ganzen Zivis im Gesundheitssystem hätten wir doch eine dramatische Unterversorgung, denn diese ganzen Fahrer-, Transport- und Boten-Stellen sind doch nach marktwirtschaftlichen Regeln höchstens bei einem Lohn von 2€ die Stunde (geschätzt, keine Gewähr) rentabel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch nichts neues, dass es in der Gesellschaft Jobs gibt, die zwar wünschenswert aber nicht bezahlbar sind. Es gibt eben, zumeist niedrigstqualifizierte Arbeit, die nur noch rentabel ist wenn dafür ein Lohn bezahlt wird, der den Lebensunterhalt nicht sichern kann. Ohne die ganzen Zivis im Gesundheitssystem hätten wir doch eine dramatische Unterversorgung, denn diese ganzen Fahrer-, Transport– und Boten-Stellen sind doch nach marktwirtschaftlichen Regeln höchstens bei einem Lohn von 2€ die Stunde (geschätzt, keine Gewähr) rentabel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kalle</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-164</link>
		<dc:creator>Kalle</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:19:39 +0000</pubDate>
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		<description>Um den Begriff &quot;DIenst an der Gesellschaft&quot; zu klären: Damit meine ich eine Tätigkeit, die der Gesellschaft nützt (darunter fällt natürlich auch der Dorfkrämer und die Krankenschwester) aber nicht adequat bezahlt wird, nicht Lebensunterhaltssichernd ist, also nicht zum eigenen Lebensunterhalt geleistet wird sondern für die Gesellschaft.
Über die Arbeitsmarktproblematik wurde hier schon diskutiert, ohne Ergebnis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um den Begriff „DIenst an der Gesellschaft” zu klären: Damit meine ich eine Tätigkeit, die der Gesellschaft nützt (darunter fällt natürlich auch der Dorfkrämer und die Krankenschwester) aber nicht adequat bezahlt wird, nicht Lebensunterhaltssichernd ist, also nicht zum eigenen Lebensunterhalt geleistet wird sondern für die Gesellschaft.<br />
Über die Arbeitsmarktproblematik wurde hier schon diskutiert, ohne Ergebnis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Ritter</title>
		<link>http://rotstehtunsgut.de/2009/05/14/weg-mit-der-wehrpflicht/#comment-163</link>
		<dc:creator>Markus Ritter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:18:11 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;
Sie stellen Arbeit dar, die zwar notwendig ist, aber nach wirtschaftlichen Kalkulationen nicht rentabel ist.
&lt;/blockquote&gt;
Und warum nicht? Weil die Gesellschaft (der ja die ZDL Deiner Meinung nach dienen) nicht bereit ist, diese Stellen adäquat zu entlohnen. Und dafür lässt man dann diejenigen &quot;büssen&quot;, die für diese gesellschaftliche Entwicklung am allerwenigsten können.

&quot;Wir sind zwar der Meinung, dass diese Jobs wichtig sind, haben aber keinen Bock, dafür was zu bezahlen, aber zum Glück gibt&#039;s ja die Zangsverpflichteten&quot; eine schöne Gesellschaft, der man da dient in dem man ihr 9 Monate opfert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Sie stellen Arbeit dar, die zwar notwendig ist, aber nach wirtschaftlichen Kalkulationen nicht rentabel ist.
</p></blockquote>
<p>Und warum nicht? Weil die Gesellschaft (der ja die ZDL Deiner Meinung nach dienen) nicht bereit ist, diese Stellen adäquat zu entlohnen. Und dafür lässt man dann diejenigen „büssen”, die für diese gesellschaftliche Entwicklung am allerwenigsten können.</p>
<p>„Wir sind zwar der Meinung, dass diese Jobs wichtig sind, haben aber keinen Bock, dafür was zu bezahlen, aber zum Glück gibt’s ja die Zangsverpflichteten” eine schöne Gesellschaft, der man da dient in dem man ihr 9 Monate opfert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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